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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Formel 1 reagiert auf Ecclestones Rassismus-Kommentar

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Renault: Triple-Update in Spielberg +++ Alfa Romeo: Kein positiver Fall +++ #FragMST: Wir beantworten deine Fragen! +++

13:53 Uhr

#FragMST: Wie viele Motorkomponenten sind erlaubt?

Leser Christian hat sich bei mir auf Twitter gemeldet, danke für deine Frage! Er möchte wissen, wie die Regelung bei den Antriebskomponenten aussieht in diesem Jahr?

Das Sportliche Reglement gibt uns auch darauf eine Antwort. Unter Artikel 23.3 a steht festgeschrieben: "Unless he drives for more than one team (see 23.3(c) below), and subject to the additions described below, each driver may use no more than 3 engines (ICE), 3 motor generator units-heat (MGU-H), 3 turbochargers (TC), 2 energy stores (ES), 2 control electronics (CE) and 3 motor generator units-kinetic (MGU-K) during a Championship season."

Diese Anzahl gilt für eine volle Saison. Sollte es weniger Rennen geben, werden die Kontingente verkleinert: "Should the number of races in the Championship drop to 14 or less, each driver may use no more than 2 engines (ICE), 2 motor generator units-heat (MGU-H), 2 turbochargers (TC), 2 energy stores (ES), 2 control electronics (CE) and 2 motor generator units-kinetic (MGU-K)."

Sollte es 2020 gar weniger als elf Rennen geben, dann kommt dieser Paragraf zum Tragen: "Should the number of races in the Championship drop to 11 or less, each driver may use no more than 2 engines (ICE), 2 motor generator units-heat (MGU-H), 2 turbochargers (TC), 1 energy store (ES), 1 control electronics (CE) and 2 motor generator units-kinetic (MGU-K)."

Das einzige Problem: Bislang weiß noch niemand, wie viele Rennen tatsächlich gefahren werden. Zumindest möchte Liberty noch vor dem Saisonauftakt den vorläufigen kompletten Fahrplan für 2020 bekannt geben.


13:38 Uhr

Werden die Boxenstopps langsamer?

Wo wir gerade bei Sicherheitsmaßnahmen und dem Saisonauftakt sind. Laurent Mekies hat auch über die Auswirkungen der neuen Richtlinien auf die Geschwindigkeit der Arbeit seiner Crew gesprochen. Zuvor hatte Racing-Point-Technikchef Andy Green bereits gewarnt, dass Motorwechsel nun aufgrund der Abstandsregeln und Maskenpflicht doppelt so lange dauern könnten.

Boxenstopps etwa würden nun nicht deutlich langsamer ausfallen, glaubt der Ferrari-Verantwortliche. "Wir haben nun ein Personenlimit von 80. Daher haben wir vor allem bei jenen Personen gespart, die nichts mit der Technik zu tun haben. Die Durchführung von Boxenstopps oder die Ingenieursabteilung sind davon weniger betroffen."


13:19 Uhr

Alfa Romeo: Kein positiver Fall

Um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen und zu verhindern, werden alle Teammitglieder schon vor der Abreise nach Österreich getestet. An der Rennstrecke angekommen, werden Tests alle fünf Tage durchgeführt. Bei Alfa Romeo wurde bislang kein positiver Fall durch die Tests aufgedeckt, berichtet Fred Vasseur.

"Zuerst einmal hat sich keiner aus der Mannschaft mit dem Virus angesteckt. Alle sind gesund. Das ist das Wichtigste", berichtet der Teamchef im Interview mit 'auto motor und sport'. Vor allem psychologisch sei die lange Pause schwierig gewesen. Aber so kurz vor dem Saisonbeginn ist Vasseur dafür umso aufgeregter. "Ich muss zurück ins Fahrerlager. Wir brauchen wieder Rennen. Die Pause war für mich viel zu lange."


13:13 Uhr

Maskenpflicht die größte Herausforderung

Die größte Herausforderung für die Teams: Das Tragen des Mund-Nasenschutz, das berichtet Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies. Die Hitze und Intensität in einer Formel-1-Garage würden das Tragen besonders unangenehm machen. "Wir haben begonnen, uns daran zu gewöhnen. Es wird schön langsam zu einem Teil unseres normalen Alltags. Bei Ferrari ist das Tragen verpflichtend, daher tragen wir die Maske auch in der Fabrik und im Büro", schildert er.

Eine Maske in einem Büro zu tragen sei allerdings etwas völlig anderes, als bei 40 Grad Hitze an einer Rennstrecke. Mekies erklärt, man habe den Mitarbeitern gar Atemübungen und Ratschläge mit auf den Weg gegeben, um das Leben mit Mund-Nasenschutz zu erleichtern.


13:06 Uhr

Die Ruhe vor dem Sturm

Im beschaulichen Spielberg herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Am Montag wurden die ersten Teststationen rund um den Red-Bull-Ring aufgebaut. Neben dem Eingang wurde eine am nordwestlichen Ende der Strecke (Kurve 3) installiert, dort wird das Streckenpersonal auf das Coronavirus getestet. In der roten Zone, zu der das Fahrerlager gehört, gibt es weitere drei Teststationen, die für Teams und Fahrer vorgesehen sind. Das berichtet die 'APA'.

Bei einem positiven Ergebnis wird die Person in eines der Isolationszelte gebracht. Eines befindet sich vor dem Ringgelände, eines direkt darin und eines ebenso in Kurve 3. Auch eine eigene COVID-Ambulanz wird eingerichtet. Im Paddock sind aktuell nur ein paar Container zu sehen. Motorhomes werden dort diesmal keine aufgebaut, alle Teams greifen auf die vorhandene Infrastruktur zurück.

Außerdem: Ab Montag wird die Zufahrt zur Strecke für externe Personen nicht mehr gestattet sein. So schottet sich der Ring bis zum Rennwochenende zusehends ab.


12:56 Uhr

Die Formel 1 bereitet sich auf Österreich vor

Nicholas Latifi und Romain Grosjean halten sich auf vier und zwei Rädern fit, bald dürfen sie wieder in ihren Formel-1-Boliden Platz nehmen. McLaren verfrachtet derweil bereits das Equipment nach Österreich. Man merkt: Lange dauert es wirklich nicht mehr!


12:53 Uhr


12:52 Uhr


12:34 Uhr

#FragMST: Kann eine Superlizenz verfallen?

Leser Leon hat uns via Twitter eine Frage gestellt. Er möchte wissen: "Kann eine Superlizenz verfallen?" Und: "Muss man nach einer gewissen Zeit zum Beispiel wieder an einem Formel-1-Rennen teilnehmen, damit diese noch gültig bleibt?"

Vielen Dank für deine Frage! Wir haben einen Blick in das Sportliche Reglement für die Saison 2020 geworfen. Unter Artikel 4 ist die Superlizenz geregelt: "All drivers, competitors and officials participating in the Championship must hold a FIA Super Licence. Applications for Super Licences must be made annually to the FIA through the applicant's ASN."

Die Fahrer müssen also jährlich beim nationalen Verband, der von der FIA anerkannt wird, um eine neue Superlizenz ansuchen. Im Sportgesetzbuch der FIA wird unter Anhang L außerdem genau erklärt, wer dazu berechtigt ist. In Kapitel 1 (Punkt 5) steht alles rund um "Qualification and conditions of issue for the Super Licence". Unter anderem auch, dass der Fahrer die FIA von seinem Können überzeugen muss, wenn seine letzte Superlizenz bereits mehr als drei Jahre zurückliegt ("In this case, the driver must be judged by the FIA to have recently and consistently demonstrated outstanding ability in single-seater formula cars.").

Auch du hast eine Frage? Dann schreib uns via Kontaktformular oder auf Twitter mit dem Hashtag #FragMST oder direkt an mich (@speedy_mary).


12:04 Uhr

Marko: Hamilton ist der Favorit

Zwar sieht die Statistik für Red Bull in Spielberg in den vergangenen Jahren sehr gut aus - Max Verstappen konnte 2018 und 2019 gewinnen - dennoch bleibt man bei den Lokalmatadoren skeptisch. Das Team will die Favoritenrolle Mercedes überlassen. "Ich sehe Lewis Hamilton als Favorit, der auf den siebenten Titel aus ist", so Helmut Marko gegenüber der 'Wirtschaftskammer Österreich'. "Wir wollen die erste Meisterschaft für Verstappen", betont er aber auch.

Erschwerend kommt hinzu: "Wir stehen vor einer skurrilen Situation, niemand kann jetzt die genaue Anzahl der Rennen vorhersagen. Daher musst du von Anfang an vorne dabei sein, es aggressiv angehen, aber Ausfall darf man sich auch keinen leisten, falls tatsächlich nur acht Rennen stattfinden."


11:50 Uhr

Fotos vom Red-Bull-Test in Silverstone

Und falls du gestern nicht dabei warst, wollen wir dir diese Fotos vom Red-Bull-Test in Silverstone natürlich nicht vorenthalten - klick dich durch!


Red-Bull-Filmtag mit dem RB16 in Silverstone


11:41 Uhr

Albon: Test hat "reibungslos" funktioniert

Alexander Albon ist gestern einen Filmtag in Silverstone gefahren, wir haben dir im gestrigen Ticker bereits Videos und Fotos davon gezeigt. Der Brite durfte mit dem RB16 100 Kilometer abspulen und sich wieder an die Geschwindigkeiten gewöhnen. Das Team übte außerdem die neuen Sicherheitsvorschriften.

"Es fühlte sich gut an, wieder im Auto zu sitzen", meint Albon danach. Er habe den "Staub abschütteln" können. "Ich bin jetzt drei Monate nicht im Formel-1-Auto gesessen, aber nach fünf oder sechs Runden war ich wieder voll drauf." Mit seiner Fitness ist er zufrieden. Auch die neuen Umgangsformen seien "reibungslos" in Routine übergegangen.


11:01 Uhr

Hill: Für Vettel kann es nur bergab gehen

Die Zukunft von Sebastian Vettel ist derzeit eines der großen Themen in der Formel 1. Selbst ehemalige Weltmeister sorgen sich, etwa Damon Hill. Der Brite hat im 'Autosport'-Podcast über die Lage des Deutschen gesprochen. "Vettels Situation ist ein wenig bedenklich für ihn." Feststeht nur, dass sich die Wege des Deutschen und der Scuderia mit Saisonende trennen werden.

"Aber was wird er machen? Er wird sicherlich nicht für Aston Martin fahren, warum sollte er?", fragt sich der Weltmeister von 1996 und ergänzt: "Wenn man einmal an der Spitze angekommen ist, wird es sehr schwierig, weil es dann nur noch bergab gehen kann." Da spricht er wohl auch aus eigener Erfahrung.

Viele Weltmeister wüssten einfach, wann es Zeit ist, aufzuhören, so Hill. Er zählt etwa Jackie Stewart oder Niki Lauda auf. Aber auch große Champions haben bei Karriereentscheidungen schon mal daneben gegriffen, wie wir dir in diesem Video zeigen!


Zehn Formel-1-Weltmeister, die sich beim Teamwechsel verzockten

Teamwechsel können eine Formel-1-Karriere ankurbeln. In manchen Fällen ist allerdings auch genau das Gegenteil der Fall, wie unsere Redakteure Stefan Ehlen und Ruben Zimmermann feststellen ... Weitere Formel-1-Videos


10:50 Uhr

Williams in neuem Look!

Gestern haben wir noch davon gesprochen, heute hat Williams die neue Lackierung des Boliden präsentiert. Nachdem der Vertrag mit Hauptsponsor RoKIT vorzeitig aufgelöst wurde, musste sich das Team ein neues Design einfallen lassen.


Neue Williams F1-Lackierung für 2020


10:45 Uhr

Renault glaubt: 2020 nur Geisterrennen

Während der Rennkalender noch Formen annimmt, rechnet Renault bereits mit einer vollen Saison von Geisterrennen. Gegenüber 'Autoweek' meint Cyril Abiteboul: "Wir bereiten uns auf eine volle Saison ohne Fans vor." Er hoffe natürlich, dass gegen Ende des Jahres bereits wieder eine kleine Anzahl an Zuschauern an die Rennstrecken dürfen, bleibt aber realistisch.

"Es wird vielleicht einen kompletten Zyklus dauern, einen vollen Winter, bevor die Promoter bereit sind, das Risiko einzugehen und Rennen mit vollen Tribünen zu organisieren." Das würde wiederum den TV-Anstalten in diesem Jahr tolle Quoten bescheren, glaubt Marko. Er rechnet zumindest für den Saisonauftakt mit "den höchsten TV-Quoten, die überhaupt jemals erzielt wurden".


10:41 Uhr

Einziges Rennen außerhalb von Europa: China

Der Grand Prix von China war das erste Rennen der Saison 2020, das Anfang des Jahres im Zuge der Corona-Pandemie abgesagt werden musste - in der Hoffnung, es zu einem späteren Zeitpunkt abhalten zu können. Vor wenigen Tagen betonte der Sportamtsleiter von Schanghai, Xu Bin, mit einem Rennen nicht bis 2021 warten zu wollen.

Bin verrät: "Während unserer Gespräche fragte die FOM (Vermarkter der Königsklasse; Anm. d. R.), ob wir zwei Rennen in Schanghai ausrichten könnten. Es ist noch nicht entschieden. Es wird von der Situation der Pandemie abhängen."

Nun hat Helmut Marko in einem Interview mit der 'Wirtschaftskammer Österreich' ergänzt: "Das einzig fixe Rennen außerhalb Europas findet skurrilerweise in China statt." Damit bestätigt erstmals ein Formel-1-Verantwortlicher die Pläne. Damit sich eine Reise nach Asien lohnt, könnte die Formel 1 gleich zwei Rennen im Reich der Mitte veranstalten.

Alle Details zum neuen Fahrplan der Formel 1 findest du hier!