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Paddock live

Formel 1 Abu Dhabi 2020: Das letzte Rennen des Jahres in der Chronologie

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen gewinnt letztes Saisonrennen +++ McLaren holt sich P3 in der WM +++ Ferrari bleibt beim Finale ohne Punkte +++

18:34 Uhr

Magnussen: "Bin einfach dankbar"

"Es ist etwas seltsam", berichtet der Däne nach seinem letzten Rennen bei 'Sky' und erklärt: "Es war kein gutes Rennen für uns, weil wir unglaublich langsam waren. Trotzdem bin ich einfach dankbar, dass ich meinen Kindheitstraum leben und eine Karriere in der Formel 1 haben durfte. Es ist kein leichter Ort, und ich habe es auf sechs Saisons gebracht und bin für einige großartige Teams gefahren."

Ist doch schön, wenn man die Formel 1 mit solchen positiven Gedanken verlässt.


18:25 Uhr

Kwjat hätte sich richtigen Abschied gewünscht

Niemand geht davon aus, dass Kwjat 2021 noch in der Formel 1 fahren wird - nicht einmal er selbst. "Es ist schade, dass ich nicht sagen kann, ob ich im nächsten Jahr noch hier bin oder nicht", zuckt er die Schultern und erklärt im Hinblick auf Red Bull: "Sie haben mir die Nachricht offiziell noch immer nicht mitgeteilt." Er selbst hätte wohl gerne Klarheit und damit einen richtigen Abschied an diesem Wochenende gehabt.

Es gilt als sicher, dass er seinen Platz an Formel-2-Pilot Yuki Tsunoda verlieren wird.


18:17 Uhr

Motorenproblem bei Fittipaldi

Der Brasilianer beendete sein vorerst letztes Formel-1-Rennen auf dem letzten Platz und mit zwei Runden Rückstand. So langsam war er aber eigentlich gar nicht. "Ich konnte Kevin [Magnussen] in der ersten Hälfte des Rennens überholen und holte auf Latifi auf. Leider hatten wir dann ein Überhitzungsproblem [am Motor]. Ich musste an die Box kommen, was unser Rennen letztendlich ruiniert hat", so Fittipaldi.

Mit dem Fortschritt an seinem zweiten Formel-1-Wochenende sei er aber grundsätzlich zufrieden gewesen.


18:07 Uhr

Wolff: Positionstausch Bottas-Hamilton kein Thema

Bottas konnte das Tempo von Verstappen heute nicht mitgehen. Warum gab Mercedes Hamilton nicht einmal die Chance, es zu versuchen? Toto Wolff betont, dass ein Platztausch für ihn zu "1.000 Prozent" kein Thema gewesen sei. "Es war schmerzhaft genug, dass wir es vor ein paar Jahren gemacht haben. Ich versuche immer, so etwas zu vermeiden, wenn es für die WM nicht entscheidend ist", stellt Wolff klar.

Ohnehin habe Bottas heute einen "sehr guten Job" gemacht. Beide Fahrer hätten auf die Reifen geachtet, um keinen weiteren Stopp einlegen zu müssen. Red Bull sei "einfach schneller" gewesen. "Wir haben es einfach nie richtig hinbekommen", gibt er sich selbstkritisch. Auch Hamilton hätte also wohl keine Chance gegen Verstappen gehabt.


17:58 Uhr

Perez zeigt Größe

Letztes Rennen für das Team, Ausfall durch einen technischen Defekt und trotzdem zeigt der Mexikaner Größe, indem er nach seinem Aus erst einmal das Team tröstet. Er selbst erklärt bei 'Sky': "Natürlich bin ich enttäuscht, das Team auf diese Weise zu verlassen. Einige Teammitglieder haben geweint. Aber man muss die gesamte Saison betrachten."

"Es war alles andere als einfach für uns und trotzdem bin ich Vierter in der Fahrerwertung geworden. Wir haben zwei Rennen durch COVID verpasst. Und wir wurden auf Seiten der Zuverlässigkeit in dieser Saison hart getroffen. Letztlich ist es schade, dass wir Platz drei in der Konstruteurswertung verpasst haben. McLaren hat sich das verdient", so Perez.


17:50 Uhr

Leclerc: Andere Strategie hätte auch nichts geändert

Bei der Strategie glänzte Ferrari heute nicht. Doch Leclerc glaubt, es hätte keinen Unterschied gemacht, die Reifen bereits während der SC-Phase zu wechseln. Denn auch da lagen er und Vettel schon außerhalb der Punkte. "Wir wären rein und auf der gleichen Position wieder rausgekommen und hätten niemanden überholt", zuckt er die Schultern und erklärt: "Es hätte nicht viel geändert."

"Wir hatten heute einfach nicht die Pace", so der Monegasse. Die Saison beendet Ferrari damit auf P6 und mit dem schlechtesten Endergebnis seit 1980, als man sogar nur auf P10 gelandet war.


17:40 Uhr

Wolff: Wird nächstes Jahr enger gegen Red Bull

Das Rennen heute gewann Red Bull zwar, doch in der WM hatte man nie eine Chance gegen Mercedes. Aber wie sieht das 2021 aus? "Das wird enger werden", prophezeit Wolff bei 'Sky' und erklärt: "Sie waren heute schneller und deswegen müssen wir uns auf die Zehenspitzen stellen und nächstes Jahr einen guten Job machen." Das hofft natürlich auch Marko.

"Das ist unser absolutes Ziel", betont der Österreicher und erinnert: "Beim Chassis ändert sich nicht viel, hauptsächlich beim Unterboden. Da sind wir gut unterwegs. Von Honda bekommen wir sehr, sehr ermutigende Nachrichten. Es ist ganz klar, wir müssen beim Motor als auch beim Chassis absolut top antreten, um von Anfang an Mercedes Paroli bieten zu können."


17:33 Uhr

Keine Strafe gegen Sainz

Da hatte der Spanier mit seiner Einschätzung recht, es gibt keine Strafe für den Vorfall in der Boxengasse mit Stroll. Die Rennkommissare begründen ihre Entscheidung damit, dass Sainz dabei nie langsamer als 70 km/h gefahren sei. Erlaubt sind sowieso maximal 80. Das habe letztendlich nur ungefähr 0,6 Sekunden gekostet. Damit ist P3 für McLaren in der WM jetzt sicher.


17:28 Uhr

Marko: Fahrerentscheidung noch vor Weihnachten

Darf Albon sein Cockpit 2021 behalten? "Wir haben ja gesagt, wir warten die Saison ab", erinnert Marko bei 'Sky' und erklärt: "Wir haben alle Daten. Wir werden das jetzt in Ruhe analysieren und vor Weihnachten unsere Entscheidung bekanntgeben." Er verrät zudem, dass es nicht nur eine Entscheidung zwischen Perez und Albon sei. "Nico Hülkenberg ist ein Kandidat", erklärt er auf Nachfrage.

"Aber natürlich haben wir von ihm nicht so viele Daten wie von den anderen Kandidaten, die aktuell Rennen gefahren sind", erinnert er. Bei AlphaTauri soll die Entscheidung sogar noch früher fallen. "Tsunoda fährt am Dienstag. Diesen Test warten wir noch ab und dann gibt's am Mittwoch bei AlphaTauri eine Entscheidung", kündigt Marko an.


17:22 Uhr

Vettel singt zum Abschied

Das lassen wir auch einfach mal unkommentiert so stehen. Auf 'Sky' ist darüber hinaus zu sehen, dass er gerade Bier an seine Mechaniker verteilt. Dazu passt auch Vettels Aussage: "An dieses Rennen werde ich mich sicher nicht erinnern, aber an die Gesten der Jungs, der Mechaniker und so. Heute habe ich eine andere Energie gespürt. Das werde ich in Erinnerung behalten."


17:18 Uhr

Stroll: Zu viele Gelegenheiten verpasst

Der Kanadier erinnert bei 'Sky' daran, dass man P3 in der WM nicht (nur) heute verloren habe. Sieben Zähler liegt man am Ende hinter McLaren. Die hätte man im Laufe des Jahres locker sammeln können. "Es war ein großartiges Jahr mit vielen Gelegenheiten - vielen Gelegenheiten, die wir ausgelassen haben. Es ist schade, dass wir es heute in der Konstrukteurswertung nicht gepackt haben. Wir alle hätten es verdient", so Stroll.


17:12 Uhr

Ebenfalls ohne Punkte ...

... hat Kwjat sein wohl letztes Formel-1-Rennen beendet. "Ich bin sehr enttäuscht, es war ein sehr frustrierendes Rennen", ärgert er sich nach P11. Die Balance am Frontflügel habe einfach nicht gepasst. Er erklärt: "Im ersten Stint waren meine Vorderreifen am Ende. Ich wurde von Stroll überholt und verlor eine Position an Pierre [Gasly]. Ich denke, das war entscheidend, denn dann war ich hinter ihnen." Dort beendete er das Rennen schließlich auch.


17:06 Uhr

Perez: Schon wieder die MGU-K

Der Mexikaner war heute der einzige Ausfall des Tages. "Wir hatten wieder das Problem mit der MGU-K", verrät er. Dabei hatte er extra für dieses Wochenende einen neuen Motor bekommen. Es sei "schade", dass er sein letztes Rennen nach all den Jahren beim Team nicht besser beendet habe. Kleiner Trost: In der Fahrer-WM hat er trotz der Nullnummer P4 verteidigt und die Saison damit als "Best of the Rest" abgeschlossen.


17:01 Uhr

Vettel: Auch beim Abschied "nichts Besonderes"

"Heute war nichts Besonderes. Ich glaube, so wie das ganze Jahr", zuckt Vettel nach seinem letzten Ferrari-Rennen die Schultern und erklärt: "Ich habe mich anfangs ganz gut halten können. Das Safety-Car hat uns dann überhaupt nicht geholfen oder nicht in die Karten gespielt. Zum Schluss hatte ich dann unheimlich viele Probleme mit dem letzten Satz Reifen."

Abseits des sportlichen Geschehens sei das Wochenende aber "absolut" emotional gewesen. "Ich denke, Abschied ist immer schwer nach so vielen Jahren", betont er und erklärt: "Das Jahr, das Rennen heute, spricht [alles] nicht für die Zeit, die wir gemeinsam hatten. So ist es. Jetzt ist es zu Ende. Einerseits traurig, andererseits freue ich mich auf das nächste Kapitel."


16:55 Uhr

Wolff: "Vom Entertainment-Faktor her nicht so gut"

"Fair und square verloren heute, muss man sagen", gesteht der Mercedes-Teamchef die Niederlage bei 'Sky' ein und sagt über Red Bull: "Die waren heute einfach schneller. Unser Auto hat einfach nicht einlenken wollen mit Untersteuern. Und deswegen muss man mit dem zweiten und dritten Platz zufrieden sein." Mehr sei heute nicht drin gewesen.

"Auf der Strecke kannst du einfach nicht überholen", erinnert er und erklärt: "Sobald du hinter einem bist, hast du so viele Turbulenzen, dass du natürlich zurückfällst. Also geht's um den Start und sobald das Safety-Car rauskam, war klar, dass das Rennen so zu Ende geht. Das war natürlich vom Entertainment-Faktor her nicht so gut."


16:50 Uhr

Verstappen gesteht: Nicht mit Sieg gerechnet

Der Niederländer selbst verrät in der PK, er habe weder mit der Pole noch mit dem Sieg an diesem Wochenende gerechnet. Daher sei er "ein bisschen" überrascht, dass man das Geschehen so im Griff gehabt habe. Er wisse allerdings auch nicht, ob Mercedes möglicherweise mit einem etwas heruntergedrehten Motor gefahren sei. Das würde das Ergebnis natürlich in ein etwas anderes Licht rücken.

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