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Lando Norris: Darum hatte er mehr Spaß mit Sainz als mit Ricciardo

Lando Norris erzählt, warum er bei McLaren mehr Spaß mit Carlos Sainz hatte als jetzt mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo

(Motorsport-Total.com) - Dass Lando Norris und Carlos Sainz bei McLaren eine Freundschaft verband, das war für alle offensichtlich. Mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo besitzt Norris diese Art der Verbindung nicht, obwohl Ricciardo als offener Kumpeltyp gilt, mit dem man lachen und eine Menge Spaß haben kann.

Lando Norris, Carlos Sainz

Lando Norris und Carlos Sainz verband bei McLaren eine Freundschaft Zoom

Das sei aber nicht alles, meint Norris. Zwar verstehe er sich mit Ricciardo gut und habe auch ein kumpelhaftes Verhältnis mit ihm, allerdings hätten die beiden außerhalb der Rennstrecke komplett unterschiedliche Interessen: "Er interessiert sich mehr für die Herstellung von Weinen und Kleidung und solche Dinge, und ich interessiere mich mehr für Golf und Esports und solche Dinge", sagt Norris.

Das habe ihn und Sainz einfach deutlich mehr verbunden: Mit dem Spanier konnte Norris öfter mal Golf spielen gehen oder virtuell Rennen gegeneinander fahren. "Um bessere Freunde zu werden, gibt es einen simplen Trick: Man muss Zeit miteinander verbringen und Spaß haben", sagt Norris. Und das konnte er mit Sainz besser als mit Ricciardo.

Doch es hat noch andere Gründe, warum sich zwischen den beiden McLaren-Teamkollegen nicht die gleiche "Bromance" entwickelt: "Ich denke, ich konzentriere mich wahrscheinlich viel mehr als früher", so der Brite. "Ich verbringe mehr Zeit damit, mich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren - auf die Dinge, auf die ich mich wirklich konzentrieren muss", sagt Norris.


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Norris gilt als positive Überraschung der bisherigen Formel-1-Saison 2021. Der McLaren-Pilot liegt nach acht WM-Rennen auf dem vierten Gesamtrang und konnte dabei schon dreimal auf das Podest fahren. Mit 101 Punkten hat er schon jetzt mehr gesammelt als in der gesamten vorherigen Saison.

"Mehr Zeit mit meinen Ingenieuren zu verbringen und weniger Zeit, um zu plaudern und Spaß zu haben und solche Sachen" sind für ihn der Schlüssel dafür. "Aber ich nehme nichts von meiner Freude an der Formel 1 weg - ich liebe sie immer noch und mache alles, was ich tun möchte."

"Eine größere Verschiebung in Richtung Fokus und Arbeitsmoral" habe er trotzdem. Und darunter kann auch das teaminterne Verhältnis mal ein wenig leiden.