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  • 16.05.2018 · 13:48

  • von Dominik Sharaf

Honda "frustriert": Fortschritte in Barcelona nicht sichtbar

Wie stark haben die Japaner ihren Motor zum Europa-Auftakt verbessert? Durch die Unfälle der Toro-Rosso-Fahrer blieb diese Frage in Barcelona unbeantwortet

(Motorsport-Total.com) - Toro Rossos Antriebszulieferer Honda hat sich enttäuscht darüber gezeigt, dass mögliche Fortschritte mit dem Formel-1-Antrieb beim Spanien-Grand-Prix am vergangenen Wochenende nicht sichtbar geworden sind. Wie Toyoharu Tanabe erklärt, hätten der Trainingsunfall Brendon Hartleys und das frühe Ausscheiden Pierre Gaslys die wahre Motorperformance nicht zum Vorschein kommen lassen.

Brendon Hartley

Wie schnell wäre Toro Rosso ohne diverse Unfälle in Barcelona gewesen? Zoom

Der Honda-Technikchef ärgert sich: "Gasly hat als Zwölfter (des Qualifyings; Anm. d. Red.) einen guten Job gemacht. Auf der Aufwärmrunde hat er gefunkt, dass sich das Auto besser anfühlen würde als in Bahrain." Also bei jenem Rennen, in dem der junge Franzose als Vierter aufhorchen ließ. Doch nach zweieinhalb Kurven war Schluss, weil Gasly von Romain Grosjean abgeräumt wurde.

Weil Hartley oft im Verkehr steckte, konnte der Neuseeländer nicht das Maximum aus seinem Wagen herausholen. Daher sei das Rennen "frustrierend", wenn auch "aus technischer Sicht erfreulich" gewesen, findet Tanabe. "Aber Ergebnisse lassen sich eben nur durch Zahlen oder Positionen belegen."

Dabei will Honda seinen Hybriden beim Management der Energiespeicher verbessert haben - ein Problemthema, das beim Aserbaidschan-Grand-Prix dafür gesorgt hatte, dass Gasly und Hartley auf den Geraden Opfer waren. "Würden wir nach Baku zurückkehren und etwas ausprobieren, könnte ich sie in Rundenzeit und Höchstgeschwindigkeit beziffern", meint Tanabe über die jüngsten Verbesserungen.

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