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Formel-1-Newsticker

Formel 1 Baku 2019: Der Donnerstag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Ferrari mit Updates und vorsichtigem Optimismus +++ Alfa Romeo kassiert Rückversetzung in der Startaufstellung +++

19:44 Uhr

Es wird dunkel in Baku ...

Baku ist der mitteleuropäischen Sommerzeit zwei Stunden voraus. Und deshalb ist die Nacht am Kaspischen Meer bereits hereingebrochen. Das sieht dann so aus:


19:32 Uhr

Video: Baku aus Fahrersicht

Die etwas andere Streckenführung in Baku. Denn am Steuer sitzt kein Formel-1-Fahrer, sondern ein Gamer! Aber hör Dir mal an, wie professionell Brendon Leigh als eSport-Profi den schnellen Stadtkurs erklärt ...


19:24 Uhr

Haas: Kein Ersatzfahrer, kein Problem

Haas-Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi startet in diesem Jahr in der DTM. Doch für Teamchef Günther Steiner ist das "kein Problem", wie er sagt. "Wir haben uns das genau angesehen. Es gibt nur ein Rennen, das mit einem Grand Prix kollidiert. Ansonsten können wir uns damit arrangieren."

Als Ersatz für den Ersatzpiloten wurde nun Louis Deletraz nominiert. "Er hilft im Simulator aus, wenn Pietro verhindert ist oder wenn wir eine zweite Meinung brauchen", erklärt Steiner. Das Simulatorprogramm an sich stecke aber noch in den Kinderschuhen: "An den ersten Rennwochenenden sind wir sicher nicht so produktiv wie Teams, die das seit 15 Jahren machen. Aber wir kommen voran. Und wenn du bei null beginnst, ist es ziemlich fordernd, etwas Hilfreiches für den Renneinsatz aufzubauen. Da liegt also noch Arbeit vor uns."


19:11 Uhr

Wie Hülkenberg auf den Hund gekommen ist

An den Osterfeiertagen überraschte Nico Hülkenberg mit einem Tweet, das ihn und einen kleinen Hund zeigte. "Unser neues Familienmitglied", schrieb der Deutsche stolz dazu. Prompt wurde er in Baku gefragt, ob der kleine "Zeus" ein Maskottchen für ihn darstelle. "Ihr hättet wohl gerne ein ja dazu, aber [so ist es] eigentlich nicht. Ich bin schon seit langer Zeit ein Hunde-Fan. Und jetzt hatte ich das Gefühl, sei die Zeit reif, selbst einen zu haben."


19:02 Uhr

Vettel: Schumacher gegen Senna, das wär's gewesen!

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wurde in Baku auf den 25. Todestag von Ayrton Senna am 1. Mai angesprochen. Darauf sagte Vettel: "Mein großer Held ist natürlich Michael [Schumacher]. Die beiden werden oft miteinander vergleichen. Manche sagen, Michael war besser, andere halten zu Ayrton. Ich denke nicht, dass man überhaupt vergleichen sollte. Beide waren großartig. Und Ayrton hatte seine beste Zeit vor Michael. Es wäre interessant gewesen, wenn beide direkt aufeinander getroffen wären."

Tatsächlich waren Senna und Schumacher zwischen 1991 und 1994 gleichzeitig in der Formel 1 am Start, Senna damals aber bereits als dreimaliger Weltmeister und Schumacher als Neueinsteiger. Ein direktes Duell auf Augenhöhe hätte es 1994 geben können, doch Sennas tödlicher Unfall in Imola verhinderte dies.


18:46 Uhr

Die Bilder des Tages aus Baku

Probesitzen im Rennauto, Mediengespräche mit Journalisten, die offizielle Pressekonferenz und die Autogrammstunde in der Boxengasse: In unserer Bildergalerie siehst Du die schönsten Aufnahmen vom ersten Tag in Baku!


Fotos: Grand Prix von Aserbaidschan, Pre-Events



18:36 Uhr

Die 1.000-Euro-Wette zwischen Ricciardo und Marko

Red-Bull-Sportchef Helmut Marko und Daniel Ricciardo hatten eine Wette laufen: Ricciardo glaubte, Valtteri Bottas würde Mercedes nach der Saison 2018 verlassen – und verlor aufgrund von Bottas' Verbleib bei den Silberpfeilen 1.000 Euro an Marko. "Wir haben aber nochmal gewettet", sagt Ricciardo. "Ich glaube, es war in Melbourne. Da habe ich mir das Geld zurückgeholt. Wir sind also wieder quitt."

Der Gegenstand der zweiten Wette? "Es ging um das Qualifying. Helmut meinte, [Red Bull] würde in die Top 3 fahren, ich hielt dagegen. Sie haben es nicht geschafft – und ich bekam mein Geld zurück."

Doch jetzt hat Ricciardo ("Ich wette nicht gerne, gehe auch nicht ins Kasino") genug davon: "Mit Helmut will ich nicht mehr wetten!"


18:30 Uhr

Button glaubt: Hätte es noch drauf!

Heute vor 15 Jahren hat Jenson Button erstmals eine Pole-Position in der Formel 1 erzielt. Das war beim San-Marino-Grand-Prix 2004 in Imola. Und Button schwärmt davon in den sozialen Medien: "Das war einer der besten Augenblicke mit einem Lenkrad in der Hand. Ich kann kaum glauben, dass das schon 15 Jahre her ist. Und ich glaube, ich hätte es immer noch drauf!"

Unser Bild zeigt Button im BAR-Honda 006 in Imola. Im Rennen wurde er Zweiter hinter Ferrari-Mann Michael Schumacher.

Jenson Button  ~Jenson Button ~

18:20 Uhr

Hamilton: 2019er-Mercedes nicht einfach zu beherrschen

Lewis Hamilton hat seine liebe Mühe mit dem Mercedes W10. Das behauptet er zumindest: "Bisher ist das Auto schwieriger zu beherrschen, definitiv nicht einfacher", sagte er in Baku. Er selbst führt das auf die "etwas komplexeren Reifen" in der Saison 2019 zurück, meint aber auch: "Zu Beginn einer Saison hast du immer Probleme. Jeder versucht ein Verständnis vom optimalen Temperaturfenster zu bekommen – und das ist noch schmaler als in der Vergangenheit. Es wird immer schwieriger."


18:08 Uhr

Ricciardo: Perez ist das Vorbild in Baku

Was macht Sergio Perez in Baku anders? Das bleibt vorerst das Geheimnis des Mexikaners. Doch in Baku läuft es meist gut für ihn: Er ist der einzige Formel-1-Fahrer, der dort bereits mehrfach auf dem Podium stand, nämlich 2016 und 2018 jeweils als Dritter. "Für jeden aus den Mittelfeldteams ist er die Inspiration schlechthin in Baku", sagt Renault-Fahrer Daniel Ricciardo anerkennend. "Er ist das beste Beispiel. Denn bei einem solchen Grand Prix musst du einfach zur Stelle sein und deine Chancen nutzen."

Er selbst werde versuchen, für eine Überraschung zu sorgen, sagt Ricciardo, der Baku-Sieger von 2017. "Alles ist möglich, also hoffentlich wird es ereignisreich. Baku ist ja ein bisschen das Macau der Formel 1. Aufgrund der langen Gerade gibt es einen gewaltigen Windschatten, das schiebt das Feld zusammen und sorgt für enges Racing."


17:46 Uhr

Räikkönen: Teamkollege kann nicht fair eingeschätzt werden

Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen hat sich schützend vor seinen Teamkollegen bei Alfa Romeo gestellt. Antonio Giovinazzi habe bisher noch nicht zeigen können, wozu er imstande sei. "Leider hatte er viele Probleme mit dem Auto. Dazu kommt natürlich seine geringe Erfahrung. Und je mehr Kilometer du abspulst, umso besser. Doch leider hat ihn die Zuverlässigkeit im Stich gelassen. Das war keine Hilfe."

"Hoffentlich kriegt er jetzt mal ein sauberes Wochenende. Dann kann man ihn viel besser einschätzen", meint Räikkönen. "Im Augenblick ist es nicht fair, ihn abzuschreiben. Denn ich glaube, er kann schnell sein. Aber wenn du an einem Rennwochenende auch nur eine Trainingseinheit verpasst, dann ist es ein Albtraum, dieses Handicap aufzuholen."

Alleine in Schanghai hatte Giovinazzi eine komplette Trainingseinheit verpasst und war nach einem Defekt im Qualifying ebenfalls nicht zum Fahren gekommen. Im Gegensatz zu Räikkönen, der in allen drei bisherigen Rennen gepunktet hat, ist Giovinazzi 2019 noch ohne WM-Zähler.


17:36 Uhr

Sainz: McLaren-Topspeed ist teuer erkauft

Warum McLaren auf den Geraden so schnell ist? Das hat laut Carlos Sainz einen einfachen Grund: "Wir fuhren in den ersten drei Rennen mit etwas weniger [steilen] Flügeln als unsere direkten Gegner. Wenn also jemand ebenfalls auf wenig Abtrieb setzt, so wie wir in China oder in Bahrain, dann könnte uns dieser Vorteil genommen werden. Darauf müssen wir gefasst sein und mit noch weniger Abtrieb kontern, damit wir auf den Geraden konkurrenzfähig bleiben", meint Sainz.

Er selbst zeigt sich aber zufrieden mit der aktuellen Entwicklung: "Es ist ganz ehrlich das erste Mal in meinen fünf Formel-1-Jahren, dass ich auf den Geraden ordentlich unterwegs bin." Mit Ausnahme von 2016, als Toro Rosso Ferrari-Motoren verwendete, hat Sainz seine bisherige Karriere ausschließlich mit Renault-Antrieben bestritten.


17:21 Uhr

Ferrari schließt nächste Stallregie nicht aus

Viertes Rennen, wieder Stallregie? Das schließt Ferrari in Baku zumindest nicht aus. "Priorität hat, unsere Punkte zu maximieren", sagt Sebastian Vettel. "Es ist doch normal, wenn man alles dafür tut, gut abzuschneiden. Das machen alle so." Er könne aber verstehen, weshalb das Thema Teamorder hohe Wellen schlage. "Es ist nur leider unmöglich zu wissen, wo wir in ein paar Monaten oder einem halben Jahr stehen. Das kann nur die Zeit zeigen." Sprich: Sollten Ferrari am Ende Punkte fehlen, weil es keine Stallregie gab, dann wäre der Ärger über die Niederlage umso größer.

Dass Stallregie nicht immer funktioniere, liegt laut Vettel in der Natur der Sache. "Von außen und nach einem Rennen betrachtet, ist es immer einfacher zu sagen."


17:09 Uhr

Racing Point: Spanien-Update zeigt wahre Stärke

Sergio Perez glaubt: Erst beim Europa-Auftakt in Spanien macht sich die neue Struktur bei Racing Point bemerkbar. Denn das erste große Update der Saison 2019 entstand gänzlich unter der Regie der neuen Eigentümer. "Es wird erstmals zeigen, wohin die Reise gehen kann", meint Perez. "Für uns wird das ein sehr wichtiges Wochenende."

Bisher habe Racing Point noch mit etlichen Altlasten gekämpft. "Die neue Geschäftsführung stieß erst spät im Jahr [2018] zum Team. Wir liegen daher etwas hinter unserem Zeitplan. Doch wir holen auf. Und wenn unsere Updates so funktionieren, wie wir das planen, dann sollten wir gute Fortschritte machen."


17:02 Uhr

Hamilton über Leclerc: "Sehe viel von mir in Charles"

Ein junger Fahrer der dem Weltmeister gehörig Dampf macht. Die Situation bei Ferrari zwischen Charles Leclerc und Sebastian Vettel kommt Lewis Hamilton gut bekannt vor – und erinnert ihn an sein erstes Jahr bei McLaren an der Seite von Fernando Alonso. "Ich sehe viel von mir in Charles", sagt Hamilton. "Er ist ein bisschen jünger, als ich es damals war. Aber natürlich willst du als junger Bursche so schnell wie möglich in die Formel 1 und dann auch möglichst schnell einen Sieg."

"Ich wollte unbedingt den Weltmeister in meinem Team schlagen", erklärt Hamilton weiter. Leclerc habe genau die gleiche Einstellung. "Und er leistet bisher klasse Arbeit. Er fährt sehr gut, und das trotz der hohen Erwartungen bei einem Topteam wie Ferrari. Er muss einfach so weitermachen wie bisher, dann wird es klappen [mit dem ersten Sieg]."

Hamilton selbst hatte gleich in seiner Debütsaison 2007 mehrere Siege erzielt, den ersten davon schon in seinem sechsten Rennen. Außerdem verpasste Hamilton damals den WM-Titelgewinn nur knapp – auch, weil er sich mit Alonso ein beinhartes Teamduell geliefert hatte, das beide McLaren-Fahrer Punkte kostete.


16:52 Uhr

Formel-1-Technik: Ganz nah dran in Baku

Unsere Fotografen von LAT und Sutton sowie Giorgio Piola haben in der Boxengasse in Baku bereits einige interessante Technikaufnahmen angefertigt. Diese Detailfotos solltest Du Dir nicht entgehen lassen!

Selbstverständlich aktualisieren wir unsere Technik-Fotostrecke im weiteren Verlauf des Aserbaidschan-Grand-Prix regelmäßig mit neuen Bildern.


Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Aserbaidschan

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