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Formel 1 Belgien 2016: Nico Rosberg fährt Bestzeit mit Halo

Mercedes dominiert eine Sekunde vor dem Rest der Welt, Force India mischt im Spitzenfeld mit: Spa-Francorchamps verspricht ein spannendes Wochenende

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg hat nach der Sommerpause einen optimalen Start in den Grand Prix von Belgien (Formel 1 2016 live im Ticker) erwischt. Der Mercedes-Fahrer war im ersten Freien Training in Spa-Francorchamps um eine Sekunde schneller als bei seiner Freitagsbestzeit im Vorjahr und sicherte sich mit 1:43.348 Minuten die Bestzeit - und das mit montiertem Halo-Cockpitschutz.

Nico Rosberg

Nico Rosberg erwischte den besten Start in das Wochenende in Belgien Zoom

Am Ende hatte Rosberg 27 Runden absolviert (um zwei mehr als Lewis Hamilton) und 0,730 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Bei Mercedes wurden unterschiedliche Heckflügel getestet - mutmaßlich auch, um Hamilton eventuell auf Topspeed zu setzen, weil er am Sonntag wegen der Plus-15-Strafe (sechste MGU-H und sechster Turbo) überholen können muss.

Besonders aussagekräftig waren die Zeiten des ersten Freien Trainings bei sonnigen Bedingungen aber nicht. Erstens gingen die meisten Teams nur auf einen schnellen Run, sodass die Zeiten gegen Ende hin kaum noch verbessert wurden. Und zweitens nahmen viele die Gelegenheit wahr, den Halo-Cockpitschutz oder die von Pirelli angebotenen Testreifen auszuprobieren.

Mit denen schaffte nur Red Bull in den Schlussminuten noch eine Verbesserung, und zwar auf die Positionen sechs (Daniel Ricciardo/+1,434) und sieben (Max Verstappen/+1,517). Davor landeten Kimi Räikkönen (Ferrari/+0,799), Sergio Perez (Force India/+0,926) und Sebastian Vettel (Ferrari/+1,420) auf den ersten Plätzen hinter Mercedes.

Nico Hülkenberg (+1,740) rutschte durch die Red-Bull-Verbesserung in der Schlussminute noch auf den achten Platz zurück, aber Force India war im ersten Training näher dran als sonst. Valtteri Bottas (Williams/+2,046), mit 31 Runden der fleißigste Mann der Session, und Esteban Gutierrez (Haas/+2,235) rundeten die Top 10 ab.

Einen Einstand nach Maß lieferte indes Esteban Ocon ab. Der Manor-Rookie drehte 26 Runden, landete auf dem 16. Platz und blieb bis auf eine kleine Unachtsamkeit in der Boxengasse fehlerfrei. Besonders ermutigend: Ocon war um mehr als eine Sekunde schneller als sein hoch eingeschätzter Teamkollege Pascal Wehrlein (19.).

Mit P13 und P15 verlief die Session mit umfassenden Updates aus Sauber-Sicht erfolgreich. "Auf Anhieb mittendrin, nicht so weit weg von den Punkten. Das muss das Ziel sein", freut sich Experte Marc Surer mit seinen Schweizer Landsleuten. Und Fernando Alonso (McLaren) schaffte keine einzige gezeitete Runde: Wasserleck am neuen Honda-Motor, Antriebswechsel.

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