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Nächster Anlauf zum Formel-1-Börsengang?

Medienberichten zur Folge könnte CVC 2015 erneut versuchen, die Formel 1 an die Börse zu bringen, sollten die Verkaufsverhandlungen scheitern

(Motorsport-Total.com) - Im Fahrerlager gilt es als eine Art offenens Geheimnis, dass Formel-1-Mehrheitseigner CVC Capital Partners einen Verkauf seiner Anteile an der Rennserie lanciert. Da sich die Verhandlungen mit potenziellen Käufern aber in die Länge ziehen, verfolgt CVC offensichtlich einen Plan B. Wie der Wirtschaftsinformationsdienst 'Bloomberg' unter Berufung auf Insiderinformationen berichtet, will der Londoner Finanzinvestor erneut versuchen, die Formel 1 an die Börse zu bringen, sollten die Verkaufsverhandlungen scheitern.

Flagge Formel 1

Das Thema "Börsengang der Formel 1" wird wiederbelebt Zoom

Dazu habe CVC, die 35,5 Prozent der Formel-1-Anteile halten, bereits Gespräche mit Beratern geführt. Ein möglicher Börsengang, im Fachjargon auch "Initial public offering" (IPO) genannt, könnte demnach im Frühjahr 2015 in Singapur erfolgen. Damit könnte frisches Geld in die Kassen von CVC gespült werden. Die Pläne, die Formel 1 an die Börse zu bringen, sind allerdings nicht neu. Bereits 2012 war ein IPO in Singapur ins Auge gefasst worden, wurde dann aber wegen der Eurokrise abgesagt.

Zuletzt waren der US-amerikanische Milliardär John Malone und seine Discovery-Gruppe als Käufer der CVC-Formel-1-Anteile gehandelt worden, doch eine Einigung steht weiter aus. Dass CVC an einem Verkauf interessiert ist, hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone indirekt bestätigt.

"CVC ist nunmal eine Firma, wie sie es sind", sagt der Brite gegenüber der 'BBC'. "Sie erwerben Unternehmen und veräußern sie eventuell wieder. Ich vermute, dass sie verkaufen, wenn jemand den richtigen Preis bietet."

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