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Neue Lizenzen: Forza Rossa bereitet sich vor

Die rumänische Mannschaft Forza Rossa könnte womöglich schon im kommenden Jahr an den Start gehen: Insolvente CSL hätte als Starthilfe dienen sollen

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 hat offenbar zwei Teams (Marussia und Caterham) verloren, allerdings könnten in den kommenden zwei Jahren zwei neue hinzukommen. Das amerikanische Team Haas bereitet sich auf einen Einstieg zur Saison 2016 vor, das rumänische Projekt Forza Rossa wird möglicherweise sogar schneller sein. Die Macher um Ion Balzac und Constantin Cojocar wollen ihr Team nach Möglichkeit schon im kommenden Jahr an den Start bringen.

Die FIA hat Forza Rossa eine mögliche Lizenz in Aussicht gestellt Zoom

"Forza Rossa hofft, schon in der Saison 2015 teilnehmen zu können. Aber die Zeit zur Vorbereitung wird etwas knapp", gab Cojocar in einer Aussage im Zuge des Insolvenzverfahren der Caterham Sports Limited (CSL) vor einem britischen Gericht zu Protokoll. Der rumänische Ex-Fußballer hatte die CSL im September dieses Jahres übernommen mit dem Ziel, die Kernelemente des ehemaligen Caterham-Diensleisters zum Aufbau von Forza Rossa nutzen zu können.

"Ich sah gemeinsam mit einem Konsortium von rumänischen Investoren die Chance, das Unternehmen zu kaufen, die Verbindlichkeiten zu säubern und die Dienstleistungen für Forza Rossa zu nutzen", so die Aussage von Cojocar. "Meine Partner sollten mir zwei Millionen Pfund pro Woche zur Verfügung stellen, um Gläubiger zu bedienen. So hätte man das Unternehmen auf solide Beine gestellt. Leider kam das versprochene Geld nicht an. Das Ergebnis ist, dass das Unternehmen in eine sehr gefährliche Situation geraten ist."

Was hat Kolles mit Forza Rossa zu tun?

Der Rumäne, der sein Geld nach Abschluss seiner aktiven Fußballer-Karriere nun mit dem Logistikunternehmen Transbus verdient, stellte bei seinen Ausführung vor Gericht die Situation um Forza Rossa so dar, als habe man die offizielle Starterlaubnis für die Formel 1 bereits erhalten. Dies ist jedoch nicht der Fall. Forza Rossa hat das Bewerbungsverfahren bei der FIA genauso durchlaufen wie Haas. Man legte den Finanzplan vor, stellte Investoren vor und gab Informationen über die technischen Möglichkeiten. Die FIA stellte daraufhin eine Lizenz in Aussicht, offiziell erteilt wurde sie aber noch nicht.

Gerade in Bezug auf die technischen Möglichkeiten hätte Forza Rossa mit Hilfe der Maschinen, Anlagen und Informationen aus dem Fundus der CSL deutlich besser dastehen können. "Es gibt noch keine offizielle Bestätigung der Starterlaubnis seitens der FIA", heißt es in einem Statement von Forza Rossa. "Erst nach der Bestätigung durch die FIA können Verträge über Motorenlieferungen oder mit anderen Partnern abgeschlossen werden. Bis dorthin ist unsere Teilnahme an der Formel 1 reine Spekulation."

Kaum haben sich die von Colin Kolles beratenden Investoren aus der Schweiz und dem arabischen Raum von Caterham abgewandt, schon gibt es erneute Gerüchte um ein mögliches Engagement des Ex-Formel-1-Teamchefs bei Forza Rossa. Kolles ist gebürtiger Rumäne, was eine Beteiligung naheliegend erscheinen lassen könnte. Zudem hat der Zahnarzt aus Ingolstadt der rumänischen Mannschaft im Zuge der Bewerbung um einen Startplatz geholfen. Aber involviert ist er in das endgültige Projekt dennoch nicht.

"Derzeit gibt es keine offizielle Verbindung zwischen Colin Kolles und Forza Rossa. Das Engagement von Herrn Kolles bei Caterham ist seine eigene Entscheidung. Es steht in keinster Weise in Zusammenhang mit dem Projekt Forza Rossa, das in Rumänien entwickelt wird", heißt es vom Formel-1-Bewerber. Ex-Caterham-Teamchef Manfredi Ravetto betont zudem: "Niemals gab es die Absicht, aus Caterham irgendwann Forza Rossa zu machen, das Team umzubenennen, die Lizenz zu übertragen oder es unter die alleinige Kontrolle von Kolles zu stellen."

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