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New-Jersey-Organisator: "Leider brauchen wir mehr Zeit"

Zähneknirschend muss Leo Hindery die Verschiebung des New-Jersey-Grand-Prix eingestehen: "Leider werde wir nicht so bald wie erhofft und erwartet fahren können"

(Motorsport-Total.com) - Seit Monaten hatte es Zweifel an der geplanten Austragung des Formel-1-Grand-Prix in New Jersey im Jahr 2013 gegeben. Doch allen Spekulationen zum Trotz hatte Leo Hindery, der mit seinem Unternehmen InterMedia Partners hinter dem Rennen steht, mit schöner Regelmäßigkeit versichert, er und seine Mitarbeiter hätten alle Probleme im Griff, das Rennen sei nicht in Gefahr. Noch vor 14 Tagen hatte Hindery erklärt: "Wir werden das Rennen wie geplant durchführen."

Leo Hindery

Aus der Traum: Leo Hinderys Grand-Prix-Pläne sind erst einmal geplatzt Zoom

Doch die Haltbarkeitsdauer dieser Aussage war äußerst kurz. Nachdem Formel-1-Boss Berine Ecclestone heute die Absage des Rennens im kommenden Jahr verkündet hatte, muss auch Hindery sein Scheitern eingestehen: "Leider werde wir nicht so bald wie erhofft und erwartet in New Jersey fahren können", lässt der US-Amerikaner in einer offiziellen Stellungnahme wissen. "Wir haben Gouverneur Christie, den beteiligten Städten, dem Sport und den Fans in aller Welt ein einmaliges Erlebnis versprochen. Leider brauchen wir mehr Zeit, um das zu garantieren."

Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten am Stadtkurs vor der Skyline von Manhattan und ungeklärten Fragen bei der Finanzierung muss das Rennen um ein Jahr verschoben werden. "Wir bleiben zu 100 Prozent vom Grand Prix überzeugt", gibt sich Hindery kämpferisch, um sich anschließend in salbungsvollen Worten über Ecclestone zu äußern: "Das Rennen könnte keinen besseren Partner und Freund als Bernie Ecclestone haben. Von seiner Erfahrung, Beratung und Unterstützung können wir in hohem Maße profitieren."

Auch der Brite kommt ich der Mitteilung der Organisatoren zu Wort: "Ich bin vom Rennen und seinem einzigartigen Austragungsort nach wie vor völlig überzeugt. Wir werden weiter gemeinsam daran arbeiten, dass unser Traum im Jahr 2014 wahr wird", zeigt sich Ecclestone versöhnlich. "Leo sagt, dass wir auf jeden Fall in New Jersey fahren werden, nun halt im Jahr 2014."

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