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Heidfeld: Der Weg von Red Bull ist sportlich richtig

Nick Heidfeld begrüßt, dass Red Bull beiden Piloten freie Fahrt lässt, auch wenn es riskant ist: "Das eine Team hält sich an die Regeln, das andere nicht"

(Motorsport-Total.com/Sky) - Bei zwei noch ausstehenden Rennen ist Ferrari mit Fernando Alonso derzeit der Pilot mit den größten Titelchancen. Der Spanier geht mit elf Punkten Vorsprung auf Red-Bull-Pilot Mark Webber in den vorletzten Saisonlauf in Brasilien. Doch laut Nick Heidfeld kann sich das Bild in der Gesamtwertung auch bald wieder ändern. "Die elf Punkte sind schnell aufgeholt, wenn Mark zwei Mal gewinnt. Wenn Sebastian Vettel gewinnt, dann hat er natürlich auch noch eine Chance", sagt der Sauber-Pilot im 'Sky'-Interview.

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld findet die Herangehensweise von Red Bull richtig Zoom

Allerdings sei dann möglich, dass sich die beiden Red-Bull-Fahrer Webber und Vettel gegenseitig die Punkte wegnehmen. Das würde wiederum Alonso in die Karten spielen, der bei Ferrari die klare Nummer eins ist und auf die Schützenhilfe seines Teamkollegen Felipe Massa zählen kann. Damit kommt die Diskussion auf, ob eine Teamorder bei Red Bull nicht auch sinnvoll wäre.

Würde man sich in Webbers Position jetzt wünschen, vom Team eine ähnliche Unterstützung zu bekommen wie Alonso? "Das kommt ganz darauf an, bei welchem Team man ist und wie die Situation bisher war", sagt Heidfeld dazu. "Aus der Vergangenheit wissen wir, dass man bei Ferrari Teamorder anwendet, wenn einer schneller oder in den Punkten klar vorne ist. Das ist bei Red Bull nicht ganz so eindeutig."

"Natürlich ist Gewinnen etwas ganz Wichtiges, aber die Fairness spielt auch eine ganz große Rolle." Nick Heidfeld

Natürlich wünsche sich Webber in der jetzigen Situation eine Teamorder, doch Red Bull samt Chef Dietrich Mateschitz haben dem noch einmal eine klare Absage erteilt. Beide Piloten hätten freie Fahrt. Und wenn man dadurch den Titel verliere, hole man ihn eben im nächsten Jahr, so Mateschitz. Eine Herangehensweise, die auch Heidfeld begrüßt.

Die klare Absage an eine Stallregie sei "natürlich außergewöhnlich", so Heidfeld. "Auf der anderen Seite hat Red Bull natürlich ein sehr, sehr gutes und sportliches Image. Und das kann dem Image auch förderlich sein. Natürlich ist Gewinnen etwas ganz Wichtiges, aber die Fairness spielt auch eine ganz große Rolle."

Für Heidfeld selbst läuft es in São Paulo derzeit "ein bisschen besser als erwartet": "Die Balance war zwar nicht optimal, aber von den Rundenzeiten her haben wir es gerade in die Top 10 geschafft, und das hätte ich nicht erwartet." Was seine persönliche Zukunft angeht, "gibt es im Moment noch nichts Neues zu berichten."

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