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Jenson Button: In Sommerpause über Zukunft nachgedacht

Jenson Button gibt zu, dass er nur in der Formel 1 bleibt, wenn er 2017 auch ein siegfähiges Auto haben kann - Sonst "haue ich ab und spiele lieber Darts!"

(Motorsport-Total.com) - Bleiben oder gehen? Diese zwei Optionen gibt es für Jenson Button in seiner weiteren Karriereplanung. Entweder der Brite hängt bei McLaren seine 18. Formel-1-Saison an, orientiert sich im Spätherbst womöglich noch um, oder lässt es gut sein und beendet seine erfolgreiche Formel-1-Karriere endgültig. In Belgien sprach der Ex-Weltmeister über den Stand der Dinge nach der Sommerpause.

Jenson Button

"Should I stay or should I go?" - Das Klagelied von Jenson Button dieser Tage Zoom

"Ich habe meinen Entscheidungsprozess bald abgeschlossen und ihr werdet es bald wissen", lässt er die Medienvertreter in Spa-Francorchamps wissen. "Ich kann jetzt keinen Zeitraum nennen, aber es wird bald geschehen." Bei McLaren wollte man bis September eine Entscheidung rund um die Fahrerbesetzung für 2017 bekannt geben. Großer Favorit auf die mögliche Nachfolge von Button ist Ersatzpilot Stoffel Vandoorne, der in diesem Jahr in Bahrain bereits sein Formel-1-Debüt gab.

In der Sommerpause war Button mit Freundin Brittny Ward hauptsächlich in den Vereinigten Staaten unterwegs. In der dreiwöchigen Pause entspannte der leidenschaftliche Triathlet jedoch kaum: "Ich hatte nicht viel Zeit, um in der Sonnenliege zu liegen und darüber nachzudenken, aber ja, natürlich habe ich daran gedacht. Ich habe darüber sehr viel nachgedacht", gibt er zu.


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Besonders hartnäckig halten sich Gerüchte im Fahrerlager, wonach Button zu seinem ersten Arbeitgeber in der Formel 1, Williams, zurückkehren könnte. Das Team machte ihm bereits Avancen, jedoch richtete Claire Williams auch aus, dass man nicht auf Buttons Entscheidung warten werde. Button sieht seinen Hauptgrund für einen Verbleib in der Königsklasse in einem konkurrenzfähigen Auto. Jedoch darf bezweifelt werden, ob ihm McLaren-Honda dank der Regeländerungen im kommenden Jahr tatsächlich ein siegfähiges Auto zur Verfügung stellen kann.

Jenson Button

2000: Button gibt sein Debüt bei Williams, es sollen bis dato 16 Saisons folgen Zoom

"Ich habe immer gesagt, dass ich definitiv bleiben werde, wenn ich das Gefühl habe, mit dem Auto um Siege kämpfen zu können. Das würde jeder Rennfahrer machen, aber wenn ich das nicht kann, dann gibt es nichts mehr zu erreichen für mich", stellt der Brite klar. "Dann haue ich ab und spiele lieber Darts", scherzt er.

Er scheint sich bereits Gedanken über seine Formel-1-Pension gemacht zu haben: "Ich kann nicht still sitzen. Ich werde nach der Formel 1 alle möglichen Arten von Racing betreiben, ob mit Rennautos, Fahrrädern oder beim Triathlon. Ich bin eine Wettkampf-Person und möchte immer gewinnen." Das hat er auch in seiner langen Formel-1-Karriere bewiesen. Der 36-Jährige konnte bisher einen WM-Titel (2009) und 15 Grands Prix gewinnen, sowie acht Pole-Positionen, ebenso viele schnellste Rennrunden und 50 Podestplatzierungen einfahren.

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