powered by Motorsport.com
  • 29.01.2014 · 16:27

  • von Timo Pape & Stefan Ziegler

Horner: "Keinen Besseren als Ecclestone"

Bernie Ecclestone führt derzeit noch das Tagesgeschäft der Formel 1, seine Zukunft hängt jedoch womöglich von einem Gerichtsverfahren ab - Christian Horner bangt

(Motorsport-Total.com) - Eines Tages wird die Ära Bernie Ecclestone in der Formel 1 zu Ende gehen, daran können keine Mächte dieser Welt etwas ändern. Wann das allerdings sein wird, steht in den Sternen. Der mittlerweile 83-Jährige sieht keinerlei Notwendigkeit, seinen geliebten Job, den er seit mehr als 40 Jahren innehat, an den Nagel zu hängen. Möglicherweise könnte ihm jedoch die Justiz einen Strich durch die Rechnung machen.

Christian Horner, Bernie Ecclestone

Christian Horner schätzt die Arbeit Bernie Ecclestones in der Formel 1 Zoom

Denn Ende April wird die Hauptverhandlung wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue gegen den Briten eröffnet, die im Schuldfall unter Umständen sein Karriereende bedeuten könnte. Kürzlich hatte Ecclestone deshalb auch seine Position im Vorstand der Königsklasse verloren, in die er jedoch schnellstmöglich zurückkehren möchte. Formel-1-Mehrheitseigner CVC hält Ecclestone dadurch zunächst an der Leine und unter genauer Beobachtung, sodass man ihn im Schuldfall absägen könnte.

Das Tagesgeschäft führt der Zampano aber vorerst weiter. Red-Bull-Teamchef Christian Horner möchte sich eine Königsklasse ohne Ecclestone gar nicht ausmalen: "Das würde einiges ändern. Bernies Position in diesem Sport ist herausragend, und der Sport braucht ihn. Vor allem jetzt - in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - gibt es keinen besseren, der sich um die kommerziellen Interessen des Sports kümmern könnte." Vieles dürfte wohl letztlich vom Urteil in einigen Monaten abhängen.