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Jenson Button: Ganz eigener Fahrstil in Suzukas S-Kurven

Jenson Button gibt zu, dass er in den S-Kurven von Suzuka anders als alle anderen fährt: Der Brite vermisst die Kurvengeschwindigkeiten von früher

(Motorsport-Total.com) - Für Jenson Button steht am Wochenende ein besonderer Grand Prix ins Haus. Den Großen Preis von Japan trägt der Brite schon lange Zeit im Herzen, nicht erst seit seine Ex-Frau Jessica Michibata seine Beziehungen nach Fernost noch intensiviert hat. Der McLaren-Pilot liebt die Strecke von Suzuka und findet speziell am kurvenreichen ersten Sektor Gefallen, obwohl das erste Mal in den S-Kurven nicht sonderlich gut lief, wie er sich erinnert.

Jenson Button

Zum Glück muss Jenson Button nicht mit diesem Gefährt durch die S-Kurven Zoom

Der Trainingsfreitag in seinem Debütjahr 2000 war für Button keine besonders gute Angelegenheit: "Der Freitag war wirklich schwierig, besonders die S-Kurven. Im Vergleich mit Ralf (Schumacher; Anm. d. Red.) war ich einfach meilenweit von der Pace entfernt", erzählt er. Doch Button fuchste sich ein und konnte sich schon am Samstag vor seinen erfahreneren Teamkollegen auf Rang fünf schieben. "Ich habe mich im Verlauf des Wochenendes stark verbessert", erinnert er sich.

Mittlerweile wird der Routinier die S-Kurven zum 17. Mal in Angriff nehmen. Eines ist ihm in den ganzen Jahren stets aufgefallen: Er fährt den ersten Sektor anders als alle anderen Fahrer. "Alle meine Teamkollegen fahren ihn ähnlich, aber ich fahre ihn anders. Ich weiß nicht wieso", zuckt er mit den Schultern. Unerfolgreich war Button damit aber nicht: Fast in jedem Jahr holte er in Suzuka Punkte, 2011 gewann er das Rennen sogar.

Allerdings muss er zugeben, dass die S-Kurven heute nicht mehr so viel Spaß machen wie früher, was vor allem an den langsameren Autos liegt, die in den Kurven ziemlich träge sind. "Es ist nicht annähernd so schnell wie vor ein paar Jahren, was echt schade ist", meint er. "Es ist einer der besten Sektoren in der Welt, aber wir können nicht das Beste aus der Strecke holen. Ich denke, dass selbst die Super Formula (ehemalige Formel Nippon; Anm. d. Red.) so schnell ist wie wir, wenn nicht sogar schneller."

Das könnte sich allerdings im kommenden Jahr ändern, wenn die Boliden durch die breiteren Reifen wieder mehr Grip bekommen und deutlich schneller werden sollen. "Hoffentlich wird es im kommenden Jahr zurück zur Normalität sein", so Button. Miterleben wird er das aus aktiver Sicht allerdings nicht mehr, denn zugunsten von Stoffel Vandoorne tritt er dann in die zweite Reihe zurück.

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