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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Rechtsstreit und Tauziehen um Oscar Piastri?

Der F1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Alpine kämpft um Oscar Piastri +++ Honda & Red Bull verlängern Partnerschaft +++ Hamilton hofft: Immer Freunde mit Vettel +++

12:27 Uhr

Vertragsstreit zwischen Alpine und Piastri?

Wird der Deal zwischen Oscar Piastri und Alpine doch nicht so einfach? Laut Informationen unseres Motorsport-Network-Kollegen Adam Cooper stehen beide Parteien im Rechtsstreit miteinander. Alpine glaubt, Piastri sei vertraglich verpflichtet, für das Team zu fahren, wenn er einen Platz angeboten bekommt. Der scheint jedoch schon eine Vereinbarung mit McLaren getroffen zu haben.

Das erinnert an den Fall Jenson Button, der gleichzeitig Verträge mit Williams und mit BAR hatte - und das gleich zweimal 2005 und 2006 unterschrieb er damals einen Vertrag, um zu Williams zu wechseln. Erst wollte er wechseln und durfte aufgrund seines Vertrags mit BAR nicht, ein Jahr später wollte er dann doch nicht mehr zu Williams und kaufte sich frei.

14:00 Uhr

Feierabend

Und damit verabschieden wir uns vom drittletzten Tickertag vor der Sommerpause. Morgen sind wir an dieser Stelle wieder für euch da. Dann meldet sich Norman Fischer wieder, um euch durch den mittwoch zu führen. Bis dahin bleibt mir nur, euch einen angenehmen Nachmittag zu wünschen. Macht's gut, ciao!


13:43 Uhr

Szafnauer: Eins plus eins angeboten

Szafnauer bestätigt auch, dass man Alonso einen Vertrag über ein Jahr mit einem weiteren Jahr als Option angeboten hat - mutmaßlich zu wenig. "Und wir haben mit Fernando besprochen: 'Schau mal, wenn du nächstes Jahr um diese Zeit die gleiche Leistung erbringst, nehmen wir dich natürlich.' Und so hätte es weitergehen können", so der Teamchef.

"Aber ich glaube, er wollte mehr Sicherheit, unabhängig von der Leistung. Und ich glaube, das war der springende Punkt, dass es ein Jahr plus ein Jahr war und nicht zwei Jahre plus ein Jahr oder drei Jahre plus ein Jahr oder drei Jahre."


13:17 Uhr

Aston-Martin-Deal: Hat Alonso gelogen?

Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer sagt, dass er erst durch die Pressemitteilung am Montagmorgen vom Abgang seines Piloten Fernando Alonso erfahren habe. Die erste Bestätigung, die ich hatte, war die Pressemitteilung", sagt er. Szafnauer habe Alonso zuvor auch gefragt gehabt: "Und mir wurde gesagt: 'Nein, nein, ich habe nichts unterschrieben'. Ich war also ein bisschen überrascht."

Mit dem Spanier selbst gesprochen habe er nach der Verkündung nicht: "Er ist auf einem Boot irgendwo auf den griechischen Inseln, glaube ich", sagt er.

"Ich habe den heutigen Vormittag genutzt, um mich an die Mitarbeiter hier in Enstone zu wenden. Und die zweite Sache, die ich tue, ist, mit Ihnen zu sprechen. Und gestern habe ich eine Reihe von Anrufen von anderen potenziellen Fahrern entgegengenommen."


13:08 Uhr

Offiziell: Honda bleibt bis 2025 Parter von Red Bull

Red Bull hat gerade verkündet, dass die Partnerschaft zwischen der Honda Racing Corporation und Red Bull Powertrains von 2023 bis 2025 verlängert wird. Die Japaner unterstützen Red Bull damit bis zum Ende des aktuellen Motorenreglements mit ihren Antrieben.

"Wir haben zugestimmt, Red Bull Powertrains in der Formel 1 durch HRC weiter zu unterstützen, nachdem Red Bull um eine Verlängerung unserer aktuellen Vereinbarung gebeten hat, die HRC im Rahmen seiner bestehenden Ressourcen erfüllen kann", sagt HRC-Präsident Koji Watanabe. "Einmal mehr wollen wir unser Engagement in der Königsklasse des Motorsports für die Entwicklung von Technologien und unserer Belegschaft nutzen."

Teamchef Christian Horner ergänzt: "Die Partnerschaft von Red Bull mit Honda war unglaublich erfolgreich und wir freuen uns, dass sie bis zum Ende der aktuellen Ära des FIA-Power-Unit-Reglements im Jahr 2025 fortgesetzt wird."


12:57 Uhr

Alpine: Piastri hat uns gegenüber Verpflichtungen

Bei Alpine betont man, dass Piastri für 2023 unter Vertrag steht. "Ich bin nicht eingeweiht in die Vorabsprachen, die er mit McLaren getroffen hat, wenn überhaupt", merkt Teamboss Otmar Szafnauer an.

"Was ich aber weiß, ist, dass er vertragliche Verpflichtungen uns gegenüber hat. Und wir haben sie ihm gegenüber. Und wir sind diesen Verpflichtungen das ganze Jahr über nachgekommen", stellt er klar.

"Und diese Verpflichtungen gelten bis 2023, und möglicherweise auch bis 2024, sollten einige Optionen wahrgenommen werden."


12:44 Uhr

Ähnliche Situation in der IndyCar-Serie

Auch in der IndyCar-Serie gibt es derzeit Streitigkeiten um einen Fahrer mit Beteiligung von McLaren. Die hatten kürzlich die Verpflichtung von Champion Alex Palou verkündet - sehr zur Verwunderung seines bisherigen Teams Chip Ganassi. Denn dort soll der Spanier ebenfalls einen Vertrag für 2023 besitzen. Das Team hat Klage eingereicht.

Wir sind gespannt, wie es im Fall Piastri weitergeht.


11:54 Uhr

Warum Leclerc wohl eh nicht gewonnen hätte

Charles Leclercs Rennen ging mit dem Wechsel auf den harten Reifen den Bach runter, doch unser Datenspezialist Kevin Hermann glaubt, dass der Ferrari-Pilot auch mit der richtigen Strategie nicht gewonnen hätte. Dafür sei Max Verstappen einfach zu schnell gewesen.

Mit welchen Daten er das unterfüttert, kannst du in dem Twitter-Thread sehen (am besten draufklicken und alles lesen).


11:52 Uhr


11:28 Uhr

Sommerpause: Das sagen die Regeln

In der Sommerpause müssen auch die Teams ihre Werke schließen. Das ist Vorschrift. Doch wann gilt die Auszeit? Das ist den Teams tatsächlich selbst überlassen. Im Sportlichen Reglement steht unter Artikel 24.1, dass alle Teams 14 aufeinanderfolgende Tage im Juli oder August eine Pause einlegen müssen. Die können sie aber legen, wie sie wollen.

Gut, der Juli fällt mit vier stattfindenden Rennen dafür aus, doch in den vier Wochen zwischen Budapest und Spa können die Team ihren zeitraum selbst festlegen. Das gilt auch für die Motorenwerke. Und auch Dritthersteller dürfen in dieser Zeit nichts für die Teams machen.


11:15 Uhr

Kurioser Vorfall in der Formel 2

Kurios wurde es in Ungarn in der Formel 2. Dort muss der Brite Oliver Caldwell jetzt das nächste Rennen auslassen. Der Grund: Tracklimits! Weil der Campos-Pilot durch Tracklimits einen Strafpunkt auffasste, kam er über die magische Grenze von zwölf Punkten und ist für den Event in Spa gesperrt.

Damit ist er übrigens nicht der erste: In Silverstone musste bereits Van-Amersfoort-Pilot Amaury Cordeel zuschauen. Er wurde damals vom Deutschen David Beckmann ersetzt.


10:49 Uhr

Die Strafpunkte in der Sommerpause

Werfen wir zur Sommerpause einen kurzen Blick auf die Strafpunkte. Daniel Ricciardo war der einzige Fahrer, der in Ungarn zwei Strafpunkte auffasste - er steht jetzt bei vier. Valtteri Bottas und Lance Stroll haben hingegen am Wochenende zwei wieder verloren.

Damit hat der Kanadier die Führung in der Tabelle auch abgegeben. Die haben aktuell WM-Leader Max Verstappen und Pierre Gasly inne. Kurios: Verstappen hat in dieser Saison noch keinen einzigen Strafpunkt gesammelt. Alle stammen noch aus der Saison 2021. Am 12. September verfallen bei ihm zwei Strafpunkte, sodass er nicht in unmittelbarer Gefahr ist, ein Rennen aussetzen zu müssen. Das müsste man erst bei zwölf Punkten innerhalb eines Jahres.

Zum Überblick der Formel-1-Strafpunkte 2022.


10:19 Uhr

Gasly: Anruf nach Monza-Sieg

Als Pierre Gasly 2020 überraschend in Monza gewann, wurden Erinnerungen wach: Denn für den Franzosen war es im AlphaTauri der erste Grand-Prix-Sieg - wie zwölf Jahre zuvor für Vettel an gleicher Stelle für das gleiche Team (damals noch Toro Rosso).

Er erinnert sich, dass Vettel ihn damals sogar angerufen habe: "Er hat mir gratuliert und mir gesagt, dass er sich für Franz [Tost] freut, dass er im Nassen und im Trockenen gewonnen hat, also bei zwei verschiedenen Bedingungen. Aber ja, er hat sich wirklich für mich gefreut."

Gasly sagt, dass er und Vettel sich immer gut verstanden haben. "Wir haben einige, ich würde sagen, ähnliche Charaktereigenschaften. Nicht alle! Aber einige sind ähnlich, und ich denke, deshalb haben wir auch viel Respekt voreinander."


09:54 Uhr

Hamilton hofft: Für immer Freunde mit Vettel

Lewis Hamilton hofft, dass er auch nach Sebastian Vettels Karriereende weiter mit dem Deutschen befreundet sein und etwas mit ihm unternehmen kann. Er sagt, dass Vettel einer derjenigen im Paddock ist, die es weniger einsam machen. Vor allem im gemeinsamen Kampf um die WM hat er Vettel sehr schätzen gelernt. Und er findet es gut, dass sich Vettel für Dinge einsetzt.

"Als wir jünger waren, hatten wir keine Zeit, darüber zu sprechen, was wir in unserem eigenen Leben tun oder was uns wichtig ist. Und so haben wir mit der Zeit angefangen, uns gegenseitig zu sehen, diese mutigen Schritte zu machen und für Dinge einzustehen, an die wir glauben, und konnten uns gegenseitig unterstützen", sagt Hamilton.

"Er hat mich sehr unterstützt. Ich glaube, ich habe ihn auch unterstützt und erkannt, dass wir viel mehr gemeinsam haben als nur die treibende Leidenschaft. Er war es, der wirklich in das unbequeme Licht hinausgetreten ist und versucht hat, etwas mit der Plattform, die wir haben, zu machen. Und ich glaube, das ist für mich der Grund, warum er sich von allen anderen Fahrern, die hier waren, so sehr unterscheidet."

Lewis Hamilton Sebastian Vettel Ferrari Ferrari F1Mercedes Mercedes F1Aston Martin Aston Martin F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) und Sebastian Vettel (Aston Martin) ~

09:21 Uhr

Hätte Hamilton ohne DRS-Problem gewonnen?

Lewis Hamilton hatte im Qualifying nach einem DRS-Fehler nur Platz sieben belegt, seine letzte Runde aber auch gar nicht mehr probiert zu verbessern. Hat ihm das den Sieg in Ungarn gekostet?

"Ich weiß nicht, wo er gelandet wäre. Ehrlich gesagt, wäre er vielleicht ein oder zwei Positionen weiter oben gelandet", sagt Motorsportchef Toto Wolff und zeigt Verständnis: "Ich kann verstehen, dass in dem Moment, in dem man merkt, dass man mit drei Zehnteln Rückstand aus dem ersten Sektor kommt, die Frustration groß ist und man weiß, dass man es einfach weggeworfen hat."

"Der Fehler liegt also zu 100 Prozent auf Seiten des Teams, weil es eine technische Panne gab. Das DRS sollte nicht in der letzten Runde des Qualifyings versagen, und vielleicht hat ihm das den Sieg gekostet."


08:52 Uhr

Passiert etwas ganz Verrücktes?

Alpine dürfte Oscar Piastri als klare Priorität haben, doch ist auch Alpine noch die Priorität für Piastri? Aktuell gibt es Stimmen, die besagen, dass sich Alpine zu lange Zeit gelassen hat und dass sich das Lager von Piastri, der von Ex-Pilot Mark Webber gemanagt wird, schon anderweitig umgesehen hat.

Man hört davon, dass man die Fühler in Richtung McLaren ausgestreckt hat, wo Daniel Ricciardo trotz Vertrag nicht unumstritten ist. McLaren hat ohnehin schon Zugriff auf den amtierenden Formel-2-Meister und hat sich seine Dienste gesichert, sollte einer der Stammpiloten ausfallen - so wie es bei Ricciardo in Bahrain drohte.

Vielleicht wird die Silly Season in diesem Jahr ja noch verrückter ...


08:32 Uhr

Aston Martin testet in Budapest

Aston Martin macht nach der Alonso-Bekanntgabe aber erst einmal mit seinem normalen Programm weiter. Der Rennstall fährt heute und morgen einen Test für Reifenhersteller Pirelli am Hungaroring. Am Dienstag sitzt dabei Lance Stroll im Auto, am Mittwoch übernimmt Testpilot Nico Hülkenberg.