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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Heute wird Renault-Protest gegen Racing Point verhandelt!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verhandlung: Renault-Protest gegen Racing Point +++ Ferrari fährt Filmtag in Silverstone +++ Mercedes zu dominant? +++

11:14 Uhr

Servus!

Ein neuer Tag, ein neuer Liveticker! Schön, dass du heute wieder mit am Start bist. Maria Reyer darf dich begrüßen. Wir schauen auf das zweite Silverstone-Rennen voraus, blicken aber auch darauf, was am heutigen Tag in Großbritannien passiert.

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11:20 Uhr

Briatore lobt "schnellen", "mutigen" Verstappen

Wer ist der aktuell beste Fahrer in der Formel 1? Viele würden jetzt natürlich Lewis Hamilton sagen. Aber ist die Antwort wirklich so einfach zu finden? "Wenn man wissen möchte, wer der beste Formel-1-Fahrer ist, dann muss man Hamilton, Vettel, Alonso und Verstappen in ein Formel-2-Auto setzen", findet Flavio Briatore im Video-Interview mit Betway.

Der Italiener glaubt, dass die komplexe Technologie die Fähigkeiten der Fahrer untergräbt. Ein Pilot könne maximal zwei bis drei Zehntelsekunden mit seinem Talent ausgleichen, aber nicht mehr. Die Helden seien aber schließlich nicht die Ingenieure sondern die Fahrer. "Die Leute wollen Rad-an-Rad-Kämpfe um Siege und ihre Gladiatoren strahlen sehen."

Einer dieser Gladiatoren sei Max Verstappen. Briatore lobt den Red-Bull-Piloten als besonders "schnell" und "mutig". Der Niederländer hole mehr aus dem Auto heraus, als eigentlich möglich sei. "Er ist immer am Limit. Er ist ein Spezialist und zeigt, dass er Eier hat. Er ist einer der Gladiatoren, die die Leute lieben."


11:30 Uhr

Fahrer macht nur 35 Prozent des Erfolgs aus

"35:65", so lautet Charles Leclercs Einschätzung angesprochen auf das natürliche Talent eines Fahrers im Vergleich zur Arbeit des Teams und der Performance des Autos. "35 für den Fahrer und 65 für das Team", glaubt er. Der Pilot kann also deutlich weniger Unterschied machen als die Mechaniker in der Box, glaubt der Monegasse.

"Das Team und das Auto sind heute sehr wichtig. Der Fahrer kann dann auf der Strecke den Unterschied machen und mehr oder weniger Punkte holen", erklärt er in der 'Gazzetta dello Sport'. Hat Lewis Hamilton also besonderes Glück, im Mercedes zu sitzen?

"Er ist einer der besten Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Er macht einen großartigen Job", versucht Leclerc zu relativieren. In der Kombination mit Mercedes sei er einfach unschlagbar.


11:40 Uhr

Ferrari fährt Filmtag in Silverstone

Übrigens: Leclerc ist schon heute wieder im Einsatz. Denn Ferrari fährt heute in Silverstone den zweiten Filmtag des Jahres. Insgesamt sind nur 100 Kilometer im aktuellen Auto erlaubt. Dennoch werden sich Leclerc und Sebastian Vettel am Steuer des SF1000 abwechseln. Gefahren wird mit Pirelli Demo-Reifen. Mattia Binotto hat verraten, dass das Team mit jener Konfiguration fahren wird, die auch im Rennen am Sonntag zum Einsatz gekommen ist.

Mit diesem zusätzlichen Test erhofft sich die Mannschaft Erkenntnisgewinne vor dem Jubiläumsrennen am Sonntag. Was fehlt der Scuderia in dieser Saison? "Es ist einfach ein generelles Problem", meint Leclerc. Wann wird es wieder Siege für die Mannschaft geben? "Das ist eine komplizierte Frage", findet er und verweist auf die Regeländerungen 2022.


11:47 Uhr

"Wissen, dass wir nicht um Siege kämpfen"

Vettel blickt mit gemischten Gefühlen auf das kommende Wochenende. Der Deutsche erlebte ein enttäuschendes erstes Silverstone-Rennen. Im Gegensatz zu Leclerc fühlte er sich im SF1000 nicht wohl. "Das Rennen war sehr schwierig für mich", gibt er zu.

Das zweite Rennen sei eine "gute Möglichkeit" für ihn, am Gefühl im Auto zu arbeiten. "Am Freitag werden wir mit den Daten des ersten Wochenendes arbeiten. Das sollte uns helfen, weil wir fokussierter daran arbeiten können, damit es mit dem SF1000 besser klappt."

Enrico Cardile (Head of Performance Development) bleibt dennoch realistisch: "Wir müssen alles in unserer Macht stehende unternehmen, damit beide Fahrer, nicht nur einer, alles aus dem aktuellen Paket rausholen kann. Das beginnt schon damit, dass wir keine wertvolle Zeit durch Zuverlässigkeitsprobleme verlieren."

Nachsatz: "Wir wissen, dass wir im Moment nicht um Siege kämpfen können. Das heißt aber nicht, dass wir weniger motiviert sind."


11:58 Uhr

Schnellster Boxenstopp: Doch Red Bull vor Alfa Romeo

Ursprünglich war der Boxenstopp von Alfa Romeo (2,38 Sekunden) am ersten Silverstone-Wochenende als der schnellste des Rennens gekürt worden. Doch dann mussten die Verantwortlichen das Ergebnis noch einmal revidieren. Denn Red Bull stoppte Max Verstappen in 2,18 Sekunden. Damit behält die Mannschaft auch im vierten Saisonrennen den Titel!

- Die schnellsten Boxenstopps 2020!


11:58 Uhr


12:03 Uhr

Video: So kam es zum Kwjat-Crash

Nach dem Silverstone-Rennen war noch nicht klar, warum Daniil Kwjat in Maggotts heftig abflog. Zunächst dachte der Russe, dass es sein Fehler gewesen sei, aber die TV-Bilder zeigen: Er konnte nichts dafür. Der Hinterreifen platzte bei voller Fahrt. Bitter, denn der Russe startete gut in den Großbritannien-Grand-Prix!


12:16 Uhr

Heute beginnt FIA-Anhörung im Fall Racing Point

Heute ist in Silverstone nicht nur auf der Strecke Betrieb, sondern auch abseits: Das Hearing im Renault-Protest gegen Racing Point beginnt um 11:30 Uhr Ortszeit. Die FIA-Anhörung behandelt die Frage, ob der RP20 auf legalem Wege konstruiert wurde. Renault hatte nach den vergangenen drei Rennen offiziell protestiert.

Den Franzosen ist der RP20 ein Dorn im Auge, weil er dem Mercedes des Vorjahres zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Werksteam glaubt daher nicht, dass Racing Point aus eigener Kraft ohne fremde Mithilfe das Auto nur anhand von Fotografien konstruiert hat. Konkret geht es in dem Fall um die Bremsschächte.

Vertreter der FIA, von Racing Point, Renault und auch Mercedes werden sich deshalb heute zusammenfinden und den Fall diskutieren. Technikchef Andrew Green hat bereits in der Vorwoche gemeint, dass das Team "keine Antworten schuldig ist" und dass die Verteidigung von Racing Point "sehr stark" sei.

Sollte Racing Point den Fall verlieren, würde das Team die Ergebnisse der vergangenen drei Rennen (Steiermark, Ungarn und Silverstone 1) verlieren. Ob schon heute ein Urteil fallen wird, entzieht sich unserer Kenntnis.

- Analyse: Die Unterschiede zwischen Racing Point & Mercedes!


12:54 Uhr

Causa Racing Point: Was bisher geschah

Blicken wir an dieser Stelle noch einmal auf die vergangenen Wochen in der Causa Racing Point zurück. Schon seit der RP20 das erste Mal bei den Wintertests in Barcelona aus der Garage gerollt ist, wurde über den Boliden diskutiert. Von der Konkurrenz wird er seither "rosaroter Mercedes" genannt.

Die FIA hat nach den ersten kontroversen Debatten eingegriffen und dem Team in der Fabrik in Silverstone einen Besuch abgestattet. Dabei habe man die Bremsschächte, die jetzt im Fokus des Renault-Protests stehen, allerdings nicht genau geprüft, gab FIA-Technikchef Nikolas Tambazis später zu. Racing-Point-Technikchef Andy Green widersprach dieser Darstellung interessanterweise vor wenigen Tagen.

Grundsätzlich wurde das Auto nach dem FIA-Besuch für legal befunden. Der Weltverband war mit den Erklärungen des Teams zufrieden. Racing Point sprach von 886 Zeichnungen, die man für die Bremsschächte angefertigt habe. Allerdings kamen selbst bei Experten und Ex-Rennfahrern Zweifel auf, ob nur anhand von Fotos eine so exakte Kopie eines Wagens möglich sei.

Die Konkurrenz ist demnach nicht zufrieden, McLaren warnte etwa vor einer "Kopier-WM", sollte das Modell auch von anderen Teams übernommen werden. Und diesen Plan dürfte zumindest Red Bull mit AlphaTauri verfolgen, kündigte Helmut Marko bereits an.

In dem Fall geht es also vor allem um eine philosophische Frage: In welche Richtung möchte sich die Formel 1 entwickeln? In eine Weltmeisterschaft mit Top- und Kundenteams? Oder in eine Serie, die weiterhin aus vielen verschiedenen unabhängigen Konstrukteuren besteht?


13:07 Uhr


Barcelona-Tests: RP20 von Mercedes kopiert!


13:09 Uhr

Video: Ein Blick zurück auf die Wintertests

In unserem Video-Archiv und auf unserem YouTube-Kanal haben wir den RP20 bereits nach den Wintertests in Barcelona thematisiert. Um die gesamte Causa besser zu verstehen, kannst du dir diese Videos meiner britischen Kollegen gerne noch einmal ansehen!



13:12 Uhr

Video: Es wurde immer schon kopiert!

Mein Kollege Stefan Ehlen hat sich in der Formel-1-Geschichte umgesehen und bereits in früheren Jahren einige "Kopien" gefunden. Spannende Erkenntnisse!


F1-History: Es wurde immer schon kopiert!


13:19 Uhr

Perez trainiert fürs Comeback

Während sich sein Team vor der FIA verantworten muss, trainiert Sergio Perez für sein Comeback. Ob der Mexikaner nach seinem positiven Coronatest in der Vorwoche am zweiten Silverstone-Rennen teilnehmen wird, ist noch nicht klar. Er muss zweimal negativ getestet werden, morgen steht ein weiterer Test bevor.


13:28 Uhr

Neuer Randstein für Silverstone 2

Kommen wir noch einmal zurück zu der Reifenproblematik: Pirelli hat mittlerweile bekannt gegeben, dass die drei Reifenschäden zu Rennende aufgrund der extrem hohen Belastung aufgetreten sind. "Der Hauptgrund liegt in einer Reihe individueller Rennumstände, die zu einem extrem langen Einsatz des zweiten Reifensatzes führten."

Außerdem waren die Boliden deutlich schneller als im Vorjahr, dadurch wurden Kräfte auf die Reifen ausgeübt, "die es in dieser Höhe noch nicht gab". Der hohe Verschleiß habe bewirkt, dass der Reifen "weniger vor den extremen Kräften geschützt war, die auf ihn einwirkten". Dennoch hält Pirelli an den weicheren Reifenmischungen (C2, C3 und C4) für das zweite Rennen fest. Die Mindestdrücke werden aber erhöht.

Silverstone reagiert außerdem auf die Reifenschäden und installiert für das zweite Rennen Ausgangs bei Becketts einen neuen Randstein. Dort kamen mehrere Piloten von der Strecke ab und fuhren auf dem Gras. "Um den Fahrern zu helfen, sich an die Tracklimits zu halten, hat die FIA [die Streckenbetreiber] aufgefordert, einen 23 Meter langen Randstein am Ausgang von Kurve 13 zu installieren", heißt es von der Rennstrecke.


13:36 Uhr

Höhere Drücke, mehr Stopps

Dass die weicheren Reifenmischungen für das zweite Silverstone-Rennen eine Gefahr darstellen könnten, glaubt Pirelli-Boss Mario Isola übrigens nicht. Denn die Mindestdrücke der Reifen wurden für das zweite Rennen nun angehoben: Für die Vorderreifen um 2psi, bei den Hinterreifen um 1 psi.

Isola erwartet, dass die Teams kürzere Stints auf den weicheren Reifen fahren werden. "Der Medium-Reifen wird an diesem Wochenende der Hard sein. Damit ist Grosjean 36 Runden gefahren, danach waren die am Ende. Ich glaube also nicht, dass sie viel mehr als 30 Runden fahren können damit." Er geht demnach von mindestens zwei Stopps aus.

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