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Ferrari darf noch nominieren: Giovinazzi doch Sauber-Kandidat

Weil Kimi Räikkönen nicht den Platz besetzt, den Ferrari bei Sauber nominieren darf, könnte Antonio Giovinazzi 2019 doch noch zum Zug kommen - Ericsson muss zittern

(Motorsport-Total.com) - Trotz der Verpflichtung von Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist für Antonio Giovinazzi die Tür bei Sauber für 2019 nicht geschlossen. Ferrari hat durch den Deal des Schweizer Teams mit Schwesterunternehmen Alfa Romeo das Recht, einen Fahrer für ein Cockpit zu nominieren - in der laufenden Saison ging der Platz an Ferrari-Junior Charles Leclerc.

Antonio Giovinazzi

Antonio Giovinazzi hat weiter eine Chance auf das Sauber-Cockpit 2019 Zoom

Entgegen vieler Vermutungen ist der Deal von Räikkönen laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' aber unabhängig von Ferrari, sodass die Scuderia theoretisch den zweiten Platz noch einmal selbst besetzen könnte. Antonio Giovinazzi gilt dabei als logischer Kandidat, und Sauber wartet nun auf die Entscheidung von Ferrari, die man bis zum 15. Oktober treffen muss.

Sollte Ferrari sein Okay geben, wäre Marcus Ericsson für 2019 ohne Cockpit, obwohl die Investoren bei Sauber auch hinter seiner Karriere stehen. Im Team hatte man immer wieder betont, dass die Zukunft des Teams wichtiger als die Position des Fahrers sei. Durch die Verpflichtung von Räikkönen könnten sich die Vorzeichen nun geändert haben, sodass Ericssons Platz nicht mehr sicher ist.

Die Frage ist nur, ob Ferrari Giovinazzi, der bereits im Vorjahr zwei Rennen für Sauber bestritt, von seinen aktuellen Aufgaben freigeben will. Der Italiener gilt als hochangesehener Simulator-Pilot und stünde der Scuderia bei einem Wechsel nicht mehr so intensiv zur Verfügung. Sollte auch Daniil Kwjat wieder einen Platz bei Toro Rosso bekommen, bräuchte Ferrari gleich doppelten Ersatz.


Räikkönen wechselt zu Sauber

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Giovinazzi selbst würde natürlich gerne wieder Rennen fahren, nachdem er 2017 und 2018 mehr oder weniger auf der Ersatzbank verbracht hat und seit seinem Vizetitel in der GP2-Serie 2016 kein Vollzeit-Cockpit mehr besetzt hat. Nur als Ersatzpilot bei Ferrari zu bleiben, hätte für den Italiener daher nur wenig Reiz, sodass er sich nach neuen Aufgaben umsehen könnte.

Ferrari besitzt aber auch unterhalb der Formel 1 durchaus Kandidaten, die sich im Dunstkreis der Formel 1 befinden. Antonio Fuoco konnte in der laufenden Formel-2-Saison schon fünfmal auf das Podest fahren, und Guanyu Zhou, Marcus Armstrong und Robert Schwartzmann zählen in der Formel-3-Europameisterschaft zum erweiterten Favoritenkreis.

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