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  • 17.09.2015 · 13:15

  • von Dominik Sharaf

"Habe mich entschieden": Grosjean vor Lotus-Verbleib?

Der Franzose hat die Entscheidung, wo er 2016 ins Lenkrad greifen wird, getroffen - Lotus, Renault-Werksteam oder Haas? - Perez vor Einigung mit Force India

(Motorsport-Total.com) - Es ist September und damit höchste Zeit für Entscheidungen auf dem Formel-1-Transfermarkt. Im Mittelpunkt der Spekulationen steht das Lotus-Team, wo eine Übernahme seitens Renault immer wahrscheinlicher wird. Kommt es tatsächlich zu einer neuen französischen Nationalmannschaft, wäre Romain Grosjean als Pilot wohl gesetzt. Er erklärt im Vorfeld des Singapur-Grand-Prix: "Ich kann nur sagen, dass ich meine Entscheidung bereits getroffen habe." Was er damit genau meint, verschweigt er allerdings.

Romain Grosjean

Romain Grosjean macht sich keine Gedanken mehr um seine Zukunft Zoom

Grosjean betont: "Für mich persönlich ist völlig klar, was ich in Zukunft machen werde. Aber mehr verrate ich nicht." Gut möglich, dass der 29-Jährige in jedem Fall ein weiteres Jahr bei Lotus bleibt und mit der Truppe aus Enstone unabhängig davon, ob Renault einsteigt, weitermacht. Alternative ist ein Cockpit bei Formel-1-Neueinsteiger Haas Formula. Bedeutet: Ein Jahr der Entbehrungen mit der Perspektive, aus dem US-amerikanischen Ferrari-Kundenteam als Kimi-Räikkönen-Nachfolger zur Scuderia aufzusteigen.

Ausgeschlossen scheint hingegen, dass Grosjean dank seines langjährigen Förderers Eric Boullier zu McLaren wechselt. Dort wackelt zwar laut Gerüchteküche Jenson Button, jedoch hat das Team mit Kevin Magnussen und Stoffel Vandoorne zwei talentierte Nachwuchspiloten, in die viel Geld investiert wurde.

Teamkollege Pastor Maldonado könnte trotz gültigen Vertrages bei Lotus für 2016 abgesägt werden, wenn Renault kommt und das Team auf seine Öl-Millionen von PDVSA nicht mehr angewiesen ist. Entsprechend verhalten äußert sich der Venezolaner bezüglich eines Verbleibs bei Schwarz-Gold: "Ich hoffe es, aber abwarten."

Eine Einigung zwischen Sergio Perez und seinem Arbeitgeber Force India rückt indes näher: "Wir haben definitiv Fortschritte erzielt. Dennoch ist es zu früh, um etwas bekanntzugeben", erklärt der Mexikaner die Lage der Nation. Seine Geldgeber sind ein wichtiger Pfeiler der Vijay-Mallya-Truppe, dazu stimmen die sportlichen Leistungen. Entsprechend gut sind die Aussichten: "Ich wäre glücklich, wenn ich bleiben könnte und sie sind zufrieden mit mir. Ich sehe keinen Grund, warum es nicht klappen sollte."

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