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  • 13.09.2009 · 10:57

  • von Fabian Hust

Mallya: Habe immer an Adrian geglaubt

Der Teamchef von Force India über Adrian Sutil und seinen beförderten Ersatzfahrer Vitantonio Liuzzi, der auf Anhieb überzeugen konnte

(Motorsport-Total.com) - Adrian Sutil konnte in seiner Formel-1-Karriere bisher lediglich einen WM-Punkt einfahren. In seinen bisher 47 Formel-1-Rennen hatte der Deutsche häufig Pech, so zum Beispiel im vergangenen Jahr, als er in Monte Carlo auf dem vierten Rang lag, und dann von Kimi Räikkönen im Ferrari von der Strecke geräumt wurde.

Vijay Mallya (Teameigentümer)Melbourne, Albert Park Melbourne

Vijay Mallya ist auf seine beiden aktuellen Fahrer Stolz

In dieser Saison sind Punkte zum Greifen nahe, schließlich funktioniert das Auto derzeit hervorragend. In Monza geht der 26-Jährige von der zweiten Position aus ins Rennen und hat damit beste Chancen, endlich wieder einmal einen WM-Punkt einzufahren.#w1#

"Adrian hatte nicht per se Pech. Adrian war von seinem Glück enttäuscht", so sein Teamchef Vijay Mallya im Interview mit 'formula1.com'. "Ich weiß von mindestens drei Rennen in der Saison 2009, in denen Adrian definitiv hätte Punkte holen können."

Er habe jedoch in seinen Fahrer "immer großes Vertrauen" gehabt: "Er ist sehr schnell, er ist ein großartiger Mensch, er gibt alles, er ist aufrichtig und dies ist der Grund, warum ich an ihm festgehalten und ihn so sehr ermutigt habe, wie ich dies nur tun konnte."

Nach dem Wechsel von Giancarlo Fisichella zu Ferrari hat der Inder auch in einem weiteren jungen Piloten sein Vertrauen gezeigt, in Ersatzfahrer Vitantonio Liuzzi, der nun im Auto sitzt und in der Qualifikation in Monza als Siebter gleich einmal eine tolle Show bot.

Vor dem Rennen hatte er sich mit dem Italiener zusammen mit seinem Manager in Cannes getroffen: "In meiner Villa unterhielt ich mich mit ihm. Was ich an ihm mag ist die Tatsache, wie er komplette Widmung zeigte. Er war hungrig! Und er hat es geschafft. Er war schon eine Weile nicht mehr im Auto gesessen, aber im Qualifying hat er alle erstaunt. Ich bin sehr stolz auf ihn."