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Neuer Formel-1-Job: Pastor Maldonado soll für Pirelli testen

Pastor Maldoando und Giedo von der Garde sollen Pirelli bei der Entwicklung der Formel-1-Reifen für die Saison 2017 helfen - Erster Test im GP2-Auto schon gelaufen

(Motorsport-Total.com) - Pastor Maldonado und Giedo van der Garde stehen vor einem neuen Job in der Formel 1: Beide sollen nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' Testfahrer von Pirelli werden und dem Reifenhersteller bei der Entwicklung der Pneus für die Saison 2017 helfen. In der vergangenen Woche haben beide bereits mit einem GP2-Auto in Mugello in Mugello getestet, wobei es laut Pirelli um die Entwicklung der GP2-Reifen ging.

Pastor Maldonado

Pastor Maldonado hat eine neue Aufgabe in der Formel 1 gefunden Zoom

Offiziell bestreitet der Reifenhersteller zwar eine Beteiligung von Maldonado am Formel-1-Testprogramm. "Pastor ist nicht unser Testfahrer für die Formel-1-Tests mit den verschiedenen Teams. Die Fahrer werden von den Teams, die die Tests durchführen, vorgeschlagen oder bereitgestellt", teilte Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery am Montag auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' mit.

Doch das ist nur die offizielle Darstellung, denn es gilt als offenes Geheimnis, denn Pirelli ist an einem eigenen Testfahrer interessiert ist, der das Verhalten der Reifen an verschiedenen Autos miteinander vergleichen kann. Und hier kommt neben van der Garde Maldonado ins Spiel, wie aus zuverlässiger Quelle bestätigt wurde. Er hat ein gutes Verhältnis zu den Italienern und war dafür bekannt, dass er gut mit den Reifen umgehen kann. Für den Venezolaner käme die Testrolle sehr gelegen, um sich nach seinem Aus bei Lotus (heute Renault) für neue Aufgaben in der Königsklasse zu empfehlen.

Das offizielle Dementi von Pirelli könnte daher eine Schutzmaßnahme sein, denn die Teams sind von den Plänen des Reifenherstellers, einen externen Piloten in ihre Autos zu setzen, alles andere als angetan und wollen am liebsten mit ihren eigenen Fahrern testen.


Fotostrecke: Die Formel-1-Crashes des Pastor Maldonado

Der Motorsportweltrat des Automobil-Weltverbands FIA hatte unlängst die Testeinschränkungen gelockert, um Pirelli ausreichende Möglichkeiten zur Entwicklung der neuen, breiteren Reifen für die Saison 2017 zu geben. Insgesamt 25 sogenannte "Fahrzeugtage" (zum Beispiel fünf Testtage mit jeweils fünf Autos) für Tests der 2017er-Reifen sind mit den aktuellen Fahrzeugen des Jahrgangs 2016 erlaubt.

Darüber hinaus sollen aber weitere Tests mit Prototypen der 2017er-Reifen in der Größe der aktuellen Pneus durchgeführt werden, bei denen Autos aus den Jahren 2013 und 2014 zum Einsatz kommen sollen. Als Teststrecken sind die Kurse in Mugello und Fiorano in Italien favorisiert. Dort am Ferrari-Stammsitz ist heute Jean-Eric Vergne mit einem Ferrari F14-T aus der Saison 2014 im Einsatz, wie Pirelli am Dienstagnachmittag bekannt gab. Dabei kommen Reifen im Format des Jahrgangs 2016 zu Einsatz, "die bereits einige Prototypen-Elemente enthalten", wie es heißt.

Maldonado ist nach seiner Entlassung bei Lotus derzeit ohne Fahrervertrag sowie aufgrund des massiven Wirtschaftskrise in Venezuela auch ohne nennenswerte Unterstützung aus seinem Heimatland. Van der Garde, der 2013 in der Formel 1 für Caterham gefahren und später Sauber-Testpilot war, geht in diesem Jahr in der LMP2-Klasse an den Start.

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