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Gemischter Start für Irvine und de la Rosa

Während der Nordire mit Problemen kämpfte, konnte sein Teamkollege frei fahren

(Motorsport-Total.com) - Das Freitagstraining begann für das Jaguar-Team wieder einmal höchst unterschiedlich. Während Eddie Irvine auf Grund von Problemen mit dem Benzindruck die erste Trainingssitzung enttäuscht in der Box verbringen musste, konnte Pedro de la Rosa eine nach der anderen Runde auf dem Nürburgring absolvieren. Lediglich der fehlende Grip auf der Heckachse brachte den Spanier ab und an in Bedrängnis. Die Reifenwahl gestaltet sich nach Aussagen der Teamverantwortlichen ebenfalls nicht gerade einfach.

Eddie Irvine bei der Ausfahrt aus der Garage

Besonders viele Runden konnte Eddie Irvine am Freitag nicht fahren

Pedro de la Rosa belegte am Ende des zweiten Freien Trainings Platz 13. Der Spanier, der heute insgesamt 47 Runden gefahren war, kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:18.473 Minuten.

Nach dem Training sagte der 30-Jährige: "Wir sind heute langsamer gewesen als wir erwartet hatten, aber wir kennen auch den Grund dafür. Uns fehlt einfach der nötige Grip. Auch nachdem wir beide Michelin-Reifen getestet haben wissen wir nicht, welcher Reifen denn letzten Endes eine Lösung unseres Problems bedeutet. Das Team wird jetzt an der Anpassung des Chassis auf die Reifen arbeiten, aber allgemein gibt es kaum Haftung auf der Strecke. Die Balance des Autos ist soweit in Ordnung und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nicht als einziges Team unter dem geschilderten Problem leiden. Die Temperaturen waren heute niedriger als vorhergesagt, was sich natürlich auf den Reifendruck ausgewirkt hat."

Eddie Irvine brachte es wegen technischer Probleme nur auf bescheidene 23 Runden, belegte aber in 1:19.503 Minuten trotzdem den fünfzehnten Platz.

Der Nordire erklärte: "Die Strecke bietet ja kaum Grip und ist darüber hinaus auch noch sehr wellig. Das Heck unseres Autos neigt dazu auszubrechen und die Traktion ist durch den fehlenden Grip ebenfalls schwierig. Wir werden versuchen, dass wir das durch Anpassung des Setups in den Griff bekommen. Meine erste Trainingssitzung wurde gleich durch ein Problem mit der Benzinpumpe gestoppt, aber wir haben das zum Glück behoben. Nachdem ich die Testfahrten in Silverstone wegen meiner Nackenprobleme abbrechen hatte müssen, bin ich jetzt erfreut, dass ich keine Probleme mehr habe. Ich möchte morgen auf jeden Fall meine heute gefahrene Rundenzeit verbessern."

Teammanager Bobby Rahal erklärte: "Um die Reifen zu kritisieren ist es noch ein wenig zu früh. Wir müssen bedenken, dass die Streckentemperaturen viel niedriger waren als jeder angenommen hatte. Das Auto verhält sich vom Handling her gut, nur benötigen wir noch etwas Erfahrung, was die endgültige Reifenwahl anbelangt. Das Wetter ist hier total unberechenbar, sodass wir am Samstag schon wieder eine ganz andere Situation vorfinden könnten. Es wäre wirklich nicht verkehrt, sollte es morgen tatsächlich etwas wärmer werden."

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