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Formel-1-Tests

Live-Ticker: Formel-1-Tests 2019 in Barcelona, Tag 8

Formel-1-Live-Ticker zum Nachlesen: +++ Vettels Testabschluss zwischen Bestzeit und Elektrikschaden +++ Mercedes' spätes Lebenszeichen +++ Kubicas Wut +++

18:05 Uhr

Barcelona-Test, Tag 8

Hier klicken: Ergebnis Formel-1-Tests Barcelona, Tag 8 (einzeln)
Hier klicken: Ergebnis Formel-1-Tests Barcelona, Woche 2 (kombiniert)

WICHTIG: Unser Live-Ticker endet nicht um 18:00 Uhr mit dem Test. Wir bringen dir auch noch Reaktionen, Stimmen und Analysen im Laufe des Abends!

Hier klicken: Zusammenfassung Formel-1-Test Barcelona, Tag 8

20:40 Uhr

Das war's dann - wir danken!

Nach acht spannenden Testtagen in Barcelona beenden wir an diesem Punkt unsere Live-Coverage im Ticker. Das gesamte Team, das wir heute Morgen bereits vorgestellt haben, bedankt sich für das überwältigende Interesse an unserer Berichterstattung, das uns im Februar ein sagenhaftes Traffic-Plus im Vergleich zum Februar 2018 beschert - und da soll noch mal einer sagen, die Formel 1 interessiert keinen mehr!

Das Interesse ist größer denn je, und das steigert unsere Motivation, unser Angebot weiter zu verbessern. In diesem Sinne bedanke ich, Christian Nimmervoll, mich im Namen meiner Redaktion im Motorsport Network Deutschland für eine tolle Woche. Und wünsche ein schönes Wochenende!

Ein Hinweis noch in eigener Sache: Auch am Samstag und Sonntag arbeiten wir Analysen zu den Tests detailliert auf. Und natürlich wird's auch wieder einen Podcast geben, gemeinsam produziert mit unserem Partner meinsportpodcast.de. Wenn du den Formel-1-Talk "Starting Grid" bis jetzt noch nicht kennst, bist du selbst schuld - du verpasst was!


20:11 Uhr

Renault: Der Chef ist zufrieden

Wo Renault genau steht, ist schwer zu sagen. Die Runde von Nico Hülkenberg am Ende des Tests macht Mut. Teamchef Cyril Abiteboul hält sich in seinem Abschluss-Statement mit Floskeln auf. Ein paar Formulierungen besitzen dann aber doch eine gewisse Aussagekraft. Einiges habe besser als anderes funktioniert, gesteht er Schwachstellen ein. Aber: "Wir haben gelernt, dass unsere Motorleistung den Erwartungen entspricht. Und dass das Chassiskonzept gut ist." Und ausbaufähig. Wenn Renault im Entwicklungsrennen ordentlich arbeitet, könnte das 2019 was werden mit dem ersten Podium für Nico Hülkenberg.


20:04 Uhr

Ferrari und Red Bull: Videos von den Crashes

Hast du den Crash von Sebastian Vettel schon gesehen? Nein? Jetzt hast du nochmal die Gelegenheit. Keine Angst, das war nicht der von heute, sondern von vorgestern. Fast noch spannender ist aber das Video vom Abflug von Pierre Gasly. Die Parallelen zum Hartley-Crash vor einem Jahr sind frappierend! Die beiden ehemaligen Toro-Rosso-Twins wären vielleicht auch im Synchronschwimmen ein Hit!


20:02 Uhr


20:01 Uhr

Ende gut, alles gut?

Heute Mittag seufzte Lewis Hamilton noch, Mercedes habe derzeit eine halbe Sekunde Rückstand auf Ferrari. Am Ende waren es 0,003 Sekunden. So fällt sein Fazit am Ende der beiden Testwochen dann doch versöhnlich aus: "Es war schön, heute ein Gefühl für das Auto mit weniger Sprit zu bekommen und etwas mehr darüber in Erfahrung zu bringen. Der Tag hat mir richtig Spaß gemacht und ich habe auch ein gutes Gefühl für die Reifen bekommen."

"Wie jeder weiß (absolut, Lewis, wissen wir alle!; Anm. d. Red.), bin ich nicht der größte Fan von Testfahrten. Aber alles in allem war es eine positive Woche für uns", sagt er. Auch Technikchef James Allison spricht von einem "guten" letzten Testtag: "Wir hatten bei beiden Fahrern eine gute Balance und beide sind konkurrenzfähige Rundenzeiten gefahren."


19:50 Uhr

Classic Kimi!

Gestern Abend tauchte im Internet ein Video davon auf, wie Kimi Räikkönen bei der Feinanpassung seiner Sitzschale selbst Hand anlegt. Für den "Iceman" nichts Ungewöhnliches: "Das mache ich schon seit Jahren so", antwortet er verwundert, von einem Journalisten darauf angesprochen. Also offenbar auch bei Ferrari. Und wir dachten schon, das gehöre zur neuen "Back-to-Basics"-Mentalität bei Alfa Romeo!


19:47 Uhr

Alfa Romeo: Da sind noch Fragezeichen

Und zwar gleich zwei. Erstens: die Zuverlässigkeit. Das Team hat nicht viel darüber verraten, welche Probleme bei den Tests aufgetreten sind. Abgesehen davon, dass welche aufgetreten sind. Auch heute. "Wir sind nicht da, wo wir sein wollen", räumt Kimi Räikkönen ein. Dazwischen drischt er klassische Kimi-Phrasen: "Same for everybody" und "We'll see" gehören zum Standardrepertoire. Für seine Verhältnisse lässt es schon tief blicken, wenn er sagt: "Nach dem Winter fühlst du dich doch nie hundertprozentig vorbereitet." Ganz glücklich sieht anders aus ...


19:23 Uhr

Die Bestzeiten nach Reifenmischung

Letztendlich sind sie ihre Bestzeiten dann doch alle auf C5 gefahren, dem weichsten Pirelli-Reifen. Bis auf Max Verstappen, weil der nie einen richtigen Quali-Run hingelegt hat. Daher bleibt Red Bull für uns auch schwer einzuschätzen.

Die Härtegrade C1 bis C5 werden von jetzt an übrigens keine so große Rolle mehr spielen. Ab Melbourne gibt es an den Rennwochenenden nur noch Soft, Medium und Hard. Wobei Soft bei einem Rennen der C5 sein kann und bei einem anderen der C3. Prinzip klar? ;-)


19:03 Uhr

Formel-1-Technik unter der Lupe

Wie versprochen posten wir jetzt das Video, in dem unsere Technik-Experten Giorgio Piola und Jake Boxall-Legge die einzelnen Teams genau durchleuchten und ihre Autos aus technischer Sicht bewerten. Du musst dir schon das Video anschauen, wenn du wissen willst, wie sie das Kräfteverhältnis sowie die Stärken und Schwächen der Autos einschätzen. Aber eines können wir verraten: Wenn die beiden recht behalten, wird es wirklich eine spannende Saison! Und: Good News für alle Kimi-Fans! ;-)


Formel-1-Technik unter der Lupe: Die Autos 2019

Unsere Technik-Experten durchleuchten die Formel-1-Autos 2019 und versuchen zu bewerten, wie gut und raffiniert sie sind Weitere Formel-1-Videos


18:55 Uhr

Aha!

Jetzt wird uns auch klar, warum Robert Kubica so sauer war im Interview. Technikchef Paddy Lowe gibt zu: Das Team musste die Longruns am Nachmittag abbrechen, weil einige Teile bereits so verschlissen waren, dass man nichts mehr lernen konnte. Auch Kubica nicht. Also hat man das Programm einfach auf Starts, Boxenstopps und so weiter umgestellt.

"Unser Auto", gibt Lowe zu, "ist nicht im besten Zustand. Das hat unsere Performance heute Morgen bei Roberts Qualifying-Runs beeinträchtigt. In einem geringeren Ausmaß auch schon gestern bei George."


18:45 Uhr

Wahnsinn, diese Fans!

Immerhin kann sich Robert Kubica damit trösten, dass er die besten Fans der Welt hat. Ja, sogar besser als die von Lewis Hamilton! ;-) Obwohl er wohl kaum Chancen hat, in Melbourne besser als Vorletzter zu werden, hallen "Robert-Robert"-Sprechchöre durch den Paddock in Barcelona.

Robert Kubica Williams ROKiT Williams Racing F1 ~Robert Kubica (Williams) ~

18:41 Uhr

Kubica sauer

Robert Kubica hat heute 90 Runden gedreht. Trotzdem ist er unzufrieden - und lässt das auch spüren: "Es war ein verlorener Tag. Ja, wir haben ein paar Runden gedreht. Aber der Zustand des Autos ist bei weitem nicht ideal." Es sind sich alle Experten einig, dass Williams das Schlusslicht in der Hackordnung ist.

Kubica beschwert sich auch darüber, dass von einem Tag auf den nächsten nichts passiert ist. Klingt nach Vorwurf ans Team. "Das ist die Folge von vergangener Woche", sagt er. "Acht Jahre nach meinem letzten Rennen so unvorbereitet nach Melbourne zu fliegen, wird schwierig. Aber das ist die Realität. Ich kann eh nichts dagegen tun."

Fazit: "Ich weiß vielleicht 20 Prozent von dem, was ich wissen sollte." Klingt nicht nach dem Märchen-Comeback, das wir dem Polen wünschen würden ...


18:34 Uhr

Gedränge um Verstappen

Bei Max Verstappen erwischten wir keinen der vorderen Plätze. Es ist daher schwierig zu verstehen, was er gesagt hat. Wir konnten aber feststellen, dass er nicht panisch, aber auch nicht überglücklich wirkt. Kein Wunder nach dem Getriebeschaden. Letztendlich konnte er nach den 29 Runden am Vormittag nicht mehr auf die Strecke gehen. Ob ein Getriebe aus- und ein neues einbauen wirklich so lange dauern kann?

Umso bemerkenswerter, dass Verstappen recht besonnen analysiert: "Es funktioniert alles. Auch auf Motorenseite. Das Auto fährt sich gut. Und das Team arbeitet gut zusammen." Worte, die uns Helmut Marko heute auch schon erzählt hat. Telefonisch. Denn der Motorsportkonsulent ist nicht mehr in Barcelona, sondern schon wieder in seinem Büro in Graz.


18:22 Uhr

Sektorenanalyse

Wir nehmen mal genauer unter die Lupe, wie die Bestzeiten in den einzelnen Sektoren aussehen. In Sektor 1 fährt Sebastian Vettel um 0,087 Sekunden schneller als Lewis Hamilton. Das ist die lange Gerade und das S, das dann in Kurve 3 reinführt. Da ist Effizienz und Anpressdruck wichtig. In Sektor 2 ist Vettel sogar um 0,262 Sekunden schneller. Auch da geht's viel um Power. In Sektor 3, wo es eng und verwinkelt wird, hat der Mercedes die Nase um 0,202 Sekunden vorne.

Das heißt: Wo Motorleistung gefragt ist, schneidet Ferrari momentan am besten ab. Entweder haben die über den Winter nochmal einen großen Sprung gemacht - oder Mercedes hat noch nicht voll aufgedreht. Oder auch die Flügel ein bisschen steiler eingestellt. Auch das ist eine Möglichkeit.

Bei den besten Rundenzeiten liegen 0,003 Sekunden zwischen den beiden. Errechnet man aus den besten Einzelsektoren die jeweils optimale Rundenzeit, sind es 0,147 Sekunden - Vorteil Ferrari.


18:13 Uhr

Topspeeds in km/h

01. Sebastian Vettel (Ferrari) - 331
02. Carlos Sainz (McLaren) - 328
03. Sergio Perez (Racing Point) - 324
04. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - 320
05. Daniil Kwjat (Toro Rosso) - 320
06. Valtteri Bottas (Mercedes) - 318

Achtung: Wegen Windschatten kann diese Tabelle natürlich verzerrt sein. Dass der Ferrari um 13 km/h schneller ist als der Mercedes, erscheint uns bei 0,003 Sekunden Unterschied auf der Stoppuhr unwahrscheinlich. Wenn auch festzuhalten ist: Sebastian Vettel war im ersten und zweiten Sektor schneller. Aber die Bestzeit im verwinkelten dritten Sektor ist Lewis Hamilton gefahren.


18:10 Uhr

Was wir gelernt haben

Ferrari geht nach acht Testtagen in Barcelona als leichter Favorit nach Melbourne. Lewis Hamilton schätzt den Vorsprung auf eine halbe Sekunde ein. Zweckpessimismus. Am Nachmittag kam er auf gleichen Reifen bis auf 0,003 Sekunden an Sebastian Vettel heran. Dessen Bestzeiten-Feuerwerk am Vormittag war beeindruckend, ...

... allerdings musste er sein Testprogramm wegen eines elektrischen Defekts vorzeitig beenden. Vorteil Mercedes: Der W10 lief bisher zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Von Ferrari sind Probleme mit der Kühlung und der Elektrik notiert. Und ein Vettel-Crash am Mittwoch.

Red Bull sieht sich laut Aussage von Helmut Marko nach wie vor auf dem zweiten Platz. Unserer Meinung nach eine optimistische Einschätzung. Max Verstappen konnte heute wegen eines Getriebeproblems nur 29 Runden drehen. Und auch das nur mit abgespeckter Aerodynamik, weil die neuesten Teile beim Gasly-Crash am Donnerstag kaputtgegangen sind.

Hinter den drei Topteams liegt das Mittelfeld wohl noch enger beisammen als 2018. Teams wie Toro Rosso und McLaren haben zwar starke Zeiten erzielt, haben ihr Potenzial aber wohl ziemlich ausgereizt. Haas und - mit Abstrichen - Racing Point haben unserer Einschätzung nach Luft nach oben. Kevin Magnussens Longrun in der letzten Stunde der Tests war bärenstark.

Ein Fragezeichen bleibt Renault. Nach der Bestzeit in der ersten Woche konnten Hülkenberg/Ricciardo in der zweiten Woche nicht glänzen. Die Balance des R.S.19 ist ausbaufähig. Positiv: Trotzdem ist man im vorderen Mittelfeld dabei. Das bietet Chancen, wenn das Auto verbessert wird. Und am Ende fuhr Nico Hülkenberg auch noch eine 1:16er-Zeit.

In einem Punkt sind sich alle Experten einig: Williams ist ein Kandidat für die letzte Startreihe. Der FW42 läuft zwar seit seinem verspäteten Debüt erstaunlich zuverlässig. Der Speed fehlt aber. Gegnerische Teams lassen durchblicken, dass Kubica/Russell Stand heute in Melbourne meilenweit hinten liegen würden.

Aber: Bis Melbourne sind noch zwei Wochen Zeit! Daher gilt wie immer: Testen ist eben nur Testen. Es sind die Punkte, die am Jahresende zählen. Und die wurden in Barcelona nicht vergeben.


Fotos: Testfahrten in Barcelona, Freitag


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