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  • 31.03.2006 · 10:35

Honda hinterließ positiven Eindruck

Honda legte in Australien ein gutes Tempo an den Tag, doch die Fahrer bleiben trotz der guten Positionen vor dem weiteren Wochenendverlauf vorsichtig

(Motorsport-Total.com) - Nachdem in Bahrain und Malaysia für Honda nicht alles nach Wunsch lief, soll es in Australien nun endlich glücken, die vorhandene Pace problemlos umzusetzen. Der Auftakt dafür verlief schon einmal positiv. Anthony Davidson war der schnellste Fahrer am Trainingsfreitag, und auch die Stammfahrer Jenson Button (4.) und Rubens Barrichello (8.) waren gut unterwegs.

Anthony Davidson

Anthony Davidson war auch in Melbourne wieder Freitags-Schnellster

"Ich hatte einen sehr positiven Tag und bin zufrieden, wieder die Zeitenlisten getoppt zu haben", so Davidson. "Vom Verkehr her war es ein schwieriger Tag, denn kein Team fährt außerhalb des Grand Prix' auf diesem Kurs, daher waren viele Autos gleichzeitig unterwegs, speziell gegen Ende der zweiten Session, als die Piste besser wurde. Ich denke, bei den Reifentests haben wir gut gearbeitet, es sieht gut aus. Es ist noch mehr möglich, wenn wir so weitermachen wie bisher, dann sollten wir ein gutes Wochenende haben."#w1#

Jenson Button fasste sich etwas knapper, hatte aber auch kaum Ereignisse zu berichten. "Es war ein positiver Start in das Wochenende, bisher lief es gut", so der Engländer. "Der Kurs bot noch sehr wenig Grip, aber wir haben alles, was wir wollten, abgearbeitet. Weit wichtiger ist aber, dass Anthony all seine Tests komplettieren konnte."

"Ich hatte einen viel besseren Freitag als bei den vergangenen zwei Rennen", zeigte sich Barrichello erfreut. "Am Morgen hatten wir ein kleines Problem, daher war es gut, dass wir am Nachmittag noch viel fahren konnten. Ich bin hier definitiv konkurrenzfähiger. Ich hoffe, dass ich an diesem Wochenende so weitermachen kann, dann sollte auch das Rennen besser für mich verlaufen."

"Wir hatten einen guten Wochenendauftakt", erklärte der Sportliche Leiter Gil de Ferran. "Alle drei Autos fuhren ohne große Probleme und fanden sich im oberen Drittel der Zeitenliste wieder. Anthony hat hart an den Reifentests und verschiedenen Setups gearbeitet. Obschon wir heute konkurrenzfähig waren, sind die Fahrer nicht hundertprozentig mit ihren Autos zufrieden, es gibt also Verbesserungsmöglichkeiten. Wir werden die Daten studieren und morgen hoffentlich einige gute Entscheidungen treffen."

Motorenseitig gab es bei Honda jedoch keine bösen Überraschungen. "Der Motor läuft gut und die Rundenzeiten sind durchaus ermutigend", erklärte Shuhei Nakamoto, Chefingenieur von Honda Racing Development. "Anthony leistete wieder tolle Arbeit, fuhr mehr Runden als jeder andere und war zum dritten Mal in Folge am Freitag der schnellste Fahrer."

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