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Long-Beach-Comeback: Ecclestone bestätigt Gespräche

Während die Verantwortlichen in Long Beach dementieren, das ein Formel-1-Comeback Thema sei, zieht Bernie Ecclestone den Stadtkurs durchaus in Betracht

(Motorsport-Total.com) - Feiert die Formel 1 bald in Long Beach ein Comeback? Vor kurzem wurde bekannt, dass es Bemühungen gibt, den US-amerikanische Stadtkurs, der zuletzt Schauplatz der IndyCar-Serie war, wieder in den Formel-1-Kalender zurückzuholen. Bereits von 1976 bis 1983 gastierte die "Königsklasse" des Motorsport in der Hafenstadt nahe Los Angeles. Zudem hat Formel-1-Boss Bernie Ecclestone im Vorjahr mit der erfolgreichen Premiere in Austin Blut geleckt und will nun weitere Grands Prix in den USA austragen.

Long Beach

Der Stadtkurs in Long Beach würde Bernie Ecclestone ins Konzept passen

Der IndyCar-Vertrag mit Long Beach läuft nächstes Jahr aus - das wäre eine günstige Gelegenheit, um sich den beliebten Austragungsort zu sichern. Derzeit stehen die ehemaligen Mitbesitzer der Champ-Car-Serie, Kevin Kalkhoven und Gerald Forsythe, in Besitz des Vertrages mit Long Beach - Ecclestones Vertrauensmann Zak Brown, Besitzer der Marketingagentur Just, sowie Long-Beach-Initiator Chris Pook haben Interesse bekundet, die Rechte für die Austragung des Rennens zu kaufen.

Derzeit beißt man aber auf Granit. "Gerry und ich sind nicht daran interessiert, Long Beach zu verkaufen", wird Kalkhoven von 'ESPN F1' zitiert. Man würde dies nur für eine "verrückte Summe Geld" in Betracht ziehen. Auch Jim Michaelian, Präsident des Rennens, will nichts von den Formel-1-Plänen wissen, wie er gegenüber 'ESPN F1' klarstellt: "Das ist eine Story, die ungefähr jedes Jahr auftaucht, obwohl es eine Tatsache ist, dass wir das Rennen nicht verkaufen wollen. Es gab auch nie Gespräche zwischen Kevin und irgendjemandem über einen Verkauf."

Eine widersprüchliche Aussage, wenn man Ecclestone glaubt. Denn der Brite verrät gegenüber 'ESPN F1', dass man sich zwar "nicht in ernsthaften Gesprächen mit Long Beach" befinde, "aber wir haben mit ihnen gesprochen". Der Formel-1-Zampano hat laut eigenen Angaben mehrere Optionen in den USA: "Wir sprechen mit unterschiedlichen Leuten in den USA, aber wer weiß?" Auch der Grand Prix vor der Skyline von New York, der dieses Jahr abgesagt werden musste, weil die Finanzierung nicht gewährleistet ist, ist für Ecclestone nach wie vor ein Thema. Er bemüht sich derzeit, das Rennen wiederzubeleben.