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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Toto Wolff: Racing Point ein Vorbild für andere Teams

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Warum Toto Wolff Racing Point "genial" findet +++ Mercedes "sehr glücklich" mit Fahrerpaarung +++ Comeback bei Red Bull +++

13:25 Uhr

Selbst schuld: Toto Wolff verteidigt Racing Point

Der Mercedes-Teamchef hat - wen wundert's - wenig Verständnis für die Kritik an Racing Point. "Das ist geniales 'Reverse engineering'", lobt er im Gespräch mit 'auto motor und sport' und erklärt: "Statt dass die Ingenieure selber das Rad neu erfinden wollten, haben sie einen Mercedes nachgebaut. Das ist das Problem vieler kleiner Teams, auch derer, die den Zugang zu größeren Teams haben. Sie wollen alles immer selbst machen."

Er hätte daher auch kein Problem damit, wenn Red Bull und Ferrari mit AlphaTauri respektive Haas ähnliche Wege gehen würden. "Doch dazu müssen beide Organisationen von der Denkweise her so aufgestellt sein, dass sie das auch zulassen. Meistens scheitert das auf der einen oder anderen Seite, weil sie nicht dazu bereit ist", so Wolff.

10:02 Uhr

Noch einmal schlafen ...

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Newstickers an diesem Mittwoch. Nur noch einmal schlafen, dann steht bereits der vierte Grand Prix des Jahres an. Das erste Silverstone-Rennen startet morgen mit dem obligatorischen Medientag, und hier im Ticker werden wir dich schon einmal bestmöglich auf das Wochenende einstimmen. Ruben Zimmermann begleitet dich an dieser Stelle erneut durch den Tag, und für Fragen, Kritik und Anregungen stehen dir wie immer unser Kontaktformular und unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung. Auf geht's!


10:09 Uhr

Mercedes: Hamilton und Bottas "die beste Lösung"

Offiziell hat Mercedes noch keinen Fahrer für 2021 unter Vertrag. Es ist aber kein Geheimnis, dass man gerne mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas weitermachen möchte. Im Gespräch mit 'auto motor und sport' betont Teamchef Toto Wolff noch einmal: "Wir sind mit unserer Fahrerpaarung sehr glücklich. Beide sind schnell. An einem schlechten Tag von Lewis ist Valtteri da. Und an einem guten Tag ist Lewis unschlagbar."

"Die Dynamik und die Stimmung zwischen den beiden stimmt, was sehr wichtig ist. Wenn du zwei Egomanen im Team hast, wird das mit der Team-Meisterschaft schwierig. Beide respektieren das Team und den Einfluss, den sie auf die Stimmung im Team haben. Deshalb sind die beiden für uns die beste Lösung", so Wolff. Mal schauen, wann es an dieser Front auch offiziell etwas zu vermelden gibt.


10:17 Uhr

Comeback bei Red Bull in Silverstone

Eine Änderung gibt es derweil bei Mercedes-Rivale Red Bull. Dort kehrt Simon Rennie schon in Silverstone an die Strecke zurück. Rennie war bereits Renningenieur von Mark Webber und Daniel Ricciardo, wechselte nach der Saison 2018 allerdings in eine andere Rolle. Nun kehrt er zurück und wird Mike Lugg als Alexander Albons Renningenieur ablösen. Lugg wechselt im Gegenzug in die Fabrik in Milton Keynes. Wir sind gespannt, wie sich diese Änderung auswirken wird!

Red Bull Aston Martin Red Bull Racing F1 ~~

10:35 Uhr

Alles Gute!

Glückwünsche gehen heute raus an Fernando Alonso! Der Spanier feiert seinen 39. Geburtstag. Im kommenden Jahr wird der zweimalige Weltmeister mit Renault in die Formel 1 zurückkehren, weshalb wir uns in dieser Fotostrecke schon einmal angesehen haben, wie es bei anderen Formel-1-Champions, die ein Comeback wagten, gelaufen ist. Spoiler: Nicht jedes war ein Erfolg ...


Fotostrecke: Formel-1-Champions, die ein Comeback wagten


10:57 Uhr

Heidfeld: Vettel würde zu Aston Martin passen

Wechselt Sebastian Vettel 2021 zu Racing Point beziehungsweise Aston Martin? Nick Heidfeld kann sich das gut vorstellen. In seiner Kolumne für 'Sky' schreibt er: "Mittelfristig kann Aston Martin für ihn eine gute Option sein. Auch wegen der Mercedes-Motorisierung. Das würde passen. Für beide Seiten. Aber vor allem für das Team. Sebastian wäre eine große Hilfe. Nicht nur aus Fahrersicht, sondern vor allem wegen seinem Wissen."

"Er ist Vierfacher Weltmeister. Er weiß, wie Weltmeisterteams funktionieren - und nicht funktionieren. Er ist bei Red Bull und Ferrari gefahren. Zweifellos kann Sebastian für jedes Team mit Ambitionen den Unterschied machen", sagt Heidfeld und ergänzt: "Wenn man sich die aktuelle Performance im Vergleich zum Ferrari ansieht, würde er sich bei Aston Martin verbessern: Wahrscheinlich mindestens kurzfristig."


11:15 Uhr

Zeitplan am Wochenende

Aufgepasst am Wochenende: Die Zeitverschiebung sorgt dafür, dass in Silverstone einige Sessions bei uns zu etwas späteren Zeiten starten. Die XXL-Pressekonferenz am Donnerstag, auch dieses Mal wieder mit allen 20 Piloten, beginnt dieses Mal zum Beispiel erst um 15:00 Uhr. Auch am Freitag verschiebt sich alles um eine Stunde nach hinten. FT1 und FT2 starten um 12:00 respektive 16:00 Uhr.

Das betrifft auch die Pressekonferenz der Teamchefs, die um 14:00 Uhr beginnt. Anwesend sind dieses Mal Franz Tost (AlphaTauri), Günther Steiner (Haas) und Christian Horner (Red Bull) in Teil 1 und danach Toyoharu Tanabe (Honda), Mario Isola (Pirelli) und Otmar Szafnauer (Racing Point). Am Samstag und Sonntag ist dann alles wieder "normal", Qualifying und Rennen starten um 15:00 beziehungsweise 15:10 Uhr.


11:36 Uhr

Mercedes lackiert weiter um

Mercedes ist seit dieser Saison auch in der Formel E mit einem eigenen Werksteam am Start. Auch dort hat man jetzt - wie in der Formel 1 - umlackiert, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Auch in der Elektroserie wird aus dem Silberpfeil für die verbleibenden Saisonrennen ein schwarzes Auto.


Fotostrecke: Mercedes Formel-E-Bolide in schwarzem Design


11:59 Uhr

Ferrari hat Kundenautos vorgeschlagen

Um die Kosten in der Formel 1 für einige Teams zu senken, hat Ferrari im Zuge der Coronakrise vorgeschlagen, Kundenautos zu erlauben. Das hat Teamchef Mattia Binotto verraten. "Aber der Vorschlag wurde, glaube ich, von allen Teams, der Formel 1 und der FIA zurückgewiesen, was wir komplett verstehen", so der Italiener, der weiß, dass es für alle Teams wichtig sei, unabhängig zu bleiben.

Zuvor hatte sich bereits Red-Bull-Teamchef Christian Horner für Kundenautos ausgesprochen. Gegner befürchten allerdings, dass ein Team, das einmal auf Kundenautos setzt, anschließend nie mehr selbst zum Hersteller wird. Deswegen setzte sich die Idee am Ende nicht durch.