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McLaren: Alles schon für die nächste Saison

Routinier Gary Paffett und Oliver Turvey arbeiteten an den ersten beiden Tagen in Abu Dhabi intensiv an den Vorbereitungen für nächstes Jahr

(Motorsport-Total.com) - Während andere Teams die Young-Driver-Days in Abu Dhabi nutzen, um a) junge Nachwuchsfahrer zu evaluieren oder b) mit verkauften Testtagen Geld zu verdienen (bis zu 300.000 Euro pro Tag), nutzt McLaren die insgesamt dreimal acht Stunden auf dem Yas-Marina-Circuit, um sich intensiv auf die nächste Saison vorzubereiten.

Gary Paffett

Gary Paffett konzentriert sich auf Entwicklungsarbeiten für nächstes Jahr

Zwar verursachte Testfahrer Gary Paffett heute Morgen die erste von bisher zwei roten Flaggen in dieser Woche, doch generell hat McLaren schon viel dazugelernt. Bei dem Defekt handelte es sich übrigens nicht wie zunächst angenommen um ein Ölleck, sondern um ein Problem mit dem Benzindruck. Interessant: Ein solches war schon am Sonntag vor dem Rennen am Wagen von Lewis Hamilton aufgetreten.

Paffett fuhr gestern eine Bestzeit von 1:42.912 Minuten und war um gut eine halbe Sekunde schneller als Oliver Turvey, der in unregelmäßigen Abständen für das britische Team testen darf. Zum Auftakt ging es vor allem darum, aerodynamische Daten zu sammeln und die 2012er-Pirelli-Prototypen kennenzulernen. Zudem standen verschiedene Systemchecks auf dem Programm, unter anderem des neuen Boxenfunks.


Fotos: McLaren, Young-Driver-Test in Abu Dhabi


Heute konzentrierte sich Paffett zunächst darauf, den Pirelli-Ingenieuren seine Eindrücke hinsichtlich der nächstjährigen Reifen zu schildern. Der Reifenhersteller verwendete dafür unterschiedliche Konstruktionen und Gummimischungen - "mit positiven Ergebnissen", wie McLaren wissen lässt. Außerdem wurden einige neue Entwicklungsteile ausprobiert.

Doch nicht nur Paffett war mit der Arbeit beschäftigt, sondern auch die Boxencrew, die schon Gelegenheit hatte, sich mit dem neuen Equipment für 2012 anzufreunden. Unterm Strich kam dabei eine Rundenzeit von 1:41.756 Minuten heraus, was eineinhalb Sekunden hinter Jean-Eric Vergne (Red Bull) und Jules Bianchi (Ferrari) den dritten Platz bedeutete.

Morgen wird wieder Turvey das McLaren-Cockpit übernehmen.

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