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Horner: Motivation bei Red Bull kennt "keine Grenzen"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner meint, dass es von außen zwar kein Druck bezüglich eines erneuten WM-Titels gibt, teamintern aber sehr wohl

(Motorsport-Total.com) - Mit dem dritten Konstrukteurstitel in Folge trat Red Bull in der Saison 2012 einem elitären Kreis bei. In der über 50-jährigen Geschichte der Weltmeisterschaft für Konstrukteure schafften zuvor nur die Teams Ferrari (1975 bis 1977 und 1999 bis 2004), McLaren (1988 bis 1991) und Williams (1992 bis 1994) drei oder mehr Titel in Folge. Sebastian Vettel gelang es nach Juan Manuel Fangio (1954 bis 1957) und Michael Schumacher (2000 bis 2004) als erst drittem Pilot in der über 60-jährigen Geschichte der Fahrerweltmeisterschaft, drei Titel en suite einzufahren.

Mark Webber, Sebastian Vettel, Christian Horner, Adrian Newey

Christian Horner und seine Mannen peilen insgeheim erneut beide WM-Titel an Zoom

Dank der Stabilität des technischen Reglements gehört Red Bull auch in der Saison 2013 zu den ganz heißen Titelanwärtern. Bei den ersten Testfahrten in Jerez de la Frontera überzeugte der RB9 in den Händen von Vettel und Mark Webber sowohl in puncto Laufleistung als auch Tempo, wobei das Weltmeisterteam anders als die Konkurrenz noch gar nicht mit weichen Reifen unterwegs war. Sowohl Vettel als auch Webber sprachen auf Anhieb von einer besseren Basis als vor zwölf Monaten.

So spürt man im Vorfeld der Saison 2013 in Milton Keynes nicht die Belastung, unbedingt triumphieren zu müssen. "Der Druck ist nach dreimal zwei WM-Titeln gewichen. Das kann uns keiner nehmen. Es steht so in den Geschichtsbüchern", verweist Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber 'Sky Sports F1' auf die WM-Titel in der Fahrer- und Konstrukteurswertung in den Jahren 2010 bis 2012.


Fotos: Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes


Gleichzeitig macht der Brite deutlich, dass "wir uns selbst Druck auferlegen, denn wir wollen weiterhin erfolgreich sein". In der Rolle des Gejagten fühlt sich Red Bull vor dem Saisonauftaktrennen am 17. März in Melbourne aber ganz offensichtlich wohl. "Als Titelverteidiger bist du natürlich die Zielscheibe, doch daran haben wir uns in den vergangenen Jahren gewöhnt", winkt Horner lässig ab.

Nicht zuletzt dank der positiven Eindrücke von den ersten Testfahrten geht man die neue Saison "in vielerlei Hinsicht entspannter als die vergangenen Jahre an", wie der Brite betont. "Wir sind noch immer ein relativ junges Team und jeder genießt es, zu gewinnen. Die Formel 1 ist der größte Teamsport auf der Welt. Rennen und Titel kannst du nur gewinnen, wenn alle Abteilungen zusammenhalten."

"Unsere Motivation kennt keine Grenzen", schickt Horner eine Warnung in Richtung der Konkurrenz und setzt in Bezug auf den RB9 noch einen drauf: "Das Auto wird sich Melbourne ziemlich stark von dem unterscheiden, das wir in Jerez gesehen haben."

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