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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Protest gegen Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Imola als "Geisterrennen" +++ Ab 2023: Maximal 25 Millionen Euro für beide Fahrer pro Saison +++ Gasly bleibt +++

17:09 Uhr

Und damit: Schluss für heute!

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit bis hierher. An dieser Stelle endet unser Formel-1-Tagesticker an diesem Mittwoch, aber schon morgen früh geht's weiter. Und damit over & out von Stefan Ehlen - bis demnächst!


16:47 Uhr

Das Rennen in Saudi-Arabien

Hier noch ein paar Hintergründe zum geplanten Stadtrennen in Saudi-Arabien. Als Schauplatz wurde dort die zweitgrößte Stadt gewählt, Jeddah. Weitere Details dazu liest Du in diesem Beitrag!


16:30 Uhr

So war das auch in der Vergangenheit

Falls Du glaubst, Amnesty International nimmt die Formel 1 erstmals ins Visier, dann liegst Du falsch: Schon seit Jahren versendet die Organisation Protestnoten und verweist dabei regelmäßig auf die Rennen in den arabischen Golfstaaten, bisher also Bahrain und Abu Dhabi. In Bahrain wird seit 2004 gefahren, in Abu Dhabi seit 2009.

Spannend wird nun sein, ob die Formel 1 in irgendeiner Weise auf dieses neuerliche Statement reagiert. Schließlich wurde zu Saisonbeginn die Formel-1-eigene Kampagne #WeRaceAsOne ins Leben gerufen. Damals, im Juni 2020, hieß es dazu unter anderem: "[Die Kampagne] wird die Strategie der Formel 1, einen konkreten Unterschied in unserem Sport und der Gesellschaft zu machen, unterstreichen."

Für die Formel 1, so sagte es Serienchef Chase Carey, sei jetzt ein "Zeitpunkt [gekommen], an dem man die Probleme, die größer als ein Sport oder ein Land sind, anerkennen sollte".


16:19 Uhr

Amnesty International protestiert gegen F1-Kalender

Jetzt müssen wir doch recht abrupt das Thema wechseln, zurück zum Formel-1-Rennkalender 2021, der als Entwurf bereits vorliegt. Und: Amnesty International - eine Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt - hat nun dagegen Protest eingelegt. Konkret: gegen das geplante Rennen in Saudi-Arabien.

In einem Amnesty-Statement heißt es: "Ein Grand Prix würde dazu beitragen, die schändliche Menschenrechtsbilanz des Landes durch Sportevents reinzuwaschen." Die Regierung in Saudi-Arabien versuche damit, ihre Reputation aufzupolieren.

Deshalb fordert Amnesty International: "Wenn das Rennen wirklich stattfindet, dann sollte die Formel 1 mindestens darauf pochen, dass bei allen Verträgen für Zulieferer streng auf Arbeitsstandards geachtet wird. Und dass alle Rennveranstaltungen für jedermann zugänglich sind, ohne Diskriminierung."

Außerdem seien "alle Formel-1-Fahrer, Besitzer und Teams" dazu angehalten, "über die Menschenrechtslage in [Saudi-Arabien] zu sprechen".


16:04 Uhr

Wo wir gerade von Favoriten sprechen

Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Max Verstappen. Diese drei Fahrer waren gerade das Thema hier im Liveticker. Wie passend: Denn sie sind die drei einzigen Formel-1-Protagonisten, die in diesem Jahr noch Weltmeister werden können, zumindest rein rechnerisch.

Ein Blick auf den aktuellen WM-Zwischenstand sagt aber auch: Der Titel ist Hamilton praktisch kaum mehr zu nehmen. Die Chancen stehen gut, dass er schon vor dem Finalrennen in Abu Dhabi alles klarmacht.

Der Vollständigkeit halber: In der Konstrukteurswertung gibt's wahrscheinlich schon in Imola die Entscheidung.


15:45 Uhr

Max Verstappen denkt ganz ähnlich

Nein, Valtteri Bottas ist nicht frustriert, weil Lewis Hamilton von Erfolg zu Erfolg fährt und er selbst meist nur Zweiter wird. Und auch Max Verstappen kann sich damit offenbar arrangieren. "Du musst deine Situation akzeptieren, sonst wirst du ein verbitterter Mensch", meint Verstappen.

"Natürlich: Jeder liebt gewinnen. Deshalb machen wir die ganze Sache. Wenn es aber nicht möglich ist, dann ist es nicht möglich."

Motorsport sei auch zumindest zum Teil "Glückssache", betont Verstappen und erklärt, es komme auch darauf an, "im richtigen Moment im richtigen Team zu sein". Er verzweifle aber nicht. "Ich habe noch ein paar Jahre vor mir. Hoffentlich ändern sich die Dinge noch!"


15:34 Uhr

Und wer ist wohl Favorit?

Kurze Antwort: Mercedes. Etwas ausführlichere Antwort: Lewis Hamilton.

Aber, da ist natürlich auch noch dessen Teamkollege Valtteri Bottas, der weiterhin beteuert, nicht aufgeben zu wollen. Die Erfolge von Hamilton seien für ihn "eine Motivation", sagt Bottas. "Ich will es nicht einfach haben. Es ist die größte Motivation, ihn zu schlagen. Das ist schwierig, aber möglich, und genau darauf kommt es an."


15:19 Uhr

Video: Das aktuelle Imola

Ferrari ist hin und wieder mit seinen älteren Formel-1-Autos in Imola unterwegs. Bei einer solchen Gelegenheit entstanden diese Onboard-Aufnahmen des F2007 mit Testfahrer Marc Gene. Also schau Dir mal an, wie Imola jetzt aussieht. Aber: Im dritten Sektor bitte nicht erschrecken ...


Onboard: Eine Runde in Imola

Ferrari-Fahrer Marc Gene im F2007 aus der Formel-1-Saison 2007 und mit der Cockpitperspektive für eine fliegende Runde in Imola Weitere Formel-1-Videos


14:58 Uhr

Das Imola von einst ...

... gibt es heute übrigens nicht mehr. Nach dem bisher letzten Formel-1-Rennen wurde die Strecke für Monate zugesperrt. Das alte Boxengebäude riss man ab und ersetzte es durch einen Neubau, und auch an der Strecke selbst wurde umgestaltet. Bilder davon findest Du hier:


Umbauarbeiten in Imola


14:43 Uhr

Und dann war da natürlich noch ...

... das Rennen, von dem viele bis heute schwärmen: Imola 2005. Fernando Alonso im Renault gegen Michael Schumacher im Ferrari, ein Gigantenduell!

Und hier kannst Du noch einmal eine kleine Zeitreise unternehmen:


Fotostrecke: Imola 2005: Alonsos Lehrstunde für Michael Schumacher


14:32 Uhr

Jetzt ist Imola noch "ehemalige" Formel-1-Strecke, aber ...

... das ändert sich ja am Wochenende. Nutzen wir also die Gelegenheit und befassen uns mal damit, was aus anderen ehemaligen Formel-1-Strecken geworden ist. Du wirst überrascht sein ...


Fotostrecke: Was wurde aus alten Formel-1-Strecken?


14:17 Uhr

Imola wollte Ausnahmegenehmigung erwirken

Imola-Streckenchef Uberto Selvatico Estense hat meinem Kollegen Adam Cooper erklärt, er habe alles dafür getan, am Wochenende doch Zuschauer vor Ort zu haben. "Der Präsident [der Region Emilia-Romagna] hat sich heute mit dem Gesundheitsminister unterhalten. Man hat aber abgelehnt, eine Ausnahme zu machen."

Es sei angesichts der Kurzfristigkeit "nicht einfach, den Fans zu erklären, dass die Regierung ihre Meinung geändert hat", meint der Streckenchef weiter. "Vor einer Woche hatten die Behörden ja noch gesagt, es sei völlig in Ordnung, Fans an der Strecke zu haben. Deshalb haben wir noch einmal viel Geld in die Hand genommen, um bereit zu sein. Und jetzt, vier Tage vor dem Beginn der Veranstaltung, ist nicht mehr viel Zeit, um den Leuten zu sagen, dass sie nicht kommen dürfen."

Stelvatico Estense erklärte außerdem, man werde die bereits gekauften Tickets zurückerstatten. Imola wollte eigentlich rund 13.000 Fans zum Rennen zulassen.


13:57 Uhr

So lange liegt das letzte Imola-Rennen zurück

Nur, um den Gedanken von eben noch einmal aufzugreifen und zu verdeutlichen: Imola 2006, das liegt schon sehr weit zurück.

McLaren-Fahrer Lando Norris sagt dazu schlicht: "Als die Formel 1 zum bisher letzten Mal in Imola gefahren ist, da war ich gerade mal sechs Jahre alt!"

Aber keine Sorge: Norris kennt Imola schon aus den Nachwuchsserien. "Tolle Strecke", meint er. "Ich bin echt gespannt, wie sie sich im Formel-1-Auto fahren lässt."


13:42 Uhr

Mercedes: In Imola gilt's von Anfang an

Nur ein 90-minütiges Freies Training, dann direkt das Qualifying: Das ist die besondere Herausforderung für die Teams in Imola unter dem einmalig verkürzten Wochenend-Format. Dazu sagt Mercedes-Sportchef Toto Wolff: "Wir gehen von einem arbeitsreichen Training aus, in dem die Teams so viel wie möglich fahren werden, um sich bestmöglich auf das Qualifying und Rennen vorzubereiten. Dabei kommt es darauf an, das schnellstmögliche Lerntempo zu erzielen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit für das Qualifying und Rennen voll auszuschöpfen."

Könnte also ein lebhaftes Freies Training werden, zumal Imola zuletzt 2006 von der Formel 1 angesteuert wurde. Das ist schon eine ganze Ecke her ...


13:32 Uhr

Erste Reaktion des Streckenchefs

Eigentlich wollte Imola-Streckenchef Uberto Selvatico Estense die Formel-1-Rückkehr mit knapp 13.000 Vor-Ort-Fans feiern, doch daraus wird nichts. Mein Kollege Adam Cooper hat ihn für eine Stellungnahme erreicht. Und die ersten Worte von Selvatico Estense sprechen Bände. Sie lauten: "Verdammte Scheiße!"

Denn damit ist auch das Imola-Hygienekonzept hinfällig, in das viel Vorarbeit investiert worden war: Insgesamt 1.000 Fans hätten zusammen eine "Blase" bilden sollen, inklusive eigener Großbildleinwand vor der entsprechenden Tribüne sowie Verpflegung und Toiletten, dazu ein separater Streckenzugang.


13:23 Uhr

Statement der Formel 1

Ein Formel-1-Sprecher hat auf Nachfrage gerade bestätigt, dass Imola ohne Fans auskommen muss. Seine Aussage: "Wir hatten gehofft, an diesem Wochenende vor Zuschauern fahren zu können. Wir verstehen aber die Entscheidung der Behörden und können sie nachvollziehen. Hoffentlich genießen unsere Fans das Rennen trotzdem und von zuhause."

Formula Imola, das Unternehmen hinter der Rennstrecke, bemüht sich nun um eine Lösung für die Ticketinhaber, die ihre Eintrittskarten nun doch nicht einlösen können. Ob das Kartengeld zurückgezahlt oder ob es zum Beispiel Gutscheine oder anderweitige Vergütungen geben wird, das ist noch unklar.

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