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Hülkenbergs Red-Bull-Chance: "Ohne Sitz hätte ich nicht fahren können"

Nico Hülkenberg verrät, dass er bei Red Bull nicht einfach so spontan wie bei Racing Point hätte einspringen können: "Es wäre eng geworden"

(Motorsport-Total.com) - Das Last-Second-Comeback von Nico Hülkenberg am Nürburgring sei in der Form nur bei Racing Point möglich gewesen, sagt er. Der Deutsche musste spontan vor dem Qualifying für den erkrankten Lance Stroll einspringen und konnte dies nur tun, weil das Team bereits mit seinem Sitz vor Ort war, nachdem er in Silverstone bereits den zweiten Fahrer Sergio Perez ersetzt hatte.

Nico Hülkenberg

Hülkenberg hatte Glück, dass ausgerechnet Racing Point so kurzfristig fragte Zoom

"Wäre das in irgendeinem anderen Team passiert, wäre es gar nicht möglich gewesen", sagt Hülkenberg gegenüber 'auto motor und sport'. Also auch nicht bei Red Bull, von denen er ebenfalls kontaktiert worden war, weil Alexander Albon ein uneindeutiges Corona-Testergebnis hatte. "Ohne Sitz hätte ich nicht fahren können. Da bräuchte es eine andere Vorlaufzeit."

Dass er jetzt den Edeljoker spielt und an jedem Wochenende von Team A nach B und C wechselt, ist für Hülkenberg auch nicht erstrebenswert, wie er meint. Den Anruf von Red Bull hätte er aber trotzdem nicht abgelehnt: "Für Doktor Marko hätte ich natürlich eine Ausnahme gemacht. Alte Verbundenheit", so der Deutsche.

Allerdings wäre es mit einem Einsatz wohl eng geworden, da Red Bull erst vor Ort einen Sitz hätte anpassen müssen. "Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich gegangen, weil Freitag nicht gefahren wurde. Aber so kurzfristig, wie es dann mit Racing Point war, hätte es mit Red Bull nicht funktioniert", stellt er klar.


Fotostrecke: Nürburgring: Fahrernoten der Redaktion

Dass aber im Zweifel als erstes an ihn gedacht wird, schmeichelt Hülkenberg. "Ich sehe das als Kompliment", sagt er. Konkrete Angebote hätten ihm seine Leistungen als Ersatzmann bisher aber nicht eingebracht. Für 2021 steht der Routinier bislang weiterhin ohne Cockpit da, und ob sich noch eine Tür öffnet, weiß er nicht. "Es gibt halt ein Überangebot an Fahrern", sagt er.

Auch bei Red Bull sei es trotz des Anrufs von Helmut Marko "ganz schwierig" reinzukommen. "Mir werden da nicht viele Hoffnungen gemacht", verrät er. Vielleicht sehen wir Hülkenberg 2020 aber noch einmal als Edeljoker im Einsatz. "Ich bin bereit und auch vertraglich frei", betont er. "Es liegt an den Teams zu planen und langfristiger zu schauen."

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