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  • 28.10.2021 · 08:55

  • von Stefan Ehlen, Co-Autor: Alex Kalinauckas

Lando Norris: US-Fans haben sogar vor dem Hotel gewartet

Der spürbare Effekt von 140.000 Fans in Austin: McLaren-Fahrer Lando Norris äußert sich begeistert über das große amerikanische Publikum der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - "Die vollen Tribünen erinnerten schon sehr an Silverstone", meint McLaren-Fahrer Lando Norris. Und in der Tat war der Circuit of The Americas für den USA-Grand-Prix 2021 in Austin ausverkauft. Wie viele Fans genau vor Ort waren, das ist nicht bekannt: Zwischen 360.000 und 400.000 sollen es kumuliert gewesen sein, je nach Angabe. Klar ist nur: Alleine am Renntag waren 140.000 Zuschauer da.

Lando Norris vor vollen Tribünen beim USA-Grand-Prix 2021 in Austin

Lando Norris vor vollen Tribünen beim USA-Grand-Prix 2021 in Austin Zoom

"Das war grandios", sagt Norris. "Natürlich: Du fährst ein Rennen und bis konzentriert, aber sowohl auf der Aufwärm- als auch auf der Ehrenrunde war es schon erstaunlich zu sehen, wie viele Leute da waren. So viele enthusiastische Fans!"

Austin hatte zum Grand Prix sogar zusätzliche Tribünen im letzten Sektor der Strecke errichtet, weil die Nachfrage so groß gewesen war. Das hat Eindruck auf Norris gemacht: Ein so großes Vor-Ort-Publikum sei wie eine Rückkehr zur Normalität nach der Coronakrise, meint er. "So sollte die Formel 1 sein, mit mehr Gästen und Medien und VIPs im Fahrerlager."

Mehr Fan-Rummel als je zuvor in Austin

Der Rummel um die Fahrer sei in Austin größer gewesen denn je. Norris bezeichnet es sogar als "verrückt" und erklärt: "Jeden Morgen und Abend haben die Fans vor dem Hotel gewartet. Man meint fast, sie schlafen nie - oder in der Hotel-Lobby."

Und der McLaren-Fahrer hat auch einen Verdacht, weshalb das Interesse der US-Fans in diesem Jahr so groß war: "Drive to Survive hat da einen großen Unterschied gemacht, schätze ich."


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Die Netflix-Serie zur Formel 1 wurde schon mehrfach als echten Mehrwert für die Rennserie in Amerika bezeichnet, und Norris sieht das ähnlich. "Wahrscheinlich kamen deshalb so viele Fans oder ein großer Teil davon", sagt er. "Es waren gefühlt mehr als 2019. Das ist schon ziemlich cool."

2019 waren laut offiziellen Angaben 268.000 Fans zum USA-Grand-Prix gekommen, wiederum kumuliert über das komplette Wochenende. Am Renntag sollen es 128.000 Zuschauer gewesen sein. Die Formel 1 hat demnach tatsächlich ein größeres US-Publikum erreicht.

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