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Maßgeschneidertes Auto, Monster-Ego: Hamilton unschlagbar?

Ein Dienstwagen, in dem er sich "mächtig" fühlt, und der Rückenwind des Titels bescheren Topform - Er will sich weiter verbessern, und zwar mit Rosberg

(Motorsport-Total.com) - Gegen Lewis Hamilton scheint zu Saisonbeginn 2015 kein Kraut gewachsen: Drei Siege aus vier Grands Prix, dazu ein zweiter Platz, alle Pole-Positions und ein Teamkollege, der langsam aber sicher mit den Nerven zu kämpfen hat. Die für gewöhnlich mit Goldketten behangene Brust des Briten ist breit: "Ich fühle mich mächtig in diesem Auto und mit dem Paket, das uns zur Verfügung steht", so der Mercedes-Star. "Ich komme mit dem Wagen besser klar als mit dem im vergangenen Jahr."

Lewis Hamilton

Der Wahnsinn hat 2015 einen Namen: Er lautet Lewis Hamilton Zoom

Damit bestätigt der Champion, was im Paddock seit geraumer Zeit kursiert: Die klaren Verhältnisse im Teamduell der Silberpfeile sind auch darauf zurückzuführen, dass der W06 eher ein Hamilton- als ein Rosberg-Auto ist. Er hält nach Problemen mit dem Reifenverschleiß bei hohen Temperaturen in Malaysia und den Bremsen in Bahrain Fortschritte für möglich, aber schwierig: "'Konzentriert euch auf das, konzentriert auf das', aber das muss ein Teamleder ansagen", beschreibt er seine Rolle im Team.

Ihr will Hamilton ausdrücklich "an der Seite Nicos" gerecht werden. Rennlegende Gerhard Berger macht für die Topform jüngste Erfolge verantwortlich: "Man hat schon in den vergangenen Jahren gesehen, dass sein Grundspeed enorm ist. Durch den Gewinn der WM hat er zusätzlichen Rückenwind bekommen, ist locker und hat jetzt ständig die Nase vorne." Zusammen mit dem Mercedes-Material sei Hamilton "momentan fast unschlagbar", was für Rosberg "sehr frustrierend" sein müsse.

Berger weiß: "Als Rennfahrer fühlt man sich als Zweiter immer als Verlierer." Dennoch heitert der 55-Jährige, der in seiner Karriere selbst zweimal WM-Dritter wurde, den Deutschen auf: "Man darf nicht vergessen, dass es sich um die besten 20 Fahrer der Welt handelt. Wenn man Zweiter wird wie Nico Rosberg, also mit drei Sekunden oder vier Sekunden Abstand, wenn man im Jahr zuvor mehr Pole-Positions hatte als der große Star, dann kann man nicht sagen, dass er jetzt geschlagen ist."

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