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Lewis Hamiltons Ferrari-Flirt: "Man soll niemals nie sagen"

Lewis Hamilton würde seine Karriere gerne bei Mercedes beenden, bestätigt aber, dass er auch den Ferrari-Traum gehabt hat - Silberne Unterschrift vor Barcelona?

(Motorsport-Total.com) - Die Vertragsverlängerung von Lewis Hamilton bei Mercedes ist nur eine Frage der Zeit - zumindest wird das von allen Seiten seit Wochen suggeriert. Schon vor gut einem Monat fehlten laut Hamilton nur noch 0,4 Prozent bis zu einem vollständigen Vertrag. Doch geschehen ist bis auf gegenseitigen Lobpreisungen nichts Konkretes. Wann folgt endlich Hamiltons Unterschrift unter den neuen Mercedes-Vertrag?

Lewis Hamilton, Sebastian Vettel

Sebastian Vettel lebt den Ferrari-Traum schon, zieht Lewis Hamilton bald nach? Zoom

"Wir sind kurz vor der Unterschrift", betont der zweimalige Weltmeister nun noch einmal gegenüber 'Bild am Sonntag' und kündigt eine baldige Entscheidung an: "Ich will es vor dem nächsten Rennen in Barcelona erledigt haben." Doch zwischen wollen und werden liegt noch ein großer Unterschied, und solange Hamilton keine Tinte unter das (angeblich 80-seitige) Papier gekritzelt hat, halten sich auch hartnäckig Gerüchte, der Brite werde demnächst in Rot fahren.

Immer wieder wird über einen Wechsel Hamiltons zu Ferrari spekuliert. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hatte zuletzt erklärt, dass er einen solchen Wechsel "großartig für den Sport" fände, und angeblich soll es im vergangenen Jahr bereits Gespräche mit dem damaligen Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci gegeben haben. Hamilton selbst goss zusätzlich Öl ins Feuer, weil er sich als Straßenwagen einen LaFerrari bestellt hat.

Ist das wirklich als Anzeichen für einen Wechsel zu sehen? Der 30-Jährige winkt ab: "Eigentlich finde ich gerade nur diese roten Straßenautos sehr sexy. Sonst fließt in meinen Adern nur Mercedes-Blut", betont er die Liebe zu den Silbernen. Der Hersteller hat Hamilton nämlich unterstützt, seit er 13 Jahre alt war. Bislang bestritt er jedes Formel-1-Rennen mit einem Mercedes-Aggregat im Heck und wurde schon 2008 bei McLaren damit Weltmeister.

Sein Landsmann Stirling Moss rät dem aktuellen Titelträger bei einem Treffen in Monza, sich aber vielleicht doch einmal anderweitig umzuschauen: "Man kann nicht immer nur blonde Frauen lieben, es muss auch mal eine Brünette sein", lacht er laut 'Blick' und sagt weiter: "Einmal muss man einfach für Ferrari fahren." Moss selbst fuhr in seinen elf Formel-1-Jahren übrigens neun verschiedene Fabrikate - aber nie für Ferrari!

Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen

Nur gucken, nicht anfassen: Uninteressiert ist er an roten Autos nicht Zoom

Vielleicht kann sich Hamilton ja doch irgendwann noch von den Silberpfeilen lösen, denn er muss zugeben, dass auch er früher von der Scuderia aus Maranello geschwärmt hat: "Jeder Fahrer, der sagt, er habe den Ferrari-Traum nie geträumt, der lügt", meint er zu 'Bild am Sonntag'. Allerdings stehe die motorsportliche Historie des deutschen Herstellers mit den Roten für ihn persönlich auf Augenhöhe.

"Ich kann mir nur schwer vorstellen, ein anderes Auto als einen Mercedes zu fahren", ergänzt er, will einen Wechsel zu Ferrari allerdings nicht vollkommen ausschließen: "Man soll niemals nie sagen, das habe ich in meinem Leben nie gemacht. Aber ich wäre sehr glücklich, mit Mercedes bis zum Ende meiner Karriere zu fahren." Doch dass Liebesbeziehungen zwischen Fahrer und Team für den Traum von Ferrari auch schnell vorbei sein können, hat nun erst Sebastian Vettel bewiesen. Ist Hamilton vielleicht doch der nächste?

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