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Hilfe im WM-Kampf: Honda hat großes Motorenupgrade vorgezogen

Honda hat ein für 2022 geplantes und jahrelang entwickeltes Motorenupgrade vorgezogen und bereits in Spa im Auto von Max Verstappen gehabt

(Motorsport-Total.com) - Honda hat bereits in Spa-Francorchamps ein Motorenupgrade für Max Verstappen mitgebracht, das dem Niederländer im WM-Kampf gegen Lewis Hamilton einen Vorteil verschaffen soll. Eigentlich hatte Honda einige Entwicklungen erst für 2022 vorgesehen, hat diese aber nun vorgezogen, um seinen Kundenteams zu helfen.

Max Verstappen (Red Bull RB16B) im Freien Training zum Formel-1-Rennen von Belgien in Spa-Francorchamps 2021

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Das neueste Upgrade war in Spa-Francorchamps die Einführung eines neuen Energiespeichers, in den Jahre an Entwicklung geflossen war. Das hat der Hersteller am Mittwoch vor dem Formel-1-Rennen in Russland verraten. Nach dem aktuellen Reglement kann jeder Motor nur einmal im Jahr ein Upgrade erhalten.

"Der neue Energiespeicher wurde in einem Projekt über mehrere Jahre entwickelt und soll eine verbesserte Energieeffizienz mit einer deutlichen Gewichtsreduktion verbinden", sagt Motorenentwicklungschef Yasuaki Asaki.

"In seiner letzten Saison im Sport ist es Honda gelungen, den neuen Energiespeicher, der mit einer leichteren, widerstandsärmeren, hocheffizienten und extrem leistungsstarken Batteriezelle ausgestattet ist, pünktlich zum Start der zweiten Saisonhälfte einzuführen", so Asaki weiter.


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Er betont, dass Honda erkannt habe, dass man in Sachen Performance noch einmal zulegen muss, will man Mercedes in seiner letzten Saison doch noch besiegen und die Meisterschaft abnehmen. "Darum wurde der Entwicklungsplan vom ursprünglichen Ziel 2022 deutlich nach vorne gezogen, um ihn schon 2021 einführen zu können."

Mit dem neuen Energiespeicher konnte Max Verstappen in Spa-Francorchamps und in Zandvoort jeweils die Poleposition und den Rennsieg holen. Auch in Monza war der Niederländer von Startplatz eins aus ins Rennen gegangen, bevor er mit Lewis Hamilton kollidierte.

Sergio Perez hat seinen neuen Energiespeicher in Zandvoort bekommen, wo er nach einem Motorenwechsel von ganz hinten auch ins Rennen gegangen war. Dieser steht auch Verstappen noch bevor - möglicherweise schon an diesem Wochenende in Sotschi (zur aktuellen Motorenübersicht).


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Laut Honda war die Einführung des Energiespeichers ein "enormes Unterfangen", da sich die Entwicklung so lange hingezogen hat. Dabei bekam der Hersteller auch Unterstützung seines Batterie-Entwicklungsteams aus dem Straßenwagensektor.

"Auch nach dem Ausstieg von Honda aus der Formel 1 wird diese neue Batterietechnologie einen wichtigen Beitrag zu Hondas zukünftiger Technologie leisten, um eine CO2-neutrale Gesellschaft zu schaffen, die Mobilität voranzutreiben und den Menschen überall auf der Welt zu ermöglichen, ihr tägliches Leben zu verbessern", betont Asaki.

Red Bull wird die Technologie von Honda nach dem Ausstieg der Japaner in Eigenregie übernehmen.

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