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New Jersey kein Thema: Bernie Ecclestone hält an Austin fest

Fans fordern ihr Geld zurück, das Millionen-Minus ist zweistellig, aber Bernie Ecclestone sieht eine rosige Zukunft für Austin in der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Nach dem aus Sicht von Veranstalter Bobby Epstein finanziell "verheerenden Wochenende" für den Circuit of The Americas (CoTA) in Austin steht ein Umzug des Grand Prix der USA von Texas nach New Jersey nicht zur Debatte. "Die haben das Geld nicht", sagt Bernie Ecclestone im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' über das seit einiger Zeit auf Eis gelegte Projekt von Geschäftsmann Leo Hindery.

Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone steht unverändert voll und ganz hinter dem CoTA in Austin Zoom

Wie viel Epstein und seine Geschäftspartner mit dem vergangenen Wochenende verloren haben, weil bei dem anhaltenden Starkregen viele potenzielle Formel-1-Fans nach Behördenwarnungen zu Hause geblieben sind, ist unklar. Vielleicht zehn Millionen US-Dollar? "Ich glaube, damit wäre er zufrieden", deutet Ecclestone sogar ein noch größeres Loch in der Bilanz an.

Inzwischen haben sich wegen der Absage des Qualifyings am Samstag viele enttäuschte Zuschauer gemeldet, die ihr Geld zurückfordern. Ecclestone: "Er sagt, dass er selbst überrascht war, wie viele es sind." Davon, dass Epstein den CoTA angeblich verkaufen möchte, weiß er aber nichts: "Wenn er verkauft, was wir erst sehen müssen, dann werden wir sehen, ob er an einen Promoter verkauft."

Weh getan hat dem CoTA übrigens auch der Termin unmittelbar vor Mexiko, der 2016 nicht anders sein wird (allerdings mit zwei statt einer Woche Abstand). Trotzdem sieht Ecclestone eine rosige Zukunft für den Grand Prix in Texas: "Ja, natürlich. Es ist eine der schönsten Strecken, und Austin ist eine wundervolle Stadt."

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