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Leclerc macht Kimi Räikkönen Mut: Sauber-Basis für 2019 besser als 2018

Charles Leclerc spricht über die überraschende Entwicklung des Sauber-Teams 2018 - Der Monegasse macht dem "Iceman" Mut, die Richtung für 2019 stimme

(Motorsport-Total.com) - Von fünf auf 48 WM-Zähler in nur einer Saison, so lautet die Saisonbilanz des Sauber-Teams. Der Schweizer Rennstall konnte mit Charles Leclerc und Marcus Ericsson 2018 einen deutlich Schritt vorwärts machen. Die Basis für die kommende Saison sei laut dem Monegassen noch einmal deutlich besser. Leclerc macht Nachfolger Kimi Räikkönen und Neuling Antonio Giovinazzi Hoffnungen.

Kimi Räikkönen

Stimmt die Richtung beim Sauber-Team für Räikkönen 2019? Zoom

"Am Saisonbeginn hätte ich nie geglaubt, dass so eine Entwicklung möglich sein würde", gesteht Leclerc. Der Rookie konnte in seiner ersten Formel-1-Saison allein 39 Zähler einfahren, er schaffte es zehnmal in die Top 10. "Natürlich haben wir uns große Fortschritte vorgenommen, aber die Realität ist dann häufig anders. Wir haben unsere Erwartungen übertroffen. Eine schöne Überraschung."

Zwar schaffte er bereits in Baku mit Rang sechs sein bestes Ergebnis, allerdings wurde er vor allem in der zweiten Saisonhälfte konstanter. Insgesamt neunmal startete Leclerc aus den Top 10. Er beharrt jedoch darauf, dass Sauber den C37 in den fünf letzten Rennen nicht mehr weiterentwickelt hat. "Sie sind aber extrem gut darin, das Set-up zu maximieren. Was das pure Potenzial des Autos angeht, glaube ich nicht, dass wir Vierter sind."

Entwicklung hat 2018 früher begonnen

Der Aufwärtstrend des Teams lässt sich auch anhand folgender Zahlen gut ablesen: Hatte das Team 2017 mit rund vier Sekunden Rückstand im Durchschnitt noch den größten Aufholbedarf im Zeittraining, konnten die Schweizer den Rückstand auf 2,5 Sekunden im Jahr 2018 deutlich minimieren. Das bedeutet gleichzeitig einen Sprung vom letzten auf den siebten Rang im Quali-Ranking und die deutlichste Verbesserung aller Teams in diesem Jahr.

Leclerc glaubt, dass die Mannschaft aus Hinwil das volle Potenzial ausgeschöpft hat. "Die Stärke dieses Autos und dieses Teams ist, genau die Balance zu erreichen, die wir Fahrer uns wünschen - und zwar genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn es im Qualifying drauf ankommt. Das hat den Unterschied gemacht", ist er überzeugt.

Besonders das Qualifying sei eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Topteams musste Leclerc bereits in Q1 pushen, um weiterzukommen. "Von Q1 bis Q3 ist jede einzelne Runde voll am Limit. Das ist in einem Topteam ganz anders, denn die haben eine andere Herangehensweise", weiß er bereits, was ihn 2019 bei Ferrari erwarten wird.


Fotos: Sauber, Testfahrten in Abu Dhabi


"Ich denke, gegen Saisonende habe ich es ganz gut hinbekommen, meine schnellste Zeit in Q3 zu fahren. Zu Saisonmitte tat ich mich damit noch schwerer. Da fuhr ich meine beste Runde oft in Q2. Aber da habe ich mich verbessert", ist er froh.

Mit WM-Rang acht übergibt er das Team an Räikkönen und Giovinazzi. Leclerc macht den beiden Hoffnung. Zwar wisse man nie, wie stark der Bolide wirklich ist, solange das Auto nicht fahre, jedoch steht für den Ferrari-Hoffnungsträger fest: "Mit der Entwicklung des nächstjährigen Autos wurde früher begonnen als dieses Jahr", verrät er. "Das ist gut. Das Team in der Fabrik, das das Auto weiterentwickelt, ist extrem stark. Genau wie das Rennteam an der Strecke. Sie beginnen sicher mit einer besseren Basis als dieses Jahr."

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