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Graeme Lowdon: Investor Fitzpatrick passt perfekt zu Manor

Manor-Sportdirektor Graeme Lowdon lobt Investor Stephen Fitzpatrick für seine ehrliche Art und sein Engagement - Auch den Gläubigern dankt er für das Vertrauen

(Motorsport-Total.com) - Stephen Fitzpatrick hat Manor mit seinen Millionen vor dem Aus gerettet. Dank dem Geld des Investors wird das Team beim Saisonauftakt in Melbourne in die Startaufstellung der Formel 1 zurückkehren. Da ist es wenig verwunderlich, dass Sportdirektor Graeme Lowdon nur lobende Worte für den irischen Unternehmer übrig hat. Auch bei den vielen Gläubigern des Teams bedankt sich Lowdon für die Unterstützung.

Graeme Lowdon

Graeme Lowdon ist mit der Einstellung von Investor Stephen Fitzpatrick sehr zufrieden Zoom

"Er ist völlig gerade heraus. Das passt perfekt zu uns, denn so arbeitet Manor insgesamt", erklärt Lowdon gegenüber 'Sky Sports F1' im Hinblick auf Fitzpatrick und ergänzt: "Er hat gemerkt, dass dieses Team trotz aller Probleme vernünftig und mit Umsicht geführt wird. Auch die Strukturen auf finanzieller Seite sind okay. Er hat erkannt, dass diese Businessmodell sinnvoll ist, wenn man es entsprechend angeht."

"Er ist großartig in seiner Art, die Probleme zu lösen. Er hat regelrecht Freude daran. Das ist in unserem Sport ganz enorm wichtig", freut sich Lowdon, der den Kampf um das Team auch in den schwierigen vergangenen Monaten nie aufgegeben hat. Er erklärt: "Wenn man mit einem Unternehmen in die Insolvenz geht, dann geht es nur noch darum, die Interessen der Gläubiger möglichst gut zu wahren."

"Er ist großartig in seiner Art, die Probleme zu lösen. Er hat regelrecht Freude daran." Lowdon über Stephen Fitzpatrick

"Unter unseren Gläubigern waren sehr bekannte Namen (Ferrari und McLaren; Anm. d. Red.), aber auch etwas weniger bekannte Firmen, die als Zulieferer in der Formel 1 aber extrem wichtig sind. Wir sind sehr froh, dass auch unsere Gläubiger der Überzeugung sind, dass die Aussichten für alle am besten sind, wenn das Team weitermacht. Wir arbeiten immer noch mit den gleichen Zulieferern zusammen. So gibt es für diese Firmen die beste Chance, die finanziellen Verluste wieder auszugleichen."