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Pascal Wehrlein: Wäre bereit, sofort den Mercedes zu fahren

Manor-Pilot Pascal Wehrlein würde bei Mercedes seine Ersatzfahrerrolle wahrnehmen, sollte einer der Stammpiloten ausfallen - Punkte mit Manor möglich

(Motorsport-Total.com) - Zwar ist es im Moment nur ein theoretisches Gedankenspiel, trotzdem nicht unattraktiv: Pascal Wehrlein ist nicht nur Stammpilot beim Manor-Team, der Deutsche wird ebenfalls noch als Ersatzpilot bei Mercedes geführt. Nicht erst seit seinem DTM-Titel im Vorjahr ist er mit den Silberpfeilen eng verbunden, schon seit 2014 ist der 21-Jährige fixer Bestandteil des Formel-1-Teams.

Pascal Wehrlein

Bald schon in silber? Pascal Wehrlein wäre bereit für seinen ersten Mercedes-Einsatz Zoom

In der FIA-Pressekonferenz am Donnerstag wird der Manor-Pilot darauf angesprochen, ob er den Ersatzfahrer mimen würde, sollte entweder Lewis Hamilton oder Nico Rosberg einen Grand Prix nicht fahren können: "Generell, ja natürlich. Ich bin seit 2014 ein Teil des Teams und ich habe viele Tage im Simulator verbracht und fuhr auch bei einigen Tests. Ich war im Vorjahr auch bei allen Rennen, also bin ich vorbereitet."

Nach Testfahrten mit Mercedes und Force India im Vorjahr wäre der Deutsche mit Wurzeln in Mauritius gerüstet. Er wird bereits in seiner Debütsaison als zukünftiger Mercedes-Stammfahrer gehandelt. Anlass der Nachfrage ist konkret der Fall Fernando Alonso. Der Spanier kann am kommenden Wochenende aufgrund von Verletzungen, die er sich bei dem schweren Unfall beim Saisonauftakt in Australien zugezogen hat, nicht starten. Nun kommt Ersatzpilot Stoffel Vandoorne unverhofft zu seinem Formel-1-Debüt.

Wehrlein, der von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff liebevoll "der kleine Prinz" genannt wird, ist derzeit jedoch voll auf seine Arbeit beim Hinterbänklerteam Manor fokussiert. Ob Punkte in diesem Jahr möglich sind? "Ich denke schon. Das hängt stark von der Strecke ab. Australien war großartig, speziell im Rennen, meine erste Runde war toll und auch die darauf folgenden Runden waren gut."


Fotostrecke: Pascal Wehrlein: Sein Weg in die Formel 1

"Ich konnte den anderen Autos einfach folgen, das war definitiv gut." Trotzdem macht ein Blick auf die Zeitentabelle klar, dass Manor weiterhin das Schlusslicht bildet. Wehrlein fehlten in Australien knappe sechs Sekunden auf die Pole-Zeit von Lewis Hamilton. Im Rennen kam der Deutsche als Letzter mit einer Runde Rückstand ins Ziel.

In Bahrain will man mit dem Mercedes-Antrieb im Heck Boden gutmachen und das Auto weiterentwickeln. Dies erklärt auch die konservative Reifenwahl: "Wir wollen in den Trainings viel fahren, weil wir immer noch viel über das Auto lernen müssen. Das ist mit dem Medium-Reifen einfacher." Beide Manor-Piloten haben jeweils vier Medium-, fünf Soft- und vier Supersoft-Mischungen von Pirelli zur Verfügung.

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