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  • 27.07.2001 · 15:39

  • von Fabian Hust

Gemischter Auftakt für das BMW-Williams-Team

Während Ralf Schumacher im Kiesbett landete, fuhr Juan-Pablo Montoya ein vielversprechendes Freies Training

(Motorsport-Total.com) - Guter Auftakt für Juan-Pablo Montoya, schwieriger Start ins Wochenende für Ralf Schumacher: Der Kolumbianer fuhr für das BMW-Williams-Team im Freien Training zum Großen Preis von Deutschland in Hockenheim die zweitschnellste Runde, während Schumacher gleich zu Beginn der zweiten Trainingsstunde von der Strecke rutschte und somit wertvolle Zeit für die Abstimmungsarbeit verlor.

Ralf Schumacher © OnlineSport
Ralf Schumacher beendete das Training vorzeitig im Kiesbett

Juan-Pablo Montoya: "Ich hatte einen guten Trainingstag, aber es bleibt abzuwarten, wie gut die anderen sich auf das Qualifying vorbereitet haben. Heute sah es jedenfalls so aus, als wären wir recht konkurrenzfähig, und das ist ermutigend. Das Auto ist gut. Ich kann damit auch recht gut über die Randsteine fahren, das hilft einem hier sehr. Im letzten Abschnitt sind wir noch etwas zu langsam, da müssen wir dran arbeiten."

Ralf Schumacher: "Die erste Trainingsstunde lief erwartungsgemäß recht gut. Leider kam es nicht zur Fortsetzung der Abstimmungsarbeit, weil ich gleich zu Beginn der zweiten Stunde von der Strecke gerutscht bin. Im Motodrom war ich einen Tick zu schnell, das Heck ist ausgebrochen, und ich bin leicht an Reifenstapel angeschlagen. Leider darf man das Ersatzauto im Freien Training nicht benutzen, deshalb haben wir in den Trainings am Samstag nun jede Menge Arbeit vor uns."

Patrick Head, Technischer Direktor: "Juan hat beide Reifentypen ausprobiert, die Michelin mitgebracht hat. Beide machen einen guten Eindruck, aber wir werden unsere Wahl für das Rennen sorgfältig überlegen. Ralf ist leider ausgerutscht, was seine Abstimmungsarbeit eingeschränkt hat. Aber wir sind insgesamt recht gut sortiert und können für Qualifying und Rennen darauf aufbauen."

Gerhard Berger, BMW-Motorsport-Direktor: "Der zweite Platz von Juan ist ein erfreuliches Ergebnis, wenngleich die Rundenzeiten am Freitag immer schwer zu bewerten sind. Juan ist mit der Balance seines Autos zufrieden, und die Konstanz seiner Rundenzeiten belegt dies. Schade, dass Ralf eine wichtige Stunde verloren hat, allerdings kennt er die Strecke sehr gut, und sein Teamkollege hat viel Arbeit für die Rennabstimmung erledigt, so dass der Nachteil für Ralf nicht allzu groß sein sollte. Insgesamt sind wir für Hockenheim gut gerüstet."