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Nach Verstappen: Bis 2016 neue Superlizenz-Kriterien

Nach der Kritik, dass Max Verstappen mit erst 17 Jahren eine Superlizenz erhalten wird, wird die FIA die Kriterien überarbeiten - Das hat der Weltrat entschieden

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen ist erst 16 Jahre alt - kommende Saison wird der Niederländer mit 17 bei Toro Rosso sein Formel-1-Debüt geben. Nach nur einem Jahr im Formel-Sport. Ist das verantwortbar? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Die einen finden, dass die Antwort nur die Stoppuhr geben kann, die anderen sehen die Königsklasse des Motorsports nicht als den richtigen Ort für Teenager an - sowohl, was den Druck der Medien, als auch, was das Fahrerische angeht.

Max Verstappen

Max Verstappen mit 16 Jahren im Formel-1-Cockpit: Geht das zu weit? Zoom

Diese Debatte hat sich nun auch bei der Weltrat-Sitzung der FIA in Peking fortgesetzt. Mit dem Ergebnis, dass man die Bedingungen für den Erhalt der Superlizenz gründlich unter die Lupe nehmen wird.

"Die FIA-Administration hat ein Mandat erhalten, um die Qualifikation und die Bedingungen für das Ausstellen einer Superlizenz zu überprüfen - in Beratung mit allen betroffen Parteien", hat der Weltverband nach der Weltratssitzung bekannt gegeben. "Ein Antrag wird gestellt, der dann im Dezember vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden soll, ehe er 2016 umgesetzt wird".

Derzeit gelten folgende Bedingungen für den Erhalt einer Superlizenz: Der Pilot benötigt einen Antrag der nationalen Motorsportbehörde seines Landes, einen Formel-1-Vertrag und eine internationale A-Lizenz. Zudem muss er Top-Ergebnisse in anderen Formel-Klassen vorweisen können, z.B. Platz drei in der GP2 in einem der vergangenen zwei Jahre, oder im vergangenen Jahr an fünf Grands Prix, oder in den vergangenen drei Jahren an 15 Grands Prix teilgenommen haben.

Als Alternative dazu gilt es auch, unter Rennbedingungen 300 Kilometer in konstantem Tempo in einem Formel-1-Boliden absolviert zu haben - und das über einen Zeitraum von maximal zwei Testtagen. Von dieser Klausel machen die meisten jungen Fahrer Gebrauch, die nicht die klassische Karriereleiter nach oben geklettert sind.

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