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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Horner laut Medienbericht beim Launch dabei

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Ferrari stellt den SF-24 für Saison 2024 vor +++ Auto soll "einfacher zu fahren" sein +++ Red-Bull-Shakedown in Silverstone +++

15:51 Uhr

Medienbericht: Horner bei Shakedown und Launch

Ein kleines Update zur Situation rund um Christian Horner: Kollege Craig Slater von Sky berichtet, dass der Red-Bull-Teamchef beim heutigen Shakedown anwesend war und auch bei der Präsentation des RB20 am Donnerstag dabei sein soll.

Denn die interne Untersuchung könnte sich wohl noch einige Wochen hinziehen. Und bis dahin wird Horner erst einmal ganz normal weiterarbeiten.

17:55 Uhr

Feierabend!

Und damit sind wir auch am Ende dieses Launch-Dienstags angekommen. Zum Abschluss noch einmal der Hinweis, dass uns morgen am Vormittag mit McLaren und Mercedes gleich zwei weitere Präsentationen erwarten!

Seid also rechtzeitig da, wenn wir uns am Morgen mit einer neuen Tickerausgabe zurückmelden. Habt noch einen schönen Abend und bis dann.


Fotos: Formel-1-Autos 2024: Ferrari SF-24



17:49 Uhr

Warum Leclerc bei Ferrari verlängert hat

Der Monegasse hätte sicherlich für 2025 auch andere Optionen gehabt. Letztendlich verlängerte er seinen Ferrari-Vertrag aber noch einmal. In diesem Zusammenhang erklärt er, dass sich Ferrari für ihn "wie eine Familie" anfühle.

"Aber vor allem" habe er seinen Vertrag verlängert, "weil sie die ersten waren, die an mich geglaubt haben, noch bevor ich in die Formel 1 kam. Sie gaben mir die Möglichkeit, in die Formel 1 zu kommen", erinnert Leclerc.

Und außerdem habe er "vor allem deshalb einen längeren Vertrag unterschrieben, weil ich an das Projekt glaube. Sonst hätte ich das nicht getan", stellt er klar und betont, er sehe bei der Scuderia sportlich in den nächsten Jahren tolle Chancen.

Drücken wir ihm mal die Daumen, dass er nicht enttäuscht wird ...


17:40 Uhr

Leclerc: Wusste von Gesprächen mit Hamilton

Damit kommen wir zum zweiten Ferrari-Fahrer. Und der hat verraten, dass er durchaus wusste, dass Lewis Hamilton zur Scuderia wechseln könnte, als er selbst seinen neuen Vertrag in Maranello unterschrieben hat.

"Diese Art von Deals wird nicht über Nacht abgeschlossen. So etwas braucht natürlich Zeit. Und ich wusste von diesen Gesprächen, bevor ich meinen Vertrag unterzeichnete. Es kam also nicht überraschend", stellt er klar.

Nach Hamiltons Unterschrift habe er dann auch schon Kontakt mit dem Rekordweltmeister gehabt. Davon abgesehen wolle er aber "aus Respekt vor Carlos [Sainz]" auch nicht zu viel zu dem Thema sagen.


17:25 Uhr

Sainz: Red Bull auch 2024 "die klaren Favoriten"

Apropos WM-Titel: Der Spanier glaubt, dass dieser Weg auch 2024 nur über Red Bull führen wird. Er erklärt zwar: "In jeder Saison beginnt man bei null. Jeder beginnt bei null Punkten. Und niemand weiß, welche Leistung die einzelnen Autos entfalten werden."

Aber: "Red Bull und Verstappen sind natürlich in diesem Jahr die klaren Favoriten, weil sie vergangenes Jahr einen Vorsprung hatten. Sie konnten womöglich schon früh mit der Entwicklung des 2024er-Fahrzeugs beginnen", erklärt Sainz.

"Deshalb halte ich sie für die klaren Favoriten. Aber Ferrari hat die Saison 2023 stark beendet. [...] Deshalb fühlen auch wir uns zuversichtlich. Wir wollen die Saison 2024 so beginnen, wie wir 2023 beendet haben: mit einem guten Fortschritt", so Sainz.


17:17 Uhr

Sainz: 2024 hoffentlich nicht meine letzte WM-Chance

Der Spanier glaubt nicht, dass er nach 2024 nie wieder in einem Topauto in der Formel 1 sitzen wird. "Ich hoffe, es ist nicht meine letzte Titelchance", betont er und erinnert: "Für 2025 gibt es viele offene Möglichkeiten auf dem [Fahrer-]Markt."

"2024 ist ein wichtiges Jahr für mich, denn ich trage immer noch einen roten Overall und ich will immer noch Weltmeister werden mit Ferrari. Eine Chance habe ich noch", erinnert er. Doch auch danach gehe es schließlich noch weiter.

Wenn er 2024 also nicht Weltmeister werde, "dann wird es in Zukunft hoffentlich andere Chancen geben", so Sainz, der betont: "Ich fühle mich bereit für was auch immer da kommt. Ich bin besser auf die Saison vorbereitet denn je."


17:04 Uhr

Ferrari morgen nochmal auf der Strecke

Übrigens: Zwar fuhren Sainz und Leclerc heute bereits einen Shakedown, morgen wird man aber noch einmal auf die Strecke gehen, dann für einen längeren Filmtag. Da gibt es im Formel-1-Reglement nämlich verschiedene Abstufungen.

Sainz berichtet, er sei heute lediglich "eine gute Installationsrunde" gefahren. "Es ist nichts passiert, das ist immer eine gute Nachricht. Und wir haben noch ein paar Runden vor uns", kündigt er an und betont: "Bis jetzt läuft alles glatt."


16:56 Uhr

Sainz: Würde Leclerc im Titelkampf helfen

Der Spanier verrät in diesem Zusammenhang außerdem, dass er in seinem letzten Ferrari-Jahr auch kein Problem damit hätte, seinen Teamkollegen im WM-Kampf zu unterstützen, wenn das erforderlich sein sollte.

"Ich war immer ein Teamplayer", versichert Sainz und betont: "Ich werde Charles auf jeden Fall helfen, wenn ich es muss. Genauso wie ich von Charles erwarte, dass er mir hilft, wenn ich selbst um eine Weltmeisterschaft kämpfe."

Doch jetzt warten wir erst einmal ob, der der Ferrari dafür in diesem Jahr überhaupt schnell genug ist ...


16:48 Uhr

Sainz: Will im letzten Jahr nochmal alles geben

Der Spanier stellt zudem klar, dass er es in seinem letzten Ferrari-Jahr nicht ruhiger angehen lassen werde. "Der Hunger, Rennen zu gewinnen, und der Hunger, Meister zu werden, ändert sich nicht deswegen, was 2025 passiert", so Sainz.

"Wir haben alle das gleiche Ziel. Wir haben alle die gleichen Ambitionen für dieses Jahr. Und die Tatsache, dass ich 2025 kein Ferrari-Fahrer mehr sein werde, bedeutet nicht, dass wir dieses Jahr nicht gemeinsam Meister werden oder Rennen gewinnen wollen."

"Wenn überhaupt, dann kann ich mich sogar noch mehr auf die Gegenwart konzentrieren und mich von Rennen zu Rennen mehr darauf konzentrieren, dass ich das bestmögliche Auto und das beste Gefühl unter mir habe", betont er.

Denn er müsse sich in diesem Jahr "nicht so sehr auf die Entwicklung und die Zukunft konzentrieren."


16:40 Uhr

Sainz: Zeit bei Ferrari hat mir nicht geschadet

Obwohl er bei der Scuderia keine Zukunft mehr hat, glaubt der Spanier nicht, dass sein Wechsel nach Maranello im Jahr 2021 ein Fehler war. "Zunächst einmal fühle ich mich sehr privilegiert, bei Ferrari zu sein und noch ein Jahr vor mir zu haben", betont er.

Es sei für jeden Fahrer im Feld "gut", wenn er einmal für Ferrari gefahren sei. Zudem sei er ja nicht einfach nur für die Scuderia gefahren, er habe auch "für Ferrari Rennen gewonnen", erinnert der Spanier.

"Ich denke, ich habe diesem Team geholfen, nach vorne zu kommen und ein besseres Team zu werden. Und mein Gesamteindruck von diesen vier Jahren ist definitiv positiv. Und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was die Zukunft für mich bereithält", so Sainz.

Seine Zeit in Maranello bereut er auf jeden Fall nicht.


16:27 Uhr

Ferrari: 2022er-Auto war nicht schlecht

Bereits im Laufe der Saison 2023 verabschiedete sich Ferrari von dem Konzept, mit dem man 2022 in die neue Regelära gestartet war. Cardile stellt in diesem Zusammenhang jedoch klar, dass der F1-75 für sich genommen ein gutes Auto gewesen sei.

Das Problem sei allerdings gewesen, "wie weit wir mit diesem Konzept hätten gehen können", erklärt er. Oder anders gesagt: Das Auto war zwar zu Beginn schnell, die Weiterentwicklung gestellte sich allerdings schwierig.

Deswegen änderte man das Konzept, denn das neue könne man nun noch weiter ausreizen. "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit den neuen Konzepten noch weiter gehen können als mit dem vorherigen", so Cardile.


16:17 Uhr

Sainz: Schon etwas länger von Hamilton-Wechsel gewusst

Übrigens: Der Spanier verrät auch noch einmal, dass er bereits etwas länger davon gewusst habe, die Scuderia nach der Saison 2024 verlassen zu müssen. Zwar seien alle vom Hamilton-Wechsel etwas "überrascht" gewesen.

Aber: "Von meiner Seite aus könnt ihr euch sicher vorstellen, dass ich etwas früher als alle anderen von den Neuigkeiten erfahren habe", sagt Sainz in Richtung der anwesenden Journalisten.

Er habe deshalb inzwischen bereits "einige Wochen" Zeit gehabt, um über die Situation nachzudenken.


16:10 Uhr

Sainz: Werde sorgfältig über Zukunft nachdenken

Der Spanier wurde in seiner Medienrunde eben natürlich unter anderem nach seiner eigenen Zukunft gefragt. Er sagt: "Vor mir liegen die wahrscheinlich wichtigsten drei oder vier Jahre meiner Karriere, in denen ich sicherstellen will, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin."

Daher werde es "ein längerer Prozess" werden, eine Entscheidung zu treffen. Ursprünglich wollte er ja bereits im Winter Klarheit haben, wo er 2025 fährt. Doch weil er bei Ferrari keinen neuen Vertrag mehr bekam, habe sich die Situation verändert.

"Ich möchte sicherstellen, dass ich das richtige nächste [Team] für mich wähle. Ich werde mir also Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, mir alle Möglichkeiten anzuhören und alle Optionen zu prüfen", so Sainz.

Er wolle nun erst einmal sicherstellen, gut in die Saison 2024 zu starten. "Das andere wird sich im Laufe der Zeit von selbst regeln", betont er.


16:01 Uhr

Ferrari: Keine Änderung bei der Aufhängung

Während andere Teams bei der Aufhängung inzwischen den Weg von Red Bull gehen, bleibt Ferrari auch beim SF-24 vorne bei einer Schubstangen-Aufhängung ("Push-Rod") und hinten bei einer Zugstangen-Lösung ("Pull-Rod").

Chassischef Enrico Cardile erklärt: "Während der Entwicklung [...] haben wir die verschiedenen Aufhängungsvarianten für unsere Ziele [...] untersucht und einen guten Kompromiss mit der aktuellen Aufhängungsvariante gefunden."

"Ich meine damit die Aerodynamik, das Gewicht, die Nachgiebigkeit der Aufhängung und so weiter. In dieser Saison haben wir nicht vor, das Aufhängungslayout zu ändern. [...] Bisher sind wir mit dieser Konfiguration zufrieden", stellt er klar.


15:38 Uhr

Einen "nackten" Ferrari ...

... gab es in diesem Jahrtausend in der Saison 2001 übrigens schon einmal bei einem Rennen - leider aus einem traurigen Anlass. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:


Fotostrecke: Sonderlackierungen in der Formel 1


15:32 Uhr

Ferrari ohne Sticker

Das ist durchaus mal ein interessanter Einblick, den uns Ferrari hier liefert: So sieht der SF-24 ohne alle Sponsorenlogos aus! Die Frage lautet jetzt natürlich: Welche Variante gefällt uns besser ...?


15:18 Uhr

Racing Bulls wehrt sich gegen Kritik

Was, wenn Racing Bulls mit Red-Bull-Technologie einen großen Sprung macht und auf einmal im Formel-1-Mittelfeld mitmischt? Das ist ein Szenario, das zum Beispiel McLaren-Boss Zak Brown Kopfschmerzen bereitet.

Der Vorwurf einer zu engen Zusammenarbeit zwischen zwei Konstrukteuren ist nicht neu. Er wird immer dann laut, wenn eine Kooperation intensiviert wird und die Chance besteht, dass damit ein Team deutlich schneller werden könnte als bisher.

Doch Racing-Bulls-Geschäftsführer Peter Bayer will dergleichen nicht unkommentiert stehenlassen. Im Gespräch mit RacingNews365 sagt er: "Erfolg zu haben ist der einfachste Weg, um dich selbst unbeliebt zu machen."

Im konkreten Fall aber sei die Sorge der anderen Teams unbegründet, meint er. Seine kompletten Aussagen gibt es hier!

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