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Ferrari-Teamchef: Vettel und Räikkönen wären nicht kollidiert

Maurizio Arrivabene ist überzeugt, dass seine Piloten besonnener gewesen wäre als Hamilton und Rosberg - Argument für einen neuen Räikkönen-Vertrag?

(Motorsport-Total.com) - Im Ferrari-Lager wird man nicht müde, die Einheit zwischen Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen zu beschwören. Auch wenn die beiden Freunde auf der Strecke noch nicht im Kampf um den Sieg aneinandergeraten sind, ist Teamchef Maurizio Arrivabene davon überzeugt, dass sich seine beiden Ex-Weltmeister zu benehmen wüssten. "Ich denke nicht, dass es mit unseren Autos zu so einer Situation gekommen wäre", erklärt er vor dem Hintergrund des Mercedes-Crashs am Sonntag in Spielberg.

Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen

Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen schnacken lieber als zu crashen Zoom

Arrivabene macht dafür offenbar eher die Vernunft Vettels und Räikkönens verantwortlich als das harte Durchgreifen in teaminternen Belangen, das Ferrari spätestens seit der Michael-Schumacher-Ära nachgesagt wird. "Mit Seb und Kimi bin ich sehr glücklich", betont der Italiener und lanciert damit auch einen Fingerzeig in Richtung Vertragsverlängerung für den Finnen. Denn es ist kaum vorstellbar, dass ein Nachfolgekandidat wie der heißblütige Mexikaner Sergio Perez zurückstecken würde.

Eher entspräche dem Bild des besonnenen Teamplayers Räikkönen-Landsmann Valtteri Bottas. Doch weder mit Personalfragen noch mit dem Unfall zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg beim Österreich-Grand-Prix will sich Arrivabene beschäftigen - zumindest öffentlich. "Ich habe selbst genügend Probleme", sagt er.

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