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Ecclestone bestätigt: New Jersey ist 2013 nicht dabei

Im provisorischen Rennkalender war New Jersey noch unter Vorbehalt vermerkt, jetzt ist es außen vor: 2013 startet die Formel 1 nicht bei New York

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone muss sich noch etwas gedulden, bis einer seiner großen Träume wahr wird. Formel 1 vor der berühmten Skyline von New York - das wird es zumindest 2013 nicht geben. Denn der Kurs in New Jersey würde nicht rechtzeitig zum Renntermin am 16. Juni 2013 fertig werden. Was bedeutet, dass der Kalender der kommenden Saison um eine Veranstaltung auf jetzt 19 Termine schrumpft.

Kamera-Fahrzeug vor der Skyline von Manhattan

Formel 1 bei New York: Zumindest 2013 wird es diesen Grand Prix nicht geben Zoom

Dies bestätigt Formel-1-Chef Ecclestone gegenüber 'Eurosport'. New Jersey ist also erst einmal außen vor: "Es wird nicht im nächsten Jahr passieren", sagt Ecclestone. "Selbst wenn wir uns beim Vertrag einig werden würden und wenn wir damit zufrieden wären, stünde die Frage im Raum, ob sie die Arbeiten binnen sechs Monaten fertigstellen könnten. Der Winter in New York ist nicht sehr nett."

Und derzeit gäbe es in New Jersey nicht sehr viel Bewegung, meint Ecclestone. "Sie rennen noch immer durch die Gegend, um ihre finanziellen Geschichten zu regeln. Wenn sie plötzlich noch ein paar Investoren finden würden, dann wäre es in Ordnung. Danach suchen sie derzeit." Und schon seit geraumer Zeit - offenbar mit überschaubarem Erfolg. So ist die Zukunft dieses Rennens offen.


Fotos: Red-Bull-Showrun in New York


Deshalb hat nun aber auch Ecclestone ein Problem: Zwischen dem Grand Prix von Kanada am 9. Juni 2013 und dem Großen Preis von Großbritannien am 30. Juni 2013 klafft nun eine größere Lücke als ursprünglich geplant. Diese könnte der Formel-1-Chef vielleicht mit einem kurzfristig anberaumten Rennen in Mexiko füllen. Eine solche Möglichkeit stellt zumindest 'Skysports.com' in Aussicht.

Angesichts der geringen Zeitspanne bis zum anvisierten Renntermin erscheint ein Ersatz-Grand-Prix allerdings fraglich. Zumal Ecclestone den Faktor Zeit als größtes Problem der New-Jersey-Macher darstellt: "Ihnen ist einfach die Zeit ausgegangen", meint Ecclestone bei 'Reuters'. "Sie haben alles nicht gut genug durchdacht. Dann kam ein Weckruf, doch eben dieser Weckruf kam halt zu spät."

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