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Webber befürwortet neue DRS-Regel

Mark Webber ist froh, dass DRS im Training nicht mehr überall eingesetzt werden darf, muss sich aber selber noch umgewöhnen: "Versuche öfters es zu aktivieren"

(Motorsport-Total.com) - Die neue DRS-Regelung für 2013 kommt weiter gut an. In der neuen Saison darf nämlich, anders als in der Vergangenheit, der Heckflügel auch im Training und Qualifying nur innerhalb der für das Rennen bestimmten Zone aufgeklappt werden. Nachdem sich bereits Fahrer wie Kimi Räikkönen positiv über diese Neuregelung geäußert haben, steigt auch Red-Bull-Pilot Mark Webber in den Tenor mit ein. "Ich denke, dass das gut ist", spricht der Australier das Verbot an, DRS auf der gesamten Strecke nutzen zu können.

Red Bull

Der Heckflügel steht 2013 im Training nicht mehr ganz so unter Beobachtung Zoom

"Die Fahrer haben diese Änderung eine ganze Zeit lang angeschoben", betont er. "Es hat für Teams, Fahrer und Fans nicht wirklich Sinn gemacht, Freitag und Samstag mit geöffnetem DRS zu fahren", kritisiert der 36-Jährige. "Es hat lediglich das Risiko ein wenig erhöht, aber wenn wir das Ganze besser gestalten können - warum sollten wir das nicht tun?"

Alle Seiten seien nun mit der Entscheidung einverstanden, ist sich Webber sicher. "Alle Teams sind glücklich darüber. Sie können nun die Gänge richtig setzen, sodass sich DRS immer noch lohnt." Allerdings müsse sich der Australier noch auf die neuen Gegebenheiten anpassen, was ihm ein wenig schwerfalle, wie er zugibt: "Ich versuche DRS weiterhin an manchen Stellen zu aktivieren, da muss ich mich noch umgewöhnen."