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FIA setzt fest: Ab 2016 keine Vorjahresmotoren erlaubt

Die FIA hält im Reglement für 2016 fest, dass ein Kundenteam das gleiche Triebwerk wie ein Hersteller bekommen muss - Keine Vorjahresmotoren erlaubt

(Motorsport-Total.com) - Der Automobilweltverband FIA hat das Sportliche und Technische Reglement für die Formel-1-Saison 2016 veröffentlicht. In erster Linie gibt es eine entscheidende Änderung: Ab der kommenden Saison müssen Kundenteams mit der gleichen Antriebsspezifikation wie das Werksteam ausgestattet sein. Aktuell verwendet beispielsweise Manor-Marussia den Ferrari-Antrieb von 2014. Das ist künftig nicht mehr erlaubt.

Mercedes Motor

Ab 2016 dürfen Hersteller den Kundenteams keine alten Motoren anbieten Zoom

Damit ist auch ausgeschlossen, dass ein Hersteller einem Privatteam ältere Hybridsysteme anbietet. In der Motorensaga um Red Bull soll Ferrari zunächst eine ältere Version für 2016 angeboten haben, weil die Kapazitäten nicht ausreichen, um ein weiteres Kundenteam mit dem neuesten Material auszurüsten. So eine Vorgehensweise ist durch die Anpassung des Reglements künftig nicht mehr möglich.

In Artikel 23.5 des Sportlichen Reglements 2016 heißt es: "Nur Antriebssysteme, die identisch mit den bei der FIA homologierten Versionen sind, dürfen in den Jahren 2016 bis 2020 eingesetzt werden." Damit ist garantiert, dass ein Kundenteam die gleichen Voraussetzungen wie ein Hersteller haben wird. Sollte sich theoretisch Red Bull doch noch mit Ferrari oder Mercedes einigen - auch wenn es derzeit nicht danach aussieht - können die Hersteller Red Bull nicht benachteiligen.

Das Reglement wurde mit Stichtag 30. September 2015 verfasst. Sollten sich alle Teams einstimmig einigen, dann wären Änderungen möglich. Anpassungen aus Sicherheitsgründen kann die FIA jederzeit vornehmen. Außerdem sind im Technischen Reglement das aktuelle Motorformat und die Hybridsysteme festgeschrieben. Eine Ausnahme für beispielsweise V8-Saugmotoren und einer Balance of Performance gibt es nicht. Morgen Donnerstag findet ein Gipfel der Motorenhersteller statt. Es könnte also noch Veränderungen beziehungsweise Kompromisse geben.

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