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Force India holt erneut nicht das Maximum heraus

Johnny Cecotto Jr. fuhr bei seinem ersten Formel-1-Test die fünftschnellste Zeit - Ohne rote Flagge wäre aber noch mehr möglich gewesen

(Motorsport-Total.com) - Am zweiten Tag der Young-Driver-Days saß mit Johnny Cecotto Jr. ein weiterer Debütant am Steuer des Force India. Der Sohn des gleichnamigen ehemaligen DTM-Fahrers, der in Augsburg geboren wurde und neben der venezolanischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, erfüllt die dabei Erwartungen des Teams. Er fuhr insgesamt 84 Runden und kam auf eine Bestzeit von 1:42.873 Minuten. Damit war er gut eine Zehntelsekunde schneller als Max Chilton, der gestern für die Inder getestet hat.

Johnny Cecotto

Johnny Cecotto Jr. kam schnell mit seinem Force India zurecht Zoom

Doch ganz zufrieden war Cecotto mit dieser Zeit nicht, aus seiner Sicht wäre noch mehr möglich gewesen. "Ich bin nur einmal auf den superweichen Reifen rausgegangen. Da wir vorher die ganze Zeit mit viel Benzin an Bord gefahren sind, war es mit dem leichten Auto schwierig", sagte er 'Autosport'. "Und dann kam in meiner ersten fliegenden Runde auch noch die rote Flagge raus. Beim zweiten Versuch musste ich ein Auto überholen und habe dabei sechs Zehntelsekunden verloren."

"Diese Autos sind so beeindruckend." Johnny Cecotto Jr.

Doch der Misserfolg bei der Zeitenjagd konnte dem 22-Jährigen die Freude über seinen ersten Formel-1-Test nicht verderben: "'Umwerfend' ist das einzige Wort, das den heutigen Tag beschreiben kann! Diese Autos sind so beeindruckend - der Motor, die Bremsleistung, der Anpressdruck, man sagt einfach nur 'wow'. Es gibt so viele technische Systeme, Sachen wir KERS, die mich wirklich beeindruckt haben."

Am Vormittag gab das Team seinem Schützling zunächst die notwendige Zeit zur Gewöhnung an das Auto. Laut Force-India-Ingenieur Oliver Knighton fand sich Cecotto aber auf Anhieb zurecht: "Er hat schnell einen Eindruck der Kontrollsystem bekommen und fing an, Einstellungen zu verändern, ohne dass wir ihn dazu auffordern mussten."


Fotos: Force India, Young-Driver-Test in Abu Dhabi


Schwerpunkt des Tages war auch bei Force India, weitere Erfahrungen mit den neuen Pirelli-Reifen zu sammeln. Darüber hinaus wurden aber auch verschiedene Messungen aerodynamischer Werte durchgeführt. "Alles in allem war es ein guter Tag", sagt Knighton. "Johnny hat sich gut in das Team eingefügt und gab exzellente Rückmeldungen." Dieser gibt das Lob zurück: "Es war eine unglaubliche Erfahrung, auf solch einem professionellen Niveau und mit solch einer tollen Crew zu arbeiten."

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