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Erschleichen sich Ferrari und McLaren mehr Windkanalzeit?

Die enge Zusammenarbeit zwischen Ferrari und Haas sowie zwischen McLaren und Manor kann für die Topteams große Vorteile bieten: Konkurrenz beäugt die Vorgänge

(Motorsport-Total.com) - Manor wird beim Start in die Formel-1-Saison 2015 in rund zehn Tagen in Melbourne am Start stehen. Dieses wundersame Comeback des ursprünglich insolventen Teams ist kurzfristig durch das Engagement eines neuen Investors möglich geworden. Der ehemalige Marussia-Rennstall absolviert am heutigen Donnerstag den letzten Crashtest. Man geht mit einem modifizierten Vorjahreswagen samt Ferrari-Antrieb in die Saison.

Windkanal McLaren

Der McLaren-Windkanal kann nicht mehr intensiv genutzt werden wie früher Zoom

Für das kommende Jahr bahnt sich eine enge Zusammenarbeit zwischen Manor und McLaren an. Dann soll vermutlich ein Honda-Antrieb im Heck des Autos verbaut werden. Ein Hinweis auf die künftige Kooperation: McLaren-Junior Stoffel Vandoorne gilt als Favorit auf den Manor-Platz neben Will Stevens. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden britischen Teams soll ähnlich intensiv werden wie jene zwischen Ferrari und dem Formel-1-Neuzugang Haas.

Die Amerikaner wollen ihr erstes Formel-1-Fahrzeug auf Basis des diesjährigen Ferrari entwickeln lassen. Ähnlich könnte die Konstellation bei Manor und McLaren werden. Und genau dies sorgt bei Verantwortlichen der Konkurrenz laut Informationen von 'auto motor und sport' für Naserümpfen. Auf diesem Wege sei es möglich, die Erkenntnisse der Entwicklungen des Partnerteams in die Verbesserungen der eigenen Autos einfließen zu lassen. Ganz nach dem Motto: Zwei ähnliche Autos in zwei Windkanälen bringen mehr Erkenntnisse.

Und genau darum geht es McLaren und Ferrari bei den neuen Kooperationen offenbar. Weil die Nutzung der Windkanäle in den vergangenen Jahren immer weiter eingeschränkt wurde - derzeit auf 20 Stunden pro Woche -, ließe sich auf diesem Wege eine umfangreichere Analyse ermöglichen. "So hätten Ferrari und McLaren einen Vergleichsmaßstab zum alten Auto und könnten am Auto des B-Teams eigene Aerodynamik-Entwicklungen testen", wird ein Konkurrenz-Ingenieur von 'auto motor und sport' zitiert.

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