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Max Verstappen: Fährt auch die Schwester bald Formel 1?

Toro-Rosso-Rookie Max Verstappen hat es als jüngster Pilot aller Zeiten in die Formel 1 geschafft - Seine 15-jährige Schwester will ihm bald Konkurrenz machen

(Motorsport-Total.com) - Ein 17-Jähriger in der Formel 1? Das hätte man vor 20 Jahren für undenkbar gehalten, doch dieses Jahr ist es Realität: Max Verstappen tritt nach nur einem Jahr im Formelsport in die Fußstapfen von Vater Jos Verstappen, der um die Jahrtausendwende in der Königsklasse des Motorsports am Start war. Dass der Youngster so frühreif ist, hat unter anderem mit seiner Herkunft zu tun: Auch Mutter Sophie Kumpen war einst erfolgreiche Kart-Fahrerin - und Schwester Victoria könnte ihrem Bruder Konkurrenz machen, wenn sie einen ähnlichen Senkrechtstart hinlegt.

Max Verstappen

Kommt da noch mehr? Max Verstappen unterstützt seine Kart-fahrende Schwester Zoom

"Meine kleine Schwester Victoria, die jetzt 15 ist, hat ebenfalls mit dem Kartsport angefangen", verrät der Toro-Rosso-Rookie gegenüber 'CCN'. "Ich helfe ihr ein bisschen, wenn ich Zeit habe." Die Formel 1 sei aber noch weit entfernt: "Zunächst muss sie einmal Rennen fahren, derzeit ist sie noch beim Üben. Wir werden sehen, was passiert. Natürlich ist es für eine Frau nicht einfach, es in die Formel 1 zu schaffen, aber auch das muss sich irgendwann einmal ändern."

Laut Max Verstappen ähneln er und seine Schwester bei der Herangehensweise an den Rennsport ihren Eltern: "Ich bin ruhiger, eher wie meine Mutter. Als sie Kart fuhr, da hat sie einige spätere Formel-1-Fahrer geschlagen, wie zum Beispiel Jarno Trulli und Giancarlo Fisichella." Seine Schwester habe hingegen "eher den Charakter meines Vaters. Sie ist aggressiver, wenn sie fährt. Das ist recht witzig."

Derzeit hat er einen großen Startvorteil gegenüber seiner Schwester, denn er wuchs im Gegensatz zu ihr im Kart auf. Schon als kleiner Junge weinte er an der Kartbahn, weil er selbst fahren wollte, also gab ihm sein Vater die Chance. "Seit ich vier Jahre alt war haben mein Vater und ich jeden Tag die Karts und den Motor vorbereitet", erzählt er. "Wir haben alles gemeinsam gemacht, um es zu schaffen."

Er gibt zu, dass dies nicht ganz ohne Druck des Vaters möglich war: "Natürlich hat er Druck ausgeübt. Er hat sich auf die richtigen Dinge konzentriert, und zwar Spaß im Rennen zu haben, aber dennoch konzentriert zu sein." Schön langsam wünscht er sich auch etwas mehr Freiraum: "Eine größere Wohnung wäre gut, wo ich meinen eigenen Bereich habe, aber immer noch gemeinsam mit meinem Vater lebe."

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