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Honda & japanische Kultur: Pierre Gasly bietet Max Verstappen Hilfe an

Pierre Gasly kommt mit einem Jahr Toro-Rosso-Erfahrung 2019 zu Red Bull - Mit japanischer Kultur kennt sich der Franzose bereits bestens aus

(Motorsport-Total.com) - Mit Spannung wird die neue Partnerschaft von Red Bull mit Motorenhersteller Honda erwartet. Das Juniorenteam Toro Rosso konnte bereits in dieser Saison erste Erfahrungen mit den Japanern sammeln. Pierre Gasly wird als Junior 2019 auf Daniel Ricciardo im Werksteam nachfolgen und nimmt viele Eindrücke vom Honda-Antrieb und der Arbeitsweise des Motorenbauers mit ins Topteam. Dort trifft er auf Max Verstappen, der mit Honda noch keine Berührungspunkte hatte. Gasly würde seinem erfahreneren Teamkollegen gerne Tipps geben.

Pierre Gasly, Max Verstappen

Gasly könnte bei Red Bull 2019 wichtige Honda-Erfahrung einbringen Zoom

"Es kommt auf die Kommunikation an, wie man mit den Japanern arbeitet. Was die Fahrweise betrifft, ändert sich nicht viel. Max wird sich in zwei, drei Runden daran gewöhnen", glaubt der Franzose. Gasly legte vor seinem Formel-1-Debüt in Malaysia 2017 ein Jahr in der Super Formula in Japan ein, die er als Vizemeister abschloss. Daher ist der 22-Jährige bereits bestens mit den Umgangsformen der Asiaten vertraut.

"Es geht mehr um die japanische Kultur, die ich dank Toro Rosso bereits kenne", weiß der zukünftige Red-Bull-Fahrer. Über den Motor habe er sich mit Kumpel Verstappen bereits ausgetauscht, über die japanische Kultur allerdings noch nicht.

Würde er seinem erfahreneren Teamkollegen im kommenden Jahr Tipps geben? "Es würde mir nichts ausmachen", meint Gasly, fügt aber hinzu: "Aber er wird es selbst herausfinden, wenn er kommendes Jahr mit Honda arbeitet." Nach durchwachsenen Jahren mit Hersteller Renault, in denen der Niederländer mit Kritik nicht sparte, wird auf ihn und das Red-Bull-Team nun eine ganz neue Herausforderung zukommen. Bislang fuhr Verstappen in seiner Formel-1-Karriere nur Renault- und 2016 vier Rennen lang einen Ferrari-Motor bei Toro Rosso.


Fotostrecke: Diese Formel-1-Teams nutzten Honda-Power

Dank des Wechsels von Renault zu Honda wird Red Bull ab dem kommenden Jahr praktisch zum Werksteam, denn ansonsten wird nur noch Juniorpartner Toro Rosso beliefert. Die Verbindung mit den Japanern wird nicht nur auf sportlicher Seite sondern auch im Marketing intensiviert. Bereits im Sommer durfte MotoGP-Star Marc Marquez den Toro Rosso dank der Honda-Partnerschaft in Spielberg testen. Für Gasly käme der Sprung auf eine MotoGP-Honda eher nicht infrage.

"Ich würde lieber mit der Moto3 und der Moto2 beginnen, bevor ich auf das MotoGP-Bike hüpfe", schmunzelt Gasly. Er erinnert sich noch an seine ersten Ausflüge auf zwei Rädern: "Als ich das erste Mal auf ein Bike gestiegen bin, schaffte ich zehn oder fünfzehn Runden - bevor ich einen Wheelie machte und stürzte. Da war ich sechs Jahre alt. Ich habe Bikes ausprobiert und Scooter, aber das ist fast so, als würde man ein Formel-1-Auto mit einem Straßenauto vergleichen." Er kommt zu dem Schluss: "Zwei Räder sind definitiv nicht mein Ding."

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