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Formel-1-WM der Frauen? Eine findet's doch gut

Nach harscher Kritik an Bernie Ecclestones Idee einer Frauen-Formel-1 von Susie Wolff, bekommt er nun Rückenwind von einer jungen Britin

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone hat mit seinem Vorschlag eine eigene Formel-1-Meisterschaft für Frauen anzudenken eine große Diskussion in der Motorsportszene ausgelöst. Im Zuge des Grand Prix von Malaysia meinte der Formel-1-Zampano bei 'Daily Telegraph': "Ich dachte, es wäre eine gute Idee, wenn sie sich entsprechend darstellen könnten."

Carmen Jorda, Alice Powell

Alice Powell und Carmen Jorda: Fahren die beiden bald gemeinsam in der Frauen-F1? Zoom

Die Idee ist allerdings noch nicht ausgereift, denn es ist noch nicht geklärt, wie das Format einer weiblichen Königsklasse aussehen könnte. Im Raum steht ein mögliches Rennen am Samstag nach dem Qualifying der Männer, oder am Sonntagmorgen vor dem Rennen der Männer. Ecclestone versteht selbst nicht, warum sich Frauen im männerdominierten Sport nicht durchsetzen können und will mit dieser Idee gegenlenken.

"Irgendwer muss den Anfang machen. Daher habe ich den Teams diesen Vorschlag unterbreitet. Vielleicht könnte man auf diesem Weg eine Frau wirklich in den Grand-Prix-Sport bringen. Bisher ist es nur ein Gedankenspiel, aber ich denke, es wäre super für die Formel 1 und für ein Grand-Prix-Wochenende", so Ecclestone weiter.

Geteilte Meinung bei Pilotinnen

Mit dem Vorschlag, den der Brite auf den Tisch gelegt hat, sind nicht alle einverstanden. Vor allem Williams-Entwicklungspilotin Susie Wolff kann der Idee nichts abgewinnen. "Erstens weiß ich nicht, wie man genügend Frauen mit ausreichendem Talent finden soll, um eine Startaufstellung zu füllen. Und zweitens habe ich meine komplette Motorsportkarriere als Fahrer bestritten. Warum soll ich also jetzt bei Rennen nur gegen Frauen kämpfen?", so die Schottin bei 'F1i.com'.

Susie Wolff

Kein Interesse: Susie Wolff möchte sich lieber mit den besten Männern messen Zoom

Sie würde lieber gar nicht an den Start gehen, als ein Rennen zu gewinnen, bei dem nur Frauen mitfahren, erklärt Wolff. Eine andere Meinung vertritt hingegen Alice Powell. Die Britin startete 2012 und 2013 in der GP3-Serie und war im Gespräch um einen Freitagseinsatz im Caterham am Ende der vergangenen Saison.

"Meine Meinung ist geteilt, weil ich es gewohnt bin gegen Männer anzutreten. Dieser Sport ist einer der wenigen, in dem Frauen und Männer auf demselben Level gegeneinander antreten - ich finde das sehr besonders", meint die 22-Jährige gegenüber 'Sky Sports F1'.

Doch würde sie die Möglichkeit bekommen ein Formel-1-Auto zu fahren, würde sie dies nicht ausschlagen - ganz abgesehen von den Rahmenbedingungen. "Ich denke, dass es eine gute Idee ist. Mir stellt sich nur die Frage, wie man das finanzieren will, weil die Finanzierung jetzt schon sehr schwierig ist."

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