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Feuer in der McLaren-Box: Drei Teammitglieder von Ärzten behandelt

Das McLaren-Team weilte am Tag nach den ersten Formel-1-Testfahrten noch für Filmaufnahmen in Barcelona - Plötzlich brach in der Box ein Brand aus

(Motorsport-Total.com) - Einen Tag nachdem der erste Formel-1-Wintertest für die Saison 2019 in Barcelona zu Ende gegangen ist, kam es im Boxengebäude zu einem brenzligen Zwischenfall. Drei Teams weilten auch noch am Freitag an der Strecke, um Filmaufnahmen zu machen - Racing Point, Williams und McLaren. Plötzlich brach in der McLaren-Box ein Feuer aus.

Carlos Sainz

Ein Brand in der McLaren-Box ist am Freitag glimpflich ausgegangen Zoom

Drei Teammitglieder mussten anschließend in das Medical Center gebracht werden. Das Team hat aber bereits Entwarnung gegeben. Alle Betroffenen wurden nach ersten Untersuchungen und Behandlungen wieder aus der Obhut der Ärzte entlassen. Sie sollen sich keine gröberen Verletzungen zugezogen haben. Auch das neue Auto nahm bei dem Zwischenfall keinen Schaden, wie sich bei späteren Inspektion zeigte.

In einem Statement von McLaren heißt es: "Während des privaten Filmtages gab es in der Box ein kleines Feuer. Es konnte rasch vom Team gelöscht werden. Die Rettungskräfte und die Ärzte der Strecke waren sofort zur Stelle. Drei Teammitglieder wurden zu Untersuchungen ins Medical Center gebracht und konnten kurz darauf wieder entlassen werden."

Weitere Details zu diesem Zwischenfall gab das Team nicht bekannt. Auch die Ursache für den Brand wurde nicht genannt.

Kurios: Das Boxenfeuer ereignete sich wie 2012 in Barcelona. Damals brannte es kurz nach dem Sensationssieg von Pastor Maldonado in der Williams-Box. Das führte damals dazu, dass die FIA die Regeln verschärfte und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen vorschrieb, wenn Autos in der Box betankt werden. Darunter fallen spezielle Ventile, die den Benzinfluss stoppen können.

Für die Saison 2019 passte die FIA das Sportliche Reglement dahingehend an, dass die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie an einem Grand-Prix-Wochenende auch bei Testfahrten vorgeschrieben sind.

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