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McLaren in Barcelona: Jenson Button lobt Zuverlässigkeit

McLaren-Pilot Jenson Button ist vorsichtig optimistisch und lobt die vielen gefahrenen Kilometer der zweiten Testwoche von Barcelona

(Motorsport-Total.com) - McLaren erlebte am Freitag in Barcelona einen soliden letzten Testtag. Jenson Button fuhr mit seiner schnellsten Zeit (1:24.714 Minuten auf Ultrasoft) auf den siebten Platz, 1,8 Sekunden langsamer als Sebastian Vettel an der Spitze. Mit seinen 121 Runden von heute fuhr das britische Team in den vier Tagen insgesamt 453 Runden (2.109) Kilometer - und damit sogar mehr als etwa Red Bull, Force India oder Renault. (Zum Testcenter!)

Jenson Button

Jenson Button ist glücklich über die vielen Testkilometer mit dem McLaren MP4-31 Zoom

"Es ist positiv, dass wir unser Testprogramm mit 121 Runden gut abschließen können. Wir konnten uns verschiedene aerodynamische Konfigurationen ansehen und mehr über das Auto lernen", resümiert Button, der von Fernando Alonso übernommen hatte, seinen Tag im MP4-31. Es sei gut, dass man bei den zwei Tests so viele Kilometer fahren konnte.

"Das ist hilfreich, um Feedback über den Antrieb und die Aerodynamik zu bekommen, außerdem haben wir auch Abstimmungsarbeiten gemacht. Wir konnten außerdem mehr Systemchecks durchführen, was ein Vorteil gegenüber dem Vorjahr ist", so der Brite, der insgesamt in vier Testtagen 377 Runden gefahren ist. Insgesamt legte das Team in der diesjährigen Saisonvorbereitung mehr als doppelt so viele Kilometer zurück als noch im ersten Jahr der McLaren-Honda-Partnerschaft.


Test in Barcelona

Beim Topspeed steht man jedoch immer noch am Ende der Tabelle: Am Freitag wurde Button mit 322,3 km/h geblitzt, Sauber-Pilot Marcus Ericsson führt die Wertung im Vergleich dazu mit 341,7 km/h an. "Wir müssen aber noch viel Arbeit erledigen", weiß der Ex-Weltmeister. "Außerdem machten es die windigen Bedingungen ziemlich schwierig, um am Setup des Autos zu arbeiten. Am Nachmittag konnten wir mehr Runden sammeln, wir haben begonnen mit der Balance und dem Handling klarzukommen - und verschiedene Varianten für das erste Rennen evaluiert." Am Freitag kamen ein neuer Frontflügel und ein neuer Unterboden zum Einsatz.

Noch ist der McLaren nicht mit der Abstimmung von Melbourne unterwegs gewesen. Der Antrieb ist, laut Aussagen von Rennleiter Eric Boullier und Honda-Boss Yusuke Hasegawa zwar schon in Australien-Spezifikation gefahren, am Chassis wird es jedoch noch Änderungen geben. (Mehr dazu hier!)


Fotos: McLaren, Test in Barcelona


Auch der Franzose lobt die vielen Kilometer, die man in der zweiten Testwoche zurücklegen konnte. "Wir scheinen, ein ziemlich zuverlässiges Auto für den Start der Saison zu haben. Ich bin also zuversichtlicher. Insgesamt haben wir alle Kästchen auf unserer Checkliste abgehakt, von daher bin ich zufrieden mit unserer Arbeit. Natürlich ist es niemals genug - wir könnten jeden Tag testen und würden immer noch mehr wollen", scherzt Boullier.

Neo-Honda-Boss Hasegawa ist ebenfalls vorsichtig optimistisch: "Die Testfahrten waren generell gut für uns. Wir konnten die Verbesserungen in den Bereichen Zuverlässigkeit und Entwicklung des Motors auf die wir uns im Winter fokussiert haben, bestätigen. Vor allem die Tatsache, dass wir beim zweiten Test vier Tage ohne Probleme am Motor gefahren sind, ist ein gutes Ergebnis für uns."

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